Entstehungsgeschichte von „Ruf der Tiefe“

Von Katja Brandis (gerader Text) und Hans-Peter Ziemek (kursiver Text)

Am Anfang des Projekts stand für mich eine Mail des Beltz & Gelberg-Verlages… die Lektorin hatte meinen Roman „Der Verrat der Feuer-Gilde“ gelesen und da er ihr sehr gut gefallen hatte, wollte sie mal anfragen, ob ich nicht mal etwas für sie hätte. Wir sprachen über ein paar Projekte, und schließlich fragte sie mich, ob ich mir etwas zum Thema Ozeane ausdenken könnte, gerne mit fantastischen Elementen und in der nahen Zukunft spielend. Na klar doch. Das Thema Meer reizte mich, da ich seit vielen Jahren tauche und mir die Ozeane sehr am Herzen liegen.

Heraus kam das Exposé „Drei Tropfen im Meer“, an dem noch immer mein Herz hängt – hoffentlich wird irgendwann mal ein Roman daraus. Doch von Beltz kam zurück, es sei zuviel Fantasy drin, und sie im Grunde hätten sie für den Roman lieber einen Naturwissenschaftler als Autor. Äh? Ja. Okay. Also nicht.

Alles begann für mich 2008 bei den Tagen der Phantastik in Wetzlar. Ich hatte dort einen Vortrag über die Ozeane und ihre Bedeutung für die phantastische Literatur gehalten.
Julia Röhlig, Lektorin beim Beltz-Verlag sprach mich nach meinem Vortrag an. Ob ich Autoren mit neuen Ideen kennen würde, speziell zu Plots, die im Meer angesiedelt wären.
Ich versprach, ihr einige Ideen zukommen zu lassen. In der folgenden Nacht entstand die Grundidee. Ein junger Taucher, der in der Tiefsee ohne Geräte tauchen kann und er sollte einen Gefährten haben. Wale schienen mir dabei zu vordergründig. Einige Recherchen führten dann zu den Kraken. Das intelligente Krakenweibchen war „geboren“.
Julia war von den Ideen begeistert, wohl aber auch etwas verwundert über diese Aktivitäten eines Biologen, hatte sie wohl von mir eher ein paar Kontaktadressen erwartet. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch nur Sachbücher geschrieben. Würden meine Fähigkeiten für einen Jugendroman ausreichen?
Ein Probekapitel brachte hier schnell die Ernüchterung. Die Idee schien also gut, die Umsetzung wurde aber vom Verlag nicht akzeptiert. Also doch kein Naturtalent. Bei der Buchmesse wurde ich freundlich aber bestimmt abgewiesen. Allerdings kam einige Tage später eine Mail von Julia. Da wäre noch eine Jugendbuchautorin aus München während der Messe aufgetaucht. Sie könne gut schreiben, hätte aber zu viel Fantasy in ihrer Geschichtenidee. Ob ich ihr denn mal Kontakt mit ihr aufnehmen wollte? Vielleicht könnten wir uns ja zusammentun.

Brainstormings und eine Zipfelkröte

Und so schlossen wir uns kurz… und stellten fest, dass wir Lust hatten, zusammenzuarbeiten. Mails begannen zwischen München und Gießen hin- und herzuzischen, als wir Ideen für eine neue Handlung sammelten (sie sollte ja in der nahen Zukunft spielen). Ich schlug vor, als Gegenpol und Verbündete für „Krakenmann“ Leon ein Mädchen in den Roman aufzunehmen, der Name „Carima“ kam mir einfach so in den Kopf, er war buchstäblich das erste, was mir einfiel. Carima hat eine ganz wichtige Funktion – sie rüttelt Leon auf, zum ersten Mal sieht er sich so, wie andere Leute ihn wahrnehmen… und zugleich wird sie für ihn eine wichtige Verbündete, denn im Meer um seine Heimatstation herum geht etwas Seltsames vor. Leon ist entschlossen, das Rätsel zu lösen, Carima hilft ihm dabei, und die beiden verlieben sich.
Soweit, so gut. Doch wie der Roman weitergehen und ausgehen sollte, war eine ziemlich harte Nuss. Wir überlegten hin und her und trafen uns zweimal in Hans-Peters Institut für Biologiedidaktik (Gießen), und entwickelten Leons Welt. Mit Hans-Peter zu brainstormen war ein echtes Vergnügen, und heraus kamen Figuren, die mir sofort Lust machten, über sie zu schreiben. Auch wegen der vielen im Institut lebenden Tiere waren diese Besuche sehr lustig – ich durfte Axolotl, südamerikanische Riesenkaulquappen, bestaunen und eine Zipfelkröte namens Paula streicheln. Wir beschlossen spontan, nach ihr unsere Bordingenieurin zu benennen. Dass sich die Kröte später als Männchen herausstellte und zu Paul umgetauft wurde, konnte daran nichts mehr ändern.

Das war dann schon komisch. Einer wildfremden Person schreiben und ein gemeinsames Buchprojekt diskutieren. Aber das ging erstaunlich gut. Als ob wir beide auf den Kick des jeweils Anderen gewartet hätten.
Und ich musste lernen. Viel lernen über die Arbeitsweise einer Profiautorin. Jede Figur musste entwickelt werden, bis hin zu Hobbys und Eigenschaften. Eine ganzer Kosmos von netten und weniger netten Menschen. Das war faszinierend.
Ein erstes Treffen in Gießen war dann der Durchbruch. Die Figuren begannen zu leben, ich konnte mich langsam mit Carima und der Lovestory anfreunden und der Plot erhielt Konturen.

Eine Reise in Leons Kopf – und an die Ostsee

Nach einem Jahr stand endlich die Handlung. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nicht, ob aus dem Projekt jemals etwas werden würde. Doch ich war sicher, die Story „unterbringen“ zu können, sie war inzwischen einfach zu cool, um in der Schublade zu verschwinden. Ich wagte kaum noch zu hoffen, dass Beltz & Gelberg überhaupt noch Interesse an dem Thema hatte. Doch wir hatten Glück, der Verlag hatte noch keinen anderen Meeresroman gefunden, und das Exposé gefiel ihnen sehr gut. Natürlich wollten sie ein Probekapitel – das war meine Aufgabe, denn ich hatte mich mit Hans-Peter darauf geeinigt, dass ich (schließlich Autorin von Beruf) das eigentliche Schreiben des Buchs übernehmen würde. Leon war mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen, und beim Probekapitel war ich sofort „drin“ in seinen Gedanken und Gefühlen; ich musste mich zwingen, nicht sofort weiterzuschreiben, das ging aus zeitlichen Gründen nicht. Bis ich den Rest anpacken konnte, dauerte es wieder ein ganzes Jahr – erst war ein Fantasyroman für Piper dran (inzwischen ist er unter dem Titel „Nachtlilien“ erschienen).

Im Februar 2010 war es dann soweit, ich hatte Terminkalender, Kopf und Herz frei, um mich Leon und Lucy zu widmen. Ich begann mit der Recherche und las unglaubliche Mengen von Büchern über das Meer, die Tiefsee, Kraken, Tauchboote und Forschungsschiffe, schaute Dokus, bis ich viereckige Augen hatte, und führte erste Interviews mit Wissenschaftlern. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich mich an Hans-Peter wenden, er lieferte mir immer wieder wertvolles zusätzliches Material. So langsam hatte ich das Gefühl, dass ich das Thema in den Griff bekam.

Nun begann die Arbeit der Hintergrundrecherche. Ich aktivierte meine Kontakte in der Welt der Universitäten und Forschungsinstitute. Das Atmen einer Flüssigkeit, eine genetisch veränderte Krake und ein Forschungsschiff, ein Themenfeld nach dem Anderen musste aufgearbeitet werden. Ein besonderes Problem war der Zeitrahmen unserer Geschichte. Nur wenig in der Zukunft spielend, verboten sich so zu spektakuläre technische Innovationen. Bei meiner Ursprungsidee tauchte Leon weit in der Zukunft in die Tiefsee.
Der Kontakt mit dem Institut für Meereskunde in Kiel war dann eine große Hilfe. Mit großer Begeisterung halfen uns die Kollegen bei unserer Arbeit. Andreas Villwock und Friederike Balzereit öffneten uns alle Türen und wir konnten mit den Menschen reden, die schon vor Ort in der Tiefsee unterwegs waren.

Vorläufiger Abschluss und Höhepunkt unserer Recherche war eine Reise an die Ostsee, wo ich und Hans-Peter an den wichtigen Meeresforschungsinstituten – vor allem am IFM-GEOMAR – eine Menge Wissenschaftler befragen durften. Außerdem bekamen wir ein echtes Tauchboot zu sehen, und im Ozeaneum und Meeresmuseum in Stralsund neben einer Menge lebenden Fische auch einen konservierten Riesenkalmar aus der Tiefsee, ein echtes Highlight. Im Zug sitzend entwickelten Hans-Peter und ich weiter Figuren, ich tippte alles, was wir uns ausdachten, sofort in meinen Laptop. Während des Schreibens ging die Recherche weiter, ich konnte noch den Kapitän des Forschungsschiffs „Alkor“ sowie einen Mediziner und Tauchlehrer mit Erfahrung in experimentellen Tauchverfahren interviewen.
Als Schauplatz hatten wir Hawaii ausgewählt, weil das dort sehr tiefe Meer hervorragend geeignet war für unsere Story, und weil ich mich dort auskannte. Während der Recherche entdeckte ich begeistert ganz neue Facetten der Inseln, das Waipi´o Valley und der Gott Kanaloa schienen wie geschaffen für unsere Geschichte.

Mühsamer Einstieg

Der Wiedereinstieg ins Schreiben war dann eher mühsam, ich musste am damaligen Probekapitel noch einiges ändern und es stellte sich heraus, dass es noch viele Planungslücken gab – zum Beispiel kämpfte ich lange, bis ich die Beschreibungen von Benthos II im Griff hatte, allein ein Tag ging drauf für das Zeichnen von detaillierten Bauplänen der Station. Außerdem ging´s mir gesundheitlich nicht so gut, ein paar Tage lang warf mich eine Augenentzündung aus der Bahn. Zum Glück hatte ich gerade eine Praktikantin da – Isabella, genannt Bella – und so konnte wenigstens die Recherche weitergehen, ich ließ mir die Fachliteratur einfach vorlesen. Bella stellte sich auch in anderer Hinsicht als Glücksfall heraus, sie kam nämlich gerade von einem Schüleraustausch in der Bretagne zurück und trug einen Triskell-Anhänger… der dann prompt im Buch auftauchte. Gemeinsam brüteten wir einige schöne Ideen für die NoComs aus.
Mitte März war ich dann endlich in Schwung und hatte großen Spaß daran, Leons, Lucys und Carimas Geschichte zu erzählen. Wie immer in dieser Phase schrieb ich wie im Fieber, jede freie Minute investierte ich in den Roman und so manches andere musste erst einmal liegenbleiben. Um Punkt drei Uhr war dann immer Schluss, dann musste ich meinen Sohn vom Kindergarten abholen.
Der Roman wuchs stetig, Seite um Seite, und zur Inspiration standen auf meinem Schreibtisch eine rote Pazifische Riesenkrake aus Kunststoff – ein Mitbringsel aus dem Ozeaneum Stralsund – und eine Kammuschel. Unsere beiden roten Kater Chili und Leon tappten auf meinem Schreibtisch herum und hängten sich über meinen Arm, während ich tippte. Die sich zum Verwechseln ähnlichen Brüder hatten wir im Oktober 2009 aus dem Tierheim geholt; dass wir einen von ihnen „Leon“ tauften, hatte allerdings nichts mit dem Buch zu tun, eher damit, dass sein Fell rötlich-löwenfarben ist und ich den Film „Leon, der Profi“ mochte. Es war aber dann eher Chili (der sogar im Roman auftaucht), der sich als echtes Raubtier erwies, Leon stellte sich als eher schüchtern heraus. So wie Leon Redway…

Schreiben bis der Arzt kommt

Während des Schreibens brauche ich Musik; auch beim „Ruf der Tiefe“ stellte ich mir über Napster immer wieder neue Kombinationen zusammen, hörte sie den ganzen Tag und brannte mir aus meinen Lieblingstiteln schließlich zwei „Ruf-der-Tiefe“-Sampler. Während des Schreibens recherchierte ich Fakten, die ich konkret brauchte, und dankte dem Internet mal wieder von Herzen – wie anders hätte ich herausbekommen sollen, wie das an der Ostküste von Big Island stationierte Patrouillenboot der Küstenwache heißt, wie genau man Taro anbaut, welche Adresse ein bestimmtes Fast-Food-Restaurant in Hilo hat, und tausend Kleinigkeiten mehr.
Wenn man so intensiv schreibt, ist das natürlich enorm anstrengend, und ich schonte mich nicht. Was zur Folge hatte, dass ich mich volle drei Wochen lang mit einer Erkältung herumschlug, die sich schließlich zu einer ausgewachsenen Bronchitis entwickelte. Einen großen Teil des Romans schrieb ich im kranken Zustand. Auch der Rest der Familie war angeschlagen, und die Szene mit Leon, der nach Julians Lüge überstürzt aus der Station flieht, ist im Wartezimmer eines Orthopäden entstanden – Diagnose Bänderriss bei meinem Mann Christian.

Ab zu den Testlesern

Währenddessen saß Hans-Peter in Gießen und hätte wohl an den Nägeln gekaut, wenn er als Institutsleiter nicht so viel zu tun gehabt hätte. Denn unser Deal war, dass er alles, was ich geschrieben hatte, erst bekommen würde, wenn ich fertig war. Ich hasse es wie die Pest, wenn mir jemand während des Schreibens reinredet, und sei es in bester Absicht. Anfang Mai war es dann schließlich soweit, der Schluss war in Sicht und ich schwebte auf einer Glückwolke, weil ich das ganze Schluss-Blabla, das ich eigentlich geplant hatte, einfach weggeschnitten hatte. Ein klarer, straighter Schluss, traurig, aber auch voller Hoffnung, das gefiel mir. Am 7. Mai war es dann schließlich soweit, ich hatte das Manuskript im Eilverfahren noch einmal durchkorrigiert, dann bekam mein Co-Autor das Werk zu sehen.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Katja und ich und gut ergänzt. Nun kam aber für mich die härteste Geduldsprobe. Die Autorin tauchte ab in ihre Schreibphase und jeder Kontakt brach ab. Als ob sie in der Tiefsee verschwunden wäre. Einige gefühlte Jahre später war sie wieder aufgetaucht, samt Manuskript. Unter härtesten Bedingungen war die Geschichte entstanden, also fast wie Tiefsee!
Das Manuskript lag dann vor mir und ich wagte kaum einen Blick. Aber dann war ich gefesselt. Die mir so gut bekannten Figuren erlebten nun die Dinge aus meinen Träumen. Katja hatte es geschafft.
Aber würden Testleserinnen, Testleser und die Mitarbeiter des Verlags auch so begeistert sein? Ich war ja eher nicht das Problem. Und bis heute bin ich erstaunt, wie gut die Story ankommt.

Zwei Wochen später begann dann die Korrekturphase, allein von Hans-Peter kamen neun Seiten kritische Anmerkungen (und immerhin vier Zeilen Lob). Ich hätte seine Mail nicht am Abend aufmachen sollen, es folgte eine schlaflose Nacht, in der ich mit offenen Augen im Bett lag und Änderungen plante. Nicht in allem waren wir einer Meinung, zum Beispiel machte Hans-Peter gleich seinen Standpunkt zum Thema Schimpfwörter klar: „Das geht mit mir gar nicht“. Auch meine Testleser hatten noch tausend Kleinigkeiten zu meckern und viele gute Vorschläge warteten darauf, eingearbeitet zu werden. Zum Beispiel brachte mich meine Freundin Jana auf die Idee, dass Shelley – die eigentlich sterben sollte – überleben könnte. Ich ließ die Kleine im Epilog dann nochmal auftauchen. Ein anderer guter Freund schlug vor, dass sich Lucy selbst einen Namen gegeben haben sollte. Auch aus Hans-Peters Umfeld kam Feedback. Und so reifte das Manuskript Schritt für Schritt aus. Es machte Hans-Peter und mir natürlich Mut, dass vielen Testleser das Manuskript gefallen hatte – zum Beispiel meiner Freundin Isabel Abedi, die mir gleich nach der Lektüre eine begeisterte SMS aus Italien schrieb.

Die wunderbare Julia

Auch Julia Röhlig, unsere Lektorin, schrieb uns: „Ich habe die ‚Tiefsee’ am Wochenende völlig unkritisch verschlungen, weil ich einfach dauernd wissen wollte, wie es weitergeht. (…) So muss das sein: eine spannende Lektüre mit einem guten Gefühl hinterher, die mich völlig vergessen lässt, dass das eigentlich Arbeit ist. Das ernsthafte und gemein-kritische Lektorat folgt dann irgendwann in den nächsten Wochen.“ So gemein war ihr Lektorat dann aber nicht. Im Gegenteil, wir fanden ihre Änderungsvorschläge extrem nützlich – und wir mussten auch oft darüber schmunzeln, wie sie vertrat. „Was aber gar nicht geht, ist, dass sie sich in der ganzen Geschichte kein einziges Mal küssen“, gab sie zu bedenken. „Der finale Kuss zwischen den beiden wird ja nicht erzählt, sondern bloß von Shelley aus der Ferne beobachtet. Und dabei wartet der Leser doch ungefähr seit S. 100 ungeduldig darauf, dass sie es nun endlich, endlich tun. Bitte lasst sie sich küssen!!! In der NoCom-Kolonie gibt es so viele gute Gelegenheiten. Bitte, bitte…“
Kein Problem. In der nächsten Fassung küssten sich Leon und Carima deutlich ausgiebiger. Auch einiges andere änderte sich: Zum Beispiel hatte Julia vorgeschlagen, dass Lucys Sprache fremdartiger werden sollte. Außerdem gefielen ihr die NoCom-Szenen auf Big Island noch nicht sonderlich. Und sie fand es seltsam, dass die Jugendlichen im Roman nicht fluchen, was sie dann doch wieder durften ?

„Benthos“ und „Black Water“

Als nächstes ging es an die Titelsuche und ans Cover-Entwerfen. Wir brainstormten heftig, in die Endrunde kamen zum Beispiel „Benthos“ und „Black Water“. Ich fand auch „Eins mit der Dunkelheit“ und „Octoboy“ nicht schlecht. Doch nichts konnte uns wirklich überzeugen, und so blieb es zu meiner und Hans-Peters Erleichterung dann doch bei unserem usprünglichen Titel „Ruf der Tiefe“. Auch unzählige Cover-Entwürfe gab es, von denen die meisten weder uns noch dem Verlag besonders gefielen. Schließlich fanden wir zum Glück eine Version, mit der wir alle leben konnten.
Zu diesem Zeitpunkt hatten viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Beltz das Manuskript gelesen und waren sehr angetan davon. Julia teilte uns mit, dass „Ruf der Tiefe“ nun offiziell zum Programmschwerpunkt ernannt worden war. Was wir eine Chance. Nun hoffen wir, dass unser Buch viele Leser findet, und sie sich genauso für die Tiefsee begeistern können wie wir.

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