Praktikumsbericht Ulla Scheler

April 2011

ulla-webHeute, an meinem letzten Tag in München zeigt sich doch noch mal die Sonne, nachdem sie sich zwei Wochen lang beharrlich vor mir versteckt hat – zwei Wochen in denen ich jeden Schritt von der Idee zum Buch in Katja/Sylvia/Siris Regal miterleben konnte.

Wie Katja aus einer winzigen Anfangsidee einen Plot spinnt, der ein ganzes Buch ausfüllt, wie täglich das Manuskript ein paar Seiten wächst, wie die Druckfahnen und das Lektorat aussehen.

Aber ich habe auch mitbekommen wie viele Kleinigkeiten ein Buch begleiten, dass auch Profis mal einen schlechten Tag haben, wie es ist, wenn einem ein ganzer Raum voller Kinder zuhören … und … dass man sich manchmal kurz fassen soll.

In keiner Sekunde in den zwei Wochen hatte ich nichts zu tun. Morgens in der S-Bahn versank ich in den Büchern anderer Autoren. Auf dem Fahrrad schwirrten mir Ideen (oder drei ganz besondere Drachen) durch den Kopf. Abends vor dem Einschlafen sah ich die Mode der Zukunft schon fast vor mir und an dem kältesten Tag mit dem meisten Regen stapfte ich auf verbotenen Wegen durch den Nymphenburger Park. Den Rest meiner Zeit machte ich München mit dem Fotoapparat unsicher und knipste Schauplätze für mein eigenes Projekt.

Es ist gefaehrlich bei Sturm zu schwimmen von Ulla Scheler
Es ist gefaehrlich bei Sturm zu schwimmen von Ulla Scheler

Aber nicht nur das Praktikum selbst war wunderbar – von Katja habe ich auch anderes mitbekommen: Dass süßes Mittagessen erlaubt ist, dass Kreatives-Schaffen seeehr hungrig macht (:D), wie toll man Zeit im Zug nutzen kann, wie viele (geniale!) Sorten Honig es im Olchinger Supermarkt gibt … und zum Abschluss mein Lieblingstipp: „Mach nie eine Lesung in einem Zirkuszelt!“

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