Leseprobe Woodwalkers 6 – Tag der Rache

Unser Secret-Ranger-Club ist ein voller Erfolg! Meine Freunde, ich und Woodwalker im ganzen Land verteidigen die Menschen gegen Andrew Millings Angriffe, so gut es geht. Doch wie sehr haben uns unsere Praktika auf Millings Großen Tag der Rache vorbereitet? Und was muss ich noch alles in meinem Kopf reinbekommen, um die Abschlussprüfung des ersten Schuljahres zu schaffen? Denn die steht vor der Tür, bevor wir in die großen Ferien dürfen. Und leider beginnt nun auch die Saison der Waldbrände in Yellowstone ….

Buschfeuer

 

Ein Revier zu erobern ist die eine Sache – es zu behalten, eine andere. Während mein Vater die Grenzen unseres Gebiets im Süden patrouillierte, nahmen uns unsere Mutter, Mia und ich in diesem Sommer den Norden vor. Revier markieren war immer eine lustige Sache, ich liebte es, meine Krallen an Bäumen zu schärfen. Rindenstücke flogen in alle Richtungen, als ich einen Stamm begeistert mit den Vorderpranken bearbeitete, und der Duft nach frischem Harz und Kiefernnadeln stieg mir in die Nase.

Gut so, sagte meine Mutter nach einem kritischen Blick. Jetzt geht mal ein Stück zurück.

Sie produzierte eine große, gelbe Pfütze voller Hau ab, hier wohne ich-Botschaften für andere Pumas.

Darf ich auch? Ich kann den Baum richtig gut einsprühen, bettelte ich.

Doch Nimca zuckte nur mit den Schnurrhaaren. Willst du, dass die benachbarten Pumas denken, dass hier ein Jungtier die Stellung hält? Dann lungern sie ein paar Tage später in unserem besten Jagdgebiet herum!

Stimmt, gab ich zu.

Mia duckte sich zum Sprung, sie peilte eine Drehkiefer an. Wer als erster oben ist!

Ich natürlich!, gab ich zurück. Fast gleichzeitig sprangen wir den Baum an, krallen uns im Holz fest und liefen die Kiefer förmlich nach oben, Mia auf der einen Seite, ich auf der anderen. Meine Schwester hatte einen kleinen Vorsprung, weil sie größer und älter war, aber ich war gelenkiger. Die dünne Spitze der Kiefer schwankte unter unserem Gewicht, als würde ein Sturmwind sie schütteln. Zwei junge Raubkatzen waren ein bisschen viel für sie, vor allem, wenn sie auch noch miteinander rangelten. Achtung, Menschen nähern sich auf dem Wanderweg, warnte unsere Mutter.

Mia und ich erschraken so sehr, dass wir beide gleichzeitig versuchten, von dieser Kiefer herunterzukommen. Leider brach dadurch die Spitze ab und wir waren sehr viel schneller unten als erwartet. Zum Glück federten die Äste der benachbarten Bäume unseren Sturz ab, Kiefernnadeln peitschten gegen meinen Rücken. Noch im Fallen drehte sich mein Körper, und ich kam geduckt auf allen vier Pfoten auf. Mia dagegen prallte gegen einen Ast und purzelte neben mir nicht sehr elegant auf den Boden, eine Schande für jede Katze.

Aua, beschwerte sie sich.

Das wollte ICH gerade sagen, motzte ich zurück und begann mich zu putzen, um mir die Kiefernnadeln aus dem Fell zu holen.

Vermutlich hatten die Menschen uns gehört, denn ihre Geräusche verstummten kurz, dann erst kamen sie näher. Zu dritt zogen wir uns ins Unterholz zurück, das aus grauen, abgestorbenen Ästen, Gebüsch und grünem Gewucher bestand. Interessiert beobachtete ich, dass die beiden Wanderer, ein Mann und eine Frau, sich weiße Stäbchen in den Mund steckten und sie anzündeten, so dass widerlich riechender Rauch hervordrang. Freiwillig würden die sowas bestimmt nicht einatmen, vielleicht hatten ihre Eltern es ihnen befohlen? Die Armen.

Eins der Stöckchen war sehr kurz geworden. Die Frau nahm es aus dem Mund und warf es weg, dann ging sie mit ihrem Begleiter plaudernd weiter. Wir nutzten die Chance, lautlos in der Gegenrichtung davonzuhuschen.

Doch weit kamen wir nicht, dann stutzte Mia. Riechst du das auch?

Ja, jetzt wo sie es sagte … O nein, ächzte ich, und wie von selbst legten sich meine Ohren zurück, ein Fauchen entwich meinem Maul. Es roch nach Rauch von brennendem Holz.

Die Zigarette, stöhnte unsere Mutter. Verdammte Idioten, wieso haben sie den Stummel einfach so weggeworfen? Ich hab so ein Ding auch mal probiert – echt eklig! – aber ich habe es in den Sand gedrückt, damit es ausgeht.

Was, du hast sowas auch mal probiert? Ich war entsetzt.

Ich habe alles mögliche in der Menschenwelt mal ausprobiert, gab Nimca zurück. Du bist nicht der einzige, der in unserer Familie neugierig ist.

Sie blieb stehen, blickte sich unschlüssig um. Dann führte sie uns zurück, um die Lage in Augenschein zu nehmen. Mit gesträubtem Fell beobachteten Mia und ich, wie sich das Feuer in das trockene Unterholz hineinfraß. Schon leckte eine gelborangefarbene Flamme eine Drehkiefer hoch und begann sie zu fressen. Ihre Nadeln wurden schwarz, und Hitze schlug mir entgegen. Der beißende Rauch stach mich in die Nase. Wir wichen ein paar Schritte zurück.

Können wir irgendetwas tun?, fragte Mia verunsichert. Vielleicht, wenn wir uns verwandeln? In Menschengestalt?

Dafür ist es schon zu spät, erwiderte unsere Mutter grimmig. Lasst uns verschwinden, Feuer ist gefährlich.

Die Menschen könnten es löschen, oder?, fragte ich nachdenklich und zog mich noch weiter zurück, denn die Flammen krochen knisternd Nachbarbäume hoch und wurden immer größer. Der Anblick jagte mir Angst ein.

Ja, aber manchmal machen sie das nicht und lassen es brennen, erklärte Nimca, drehte sich um und lief los. Kommt, bloß weg hier!

Zum Glück bewegte sich das Feuer nicht sehr schnell, weil es windstill war, und wir konnten ihm leicht entkommen. Auch andere würden das schaffen – ich sah einen Hasen und ein wütend vor sich hin schnatterndes Hörnchen vor der Hitze fliehen. Doch langsamere Tiere hatten nun ein Problem. Fasziniert beobachtete ich, wie eine Welle von kleinen Krabbeltieren sich von dem Feuer wegbewegte. Käfer, gestreifte Heuschrecken, Spinnen, eine Natter, sie alle versuchten sich in Sicherheit zu bringen … doch nur die wenigsten von ihnen würden es schaffen.

Andere Tiere nutzten die Gelegenheit zu einem Snack – seelenruhig trieb sich ein Waschbär zwischen den fliehenden Kleintieren herum und stopfte sich das Maul mit Heuschrecken voll.

Sowas könnten wir doch auch machen, wandte die ewig-hungrig Mia ein und beobachtete eine panische Maus, die unter einem umgestürzten Baum hindurchhetzte.

Vergiss es – los jetzt, schneller!, trieb uns Nimca unruhig an.

Jaja, schon gut, gab Mia zurück und bequemte sich zu einem schnelleren Trab. Wie wohl geröstete Mäuse schmecken? Bestimmt total lecker.

Eine Weile sah es so aus, als wären wir dem Feuer entkommen. Aber dann drehte der Wind und frischte auf.

Er trieb das Feuer vor sich her, fächelte ihm Luft zu und peitschte es voran. Genau in unsere Richtung! Die Flammen begannen von Baum zu Baum zu springen, das trockene Holz immer schneller zu fressen. Und je mehr sie verschlangen, desto höher schlugen sie in den Himmel.

Beim großen Gewitter, murmelte meine Mutter, und ich hörte die Angst in ihrer Stimme. Lauft! Lauft um euer Leben!

Wir rannten. Mein Atem ging schnell, aber es war eine Qual, die bittere Luft zu atmen, die der Qualm graugelb gefärbt hatte. Und so schnell unsere Pfoten uns auch trugen, das Feuer holte immer mehr auf. Wir sprinteten aus dem Wald heraus, auf eine Wiese – hier fand das Feuer vielleicht nicht so viel Futter, Holz war hier keins, vielleicht waren wir hier sicher?

Nein, waren wir nicht. Der nächste Windstoß ließ die Flammen über das Gras huschen. Sie liefen so geschmeidig darüber, als seien sie fließendes Wasser … und hinterließen nur Schwarz, wo zuvor Grün gewesen war.

Als Funken aus einem brennenden Busch hochsegelten, landeten ein paar davon auf Mias Fell. Wütend wirbelte meine große Schwester herum und fauchte das Feuer an. Lass uns in Ruhe, du verdammter Baumfresser!

Hör auf, wir müssen weiter, schrie unsere Mutter sie an.

Zornfunkelnd wandte sich Mia zu ihr um. Ach, und was bringt das, einfach nur weiterzulaufen? Wenn wir so weitermachen, sind wir bald tot! Wir müssen planen, wo wir hinwollen.

Es war selten, dass Mia unsere Mutter so herausforderte, meist war ich es, der auf ungewöhnliche Ideen kam. Verblüfft starrte ich meine große Schwester an.

Ich führe uns schon quer zur Windrichtung, stieß unsere immer so vernünftige Mutter hervor. Auf diese Art können wir vielleicht …

Das reicht nicht, brüllte uns Mia an. Wir müssen zum Wasser! Gibt es hier irgendwo welches, Mama? Mia war die einzige in der Familie, die Wasser mochte und in ihrer Menschgestalt sogar freiwillig schwamm.

Ich kenne einen See, aber er ist ein Stück weg, antwortete Nimca.

Nichts wie hin, sagte ich und miaute schmerzerfüllt auf, als ich auf ein glühendes Aststück trat. Aber das gewaltige Brausen des Feuers jagte mir eine solche Angst ein, dass ich den Schmerz vergaß und neben Nimca und Mia entlangjagte.

Vor uns erkannten wir ein graues, mit einem weißen Strich verziertes Band, das durch den Wald führte. Eine Straße. Obwohl meine Mutter die Dinger eigentlich nicht mochte, rannte sie diesmal freudig darauf zu. Die gibt uns einen Vorsprung, keuchte Nimca erleichtert und hielt auf der anderen Seite der Straße an. Das graue Zeug brennt nicht, und wenn wir Glück haben, kommt das Feuer da nicht rüber.

Ihre Flanken hoben und senkten sich, als sie versuchte, wieder zu Atem zu kommen.

Kannst du noch laufen?, fragte ich sie und schmiegte mich an sie.

Ja, geht gleich wieder. Sie warf mir einen besorgten Blick zu. Und was ist mit dir, Carag?

Nur ein bisschen Pfotenweh, log ich und schleckte mir die Tatze. Verdammt, auf dem Ballen hatte sich eine fette Brandblase gebildet.

Nervös warteten wir, ob die Straße das Feuer aufhalten konnte. Tatsächlich, dort stockten die Flammen, weil sie kein Futter fanden. Wir atmeten alle drei auf. Doch dann sah ich entsetzt, wie der Wind Funken und glühende Rindenstücke auf die andere Seite trug. Würden sie dort bald das trockene Unterholz entzünden? Nein, nein, bitte nicht, flehte meine Mutter, doch anscheinend hörte ihr der Wind nicht zu. Unsere Flucht war noch nicht zu Ende!

Wir zuckten alle zusammen, als aus dem Qualm ein Auto auftauchte. Auf der Ladefläche war jede Menge Kram gestapelt und innen war der Wagen voll besetzt mit Leuten, die Helme und gelbe Jacken trugen. Kurz darauf hörte ich auch noch das Knattern einer dieser Riesenlibellen, die man Hubschrauber nannte.

Jetzt kommen die Menschen mit ihrer Magie, jubelte ich. Wetten, die helfen uns?

Mia schubste mich. Du immer mit deinen Menschen! Magie oder nicht, wir müssen jetzt zum Wasser, sonst …

Platsch! Da hatten wir unser Wasser, aber wir hätten nicht damit gerechnet, dass es von oben kommen würde. Einen Moment lang fühlte es sich so an, als würden wir unter einem Wasserfall stehen, dann war der Guss auch schon wieder vorbei. Völlig verblüfft, mit durchtränktem Fell und tropfenden Tasthaaren, blickten Nimca, Mia und ich uns an.

Das muss der Hubschrauber abgeworfen haben, sagte unsere Mutter und schüttelte sich. Sowas habe ich schon mal von weitem gesehen.

Die Art von Magie mag ich nicht so sehr, musste ich zugeben.

Sei nicht blöd, Carag, sie haben uns einen Gefallen getan, schimpfte Mia, und tatsächlich, das nasse Fell machte es ein wenig leichter, die Hitze zu ertragen. Leider hatte der Schwall nicht ausgereicht, um die lodernden Bäume zu löschen … und dann schafften es die Flammen, die Straße zu überwinden. Aus einem fliegenden Funken entstand ein Flämmchen auf unserer Seite, das rasend schnell zu einem ausgewachsenen Brand wurde. Mit dampfendem Pelz, der in der Hitze schneller trocknete, als uns lieb war, rannten wir wieder los.

Meine Pfote schmerzte immer fieser, und schließlich konnte ich mein Hinken nicht mehr verbergen. Mia und Nimca blieben neben mir, aber ich spürte, wie nervös es sie machte, dass ich langsamer wurde. Nur noch ein kleines Stück, wir haben es gleich geschafft, feuerte Mia mich an.

Stimmt … falls der Teich nicht ausgetrocknet ist, meinte Nimca.

Verzweifelt blickten wir sie an. Was? Das Ding trocknet manchmal aus?

Ach, nur manchmal, wenn es lange nicht geregnet hat, fügte unsere Mutter schnell hinzu.

Ein letzter Sprint brachte uns auf eine sumpfige Lichtung, und ich sah den von Schilf umgebenen Teich in ihrer Mitte sofort. Oh, schon besetzt, ging es mir durch den Kopf.

Eine achtköpfige Wapiti-Herde hatte die gleiche Idee gehabt wie wir und war tief hineingewatet, um darin Schutz zu suchen. Misstrauisch starrten wir uns gegenseitig an. Dann bewegten die Wapitis sich zur einen Seite des Sees und wir drei uns zur anderen. Appetit hatte ich in diesem Moment wirklich keinen!

Einen Moment lang belauerten wir uns noch gegenseitig, dann starrten wir wieder alle zum Rand der Lichtung und sahen beklommen zu, wie unser gemeinsamer Feind sich näherte.

Schlamm und Wasser kühlten meine Pfote. Oh, das fühlt sich wunderbar an, seufzte ich.

Davon kannst du gleich noch mehr haben, Carag, kündigte mir meine Mutter an. Wenn es zu heiß wird, müssen wir untertauchen.

Oh, toll, sagte ich schwach.

Immer näher kam das Feuer, sein Prasseln übertönte alle anderen Geräusche. Die sumpfige Wiese schien ihm nicht recht zu schmecken, aber schon bald stand der Wald um uns herum in Flammen und das Glühen kroch bis auf wenige Meter an uns heran. Die Luft war so heiß, dass sie mir bei jedem Atemzug fast die Lunge versengte. In Ufernähe wurde es zu heiß, und die Wapitis schwammen hinaus in die Mitte des Teichs. Wir folgten ihnen. Ich roch versengtes Fell, war es mein eigenes?

Untertauchen!, schrie uns unsere Mutter zu, und diesmal meckerte ich nicht herum. Ich hielt einfach die Luft an und zwang mich, meinen Kopf unter das Wasser zu senken. Immer wieder und wieder, bis das Feuer alles Fressbare in der Umgebung vertilgt hatte und weitergezogen war.

Wir blieben in diesem kleinen See, bis die Sonne unterging und das Feuer nur noch ein ferner rotgelber Schein am Horizont war. Dann schleppten wir uns völlig erschöpft, mit zitternden Beinen und zur Abwechslung mal frierend an Land.

Wäh, brachte Mia nur noch heraus.

Was ist, bist du auch auf einen Frosch getreten?, versuchte ich zu witzeln, aber niemand reagierte. Völlig erschöpft steckte sich meine nasse Mutter auf dem schwarzen Boden aus. Sie sah den Panthern, von denen sie uns mal erzählt hatte, täuschend ähnlich, als sie wieder auf die Beine kam.

Noch immer fühlte sich die verbrannte Erde warm an, aber immerhin nicht mehr heiß. Wir hatten es geschafft – und die Wapitis auch! Nach einer Weile wateten sie aus dem Wasser heraus, warfen uns einen letzten Blick zu und wanderten davon. Vielleicht irrte ich mich, aber es kam mir so vor, als würde eins von ihnen einen Abschiedsgruß schnauben.

 

Später sahen wir diese Wapitis noch einmal wieder, verzichteten aber darauf, sie zu jagen. Es verbindet irgendwie, wenn man mal im selben Teich gesessen hat.

Vielleicht würde ich Lou – die schließlich auch ein Wapiti war – mal davon erzählen, doch gerade war keine Zeit dafür. Wir hatten Verhalten in besonderen Fällen. Da mit dem Sommer auch die Saison der Buschfeuer nahte, übten wir in Zweiergruppen, wie man in der Wildnis ein Feuer ausbekommt, solange es noch klein ist. Und zwar ohne Feuerlöscher!

Lou und ich arbeiteten zusammen – sie in zweiter Gestalt als Wapiti, ich als blonder Junge mit grüngoldenen Augen. Noch vor kurzem wäre mir schon beim Gedanken, mit Lou in einem Team zu sein, fast das Herz stehengeblieben, doch manche Dinge ändern sich. Irgendeine Idee?, fragte sie mich und starrte ratlos auf die Flamme in der sandgefüllten Feuerschale. Ich könnte versuchen, sie aussabbern …

Ich musste grinsen. „Falls deine Spucke dafür reicht. Schau mal die Kräuter da vorne, läuft dir jetzt das Wasser im Maul zusammen?“

Mmmh ja, die sehen lecker aus, gab Lou zurück und versuchte es mit der Spucke. Es zischte ein bisschen, die Flamme flackerte, doch mehr passierte nicht. Wir brauchten eine andere Idee.

Ich kratzte mich am Kopf und ließ den Blick über die Gegenstände gleiten, die im Innenhof herumlagen. Darunter waren Steine und ein großer Ast. „Vielleicht können wir die Flammen totschlagen.“

Holla – mir war gar nicht klar, dass du SO brutal bist, witzelte Lou zurück.

„Nur an Donnerstagen“, sagte ich, schnappte mir den Ast und drosch damit auf die Flamme ein. Na also. Der Ast war zwar kaputt, aber dafür hatten wir die Flamme erledigt. Lou streckte den Vorderhuf aus, damit wir uns abklatschen konnten.

Holly und Brandon waren noch nicht ganz so weit.

„Weiter so“, ermutigte Bridger meine Freundin, die als Rothörnchen versuchte, mit ihren kleinen Pfoten ihr bei der Verwandlung abgelegtes T-Shirt über die Schale mit der Flamme zu ziehen. „Manchmal kann man das Feuer tatsächlich ersticken, wenn man ihm den Sauerstoff abschnei …“

Das T-Shirt kohlte an den Rändern an und ging dann in Flammen auf. Wild herumtanzend versuchte Holly, Teile davon zu retten. Bei der wurmstichigen Nuss, hör sofort auf, du Scheißfeuer! Ich mach dich alle! Ich mach dir Sintflut!

Das Feuer war nicht beeindruckt.

„Lass mich lieber mal, Holly“, meinte Brandon ein bisschen gönnerhaft. „Schließlich hab ich mein Praktikum bei der Feuerwehr gemacht.“ Mit Mr Bridgers Erlaubnis verwandelte er sich, bewegte seinen massigen Körper zur Feuerschale hin und stampfte die Flamme mit den Hufen aus.

James Bridger nickte ihm zu. „Hat diesmal funktioniert, aber wenn die Flamme zu groß ist und du dein Fell in Brand steckst, war´s das.“

Natürlich schielte ich immer wieder zu Tikaani hinüber, die nicht als Polarwölfin, sondern in Menschengestalt mit ihrem Rudelgefährten Bo zusammenarbeitete. Tikaani, meine Gefährtin. Ich konnte es noch immer kaum glauben. Bisher wusste niemand davon, wie würden die anderen reagieren, wenn sie es erfuhren?

Auch Tikaani kam schließlich auf die Idee, die Flamme mit den Stiefeln auszutreten. Geschafft! Sie schaute zu mir hinüber und schenkte mir ein heimliches Lächeln, das ich ebenso verstohlen erwiderte.

Das andere Wolfs-Team taten so, als würde die ganze Übung sie furchtbar langweilen. Cliff als Wolf hob einfach das Bein in Richtung der Übungsflamme, und Jeffrey öffnete als Mensch in gleicher Absicht den Reißverschluss seiner Hose. Leider zielten sie beide nicht besonders genau, weil sie Angst hatten, sich gegenseitig zu treffen. Das Feuer in ihrer Schale wurde größer und größer.

Katzendreck!, murmelte Jeffrey.

Oh, wie nett. Seit mein Vater an unserer Schule Tiersprachen unterrichtet hatte, mochte Jeffrey Pumas noch ein bisschen weniger, denn Xamber hatte sich nichts von ihm bieten lassen. Doch inzwischen war mein Vater trotz Lissa Clearwaters Vorschlag, noch zu bleiben, in sein Revier zurückgekehrt. Leider.

Darf ich euch helfen?, fragte Brandon die Wölfe und wartete nicht auf die Antwort. Er legte los, und die Flamme kapitulierte vor seinem gewaltigen gelben Schwall. Mehrere Schüler johlten und applaudierten, obwohl ein ziemlicher Gestank vom Feuer aufstieg.

„Ihr wisst schon, dass ihr nachher hier aufräumen müsst?“, sagte James Bridger.

Die betroffenen Teammitglieder stöhnten auf, und Jeffrey schimpfte in Brandons Richtung: „Du wolliger Klotz, was hast du verdammt nochmal angerichtet?“

Miro ging als Menschenjunge auf alle viere und schnupperte höchst interessiert an den Duftmarken. „Nee, nee, lass mal“, murmelte Cliff und zog ihn am Arm wieder hoch. „Sowas macht man als Mensch nicht, okay?“

„Okay“, sagte unser Jungwolf gehorsam und ging zurück zu seinem eigenen Team. Mit Leroy hatte er einen guten Partner erwischt. Unser Stinktier-Wandler scharrte mit seinen kurzen, aber kräftigen Beinchen einfach Sand auf das Feuer, schon war es aus. Erleichtert machten alle anderen, deren Feuer noch brannte, es ihm nach.

So richtig konnte ich mich über ihren Erfolg nicht freuen. Unser Feind war in diesem Sommer nicht nur das Feuer, sondern vor allem Andrew Milling. Den ganzen Monat lang hatten seine ihm treu ergebenen Woodwalker Anschläge gegen die Menschen verübt, was einige Verletzte und sogar Todesopfer gefordert hatte. Und das war leider nur der Anfang, dieser verdammte Puma-Wandler hatte etwas sehr viel Schlimmeres vor. Frankie hatte in einem von Millings Stützpunkten herausgefunden, dass der Große Tag der Rache im Juni stattfinden sollte.

Und seit gestern hatten wir Juni.

 

 

Warten auf den Ernstfall

 

Auch die anderen hatten das Datum nicht vergessen. „Es könnte schon morgen soweit sein“, stöhnte Dorian beim Abendessen. „Was ist, wenn er schon heute Nacht losschlägt und wir es erstmal nicht merken? Vielleicht ist es dann zu spät, um was auch immer zu verhindern.“

„Mir wird schon beim Gedanken an diesen beknackten Großen Tag schlecht“, sagte Holly und schob ihren Teller weg, obwohl es Pilzomelette gab, eins ihrer Lieblingsessen.

Auch mir war mulmig zumute, aber ich verputzte trotzdem den Rest meines Rühreis mit Speck. „Stimmt, wir brauchen einen Plan“, sagte ich.

Doch mit dem Plänemachen war uns zum Glück jemand zuvorgekommen. Wir sahen, wie Lissa Clearwater vom Lehrertisch aufstand, sie schlug den Löffel gegen ihr Glas. Als der klare Ton durch die Cafeteria hallte, verstummten alle Gespräche. „Ihr habt inzwischen alle von Mr Millings Racheplänen gehört“, begann sie. „Noch wissen wir nicht, was er an seinem Großen Tag plant. Aber der Rat konnte eine Botschaft abfangen, deren Echtheit inzwischen bestätigt ist. Durch sie wissen wir, dass seine Rache-Aktionen in ganz Nordamerika stattfinden werden, seine Pläne für Mittel- und Südamerika hat er anscheinend vorerst fallenlassen. Auch auf den anderen Kontinenten ist anscheinend nichts geplant.“

Wenigstens etwas, ging es mir durch den Kopf.

„Wir werden Sicherheitmaßnahmen ergreifen müssen“, fuhr Lissa Clearwater fort. „Um die Menschen vor dem Schlimmsten zu bewahren und um unsere Schule zu schützen. Milling  weiß längst, dass viele Schüler, mein Kollegium und ich nicht mehr auf seiner Seite sind. Vielleicht versucht er, uns an der Verteidigung der Menschen zu hindern.“

Gespannt warteten wir.

„Ab heute Nacht beginnen wir mit Patrouillen, jeweils zwei einzeln agierende Lehrer und zwei Schülerteams werden auf ungewöhnliche Aktivitäten in Jackson Hole achten. Rund um die Uhr wird außerdem mindestens ein Schülerteam die Umgebung der Clearwater High durchstreifen, dazu werden zwei Wachtposten im und auf dem Gebäude postiert. Die Einteilung für diese Dienste gebe ich heute noch bekannt.“

Ich wartete darauf, dass Miss Clearwater fragte, wer sich freiwillig für diese Patrouillen und Wachen meldete, doch sie tat es nicht.

Schüchtern hob Nimble, unser Kaninchen-Wandler, die Hand. „Sichern wir die Schule irgendwie? Ich meine, äh, vielleicht mit Sandsäcken oder so?“

Frankie, der Otter-Wandler, grinste. „Hm, ich glaube nicht, dass Andrew Milling eine Überschwemmung plant.“

„In der Tat, wir werden die Schule auf einen Ernstfall vorbereiten“, bestätigte Lissa Clearwater. „Allerdings will ich, dass der Unterricht vorerst weiterläuft, das heißt, wir werden einiges am kommenden Wochenende erledigen. Die Details spreche ich mit den Lehrern ab, wir haben nachher noch eine Sitzung.“

Heute war Donnerstag. Mir wäre es lieber gewesen, sie hätte sofort begonnen, die Schule in eine Festung zu verwandeln. Doch obwohl ich unserer Schulleiterin gerade erst das Leben gerettet hatte, wartete sie sicher nicht auf bahnbrechende Tipps von einem nicht mal ausgewachsenen Puma-Wandler.

„Das ist die größte Herausforderung, vor der wir jemals gestanden haben“, fügte mein Lieblingslehrer James Bridger hinzu, er wirkte besorgt, aber entschlossen. „Zum Glück haben wir viele verschiedene Wandler an dieser Schule, jeder mit anderen Talenten. Ich bin überzeugt, gemeinsam schaffen wir das!“ Sein Blick wanderte zu mir, und ich sah die Wärme in seinen Augen. Ich lächelte mit den Augen zurück. Ja, auf mich konnte er sich verlassen, und das wusste er.

Ein Fichtenmarder-Wandler aus dem dritten Schuljahr hob die Hand. „Wieso vertrauen Sie nicht einfach darauf, dass Andrew Milling das Richtige tut?“, fragte er laut und deutlich.

Ups. Das mit dem „gemeinsam schaffen“ war wohl eher Wunschdenken gewesen. Mir wurde klar, warum Miss Clearwater nicht um Freiwillige für die Patrouillen gebeten hatte.

„Ja, genau, das wollte ich auch gerade fragen“, erhob Bo aus dem Wolfsrudel empört die Stimme. „Er will, dass Menschen aufhören, Tiere zu jagen, was ist daran denn schlecht? Leute wie Sie verhindern, dass es in unserem Land einmal gerechter zugeht!“

Das war ganz schön dreist. Ich war gespannt, wie Lissa Clearwater reagieren würde. Doch nicht sie war es, die antwortete, sondern Sarah Calloway, unsere Menschenkunde-Lehrerin. Sie trug hochhackige Schuhe, in denen ich keinen Schritt hätte laufen können, und ihre langen, dunkelbraunrötlichen Haare schimmerten fast so seidig wie ihr grünes Kleid. „Denkt bitte nach, Leute … mit seinem Großen Tag kann er nicht verhindern, dass weiterhin Tiere gejagt werden“, sagte sie. „Er ist voller Hass und will Rache … ich fürchte, nur darum geht es gerade.“

Manche nickten, andere verzogen keine Miene. Miss Calloway wandte sich wieder ihrem  Kaffee zu, und ich sah, wie Bill Brighteye ihre Hand nahm und ihr verliebt in die Augen blickte.

Das gleiche wollte ich mit Tikaani tun, doch sie hing wie immer mit ihrem verdammten Rudel herum. Ich war nicht sicher, wie lange ich das noch aushalten würde!

Eine Weile diskutierte ich mit den anderen hitzig darüber, ob Miss Clearwater Waffen bestellen sollte, wen sie besser nicht auf Patrouille schickte und wie man die Schule gegen fliegende Wandler sichern konnte. Doch als ich sah, dass Tikaani aufstand und in Richtung Toilette strebte, verabschiedete ich mich und tat so, als würde ich zu meinem Zimmer gehen.

Als mich die Polarwölfin sah, reichte ein Blick, um sich abzusprechen. Vor der Toilette bogen wir ab und checkten, ob einer der Computerräume in der Nähe frei war. Ja, im kleineren war gerade niemand. Wir gingen hinein und lehnten uns von drinnen gegen die Tür, damit uns niemand überraschen konnte. Von innen abschließen konnte man den Raum nämlich nicht. „Und, sind wir ein Patrouillen-Team?“, fragte ich Tikaani, während fünf dunkle Bildschirme uns beobachteten. Unsere Arme berührten sich, und das fühlte sich verdammt gut an.

„Klar doch“, sagte Tikaani, und ihren indianisch schwarzen Augen schien ein Funke zu glühen.

„Aber bevor wir damit loslegen, rufen wir erstmal Sierra an“, sagte ich, und spürte die Unruhe im ganzen Körper. „Sie hat ja gesagt, sie hat irgendwo in Kalifornien eine Spur zu dieser Arula gefunden.“

Tikaani nickte. „Hoffentlich beeilt sie sich mit der verdammten Suche! Wenn Arula wirklich etwas weiß, was Millings großen Tag noch verhindern kann …“

Hier drin konnte uns keiner von Millings Fans belauschen, deshalb zog ich mein Handy hervor und ließ es die Nummer der jungen Wolfs-Wandlerin wählen.

„Hey, Carag“, begrüßte mich Sierra.„Du willst bestimmt nicht wissen, wie es mir geht, was ich zum Frühstück hatte oder wie meine Eltern es finden, dass ich gerade die Schule schwänze?“

„Ähm, ja, am meisten würde mich interessieren, wo du gerade bist“, sagte ich. „Und ob du diese Luchs-Wandlerin schon gefunden hast.“

„Nein, aber ich bin dicht an ihr dran. Glaube ich.“

Aufgeregt blickten Tikaani und ich uns an.

„Ach ja, wo ich bin … San Francisco. Du glaubst nicht, was ich meinem Dad alles dafür versprechen musste, dass er mir das erlaubt hat.“ Sierra seufzte. „Also, ganz kurz, warum ich hier bin – ein Dachs, der Arula früher gekannt hat, hat mir verraten, sie sei in einer großen Stadt und hätte dort angeblich eine Art Ersatz-Opa kennengelernt, einen älteren Woodwalker, der ihr beibringt, was man in der Menschwelt wissen muss. Mehr wusste er auch nicht.“

„Aber wie bist du auf San Francisco gekommen?“, mischte sich Tikaani ein.

„Ich musste mehrere Städte abchecken, Los Angeles hat mich echt aufgehalten, das könnt ihr mir glauben! Überall Fehlanzeige. Aber hier in San Francisco hat mir Connie, ein Grauhörnchen, davon erzählt, dass mit einem Waldkauz-Wandler namens Mike Federlich etwas nicht stimmt. Er arbeitet als Fotograf, sie trifft ihn immer beim Einkaufen und beim Bingo.“

„Ja, und?“ Am liebsten hätte ich meine Finger teilverwandelt und die Krallen in irgendetwas hineingegraben.

„Aber in den letzten Monaten hat er sich verändert, auf einmal wirkt er vorsichtig, geht allen Bekannten aus dem Weg und kauft Sachen ein, die er selbst gar nicht mag. Als Connie ihn zum Spaß gefragt hat, ob er einen Gast hat, ist er zusammengezuckt und hatte es plötzlich eilig.“

„Das kann alle möglichen Gründe haben.“ Tikaani wirkte skeptisch.

„Ja, schon. Aber als ich ihm inkognito gefolgt bin, hab ich gemerkt, dass an seinen Klamotten eine ganz leichte Witterung nach Luchs hängt.“

Ich stieß mich von der Wand ab, meine Hand krampfte sich um das Gerät und ich merkte, dass mein Atem schneller ging. „Du meinst, er versteckt Arula vor Andrew Milling?“

„Kann sein.“ Sierra klang vorsichtig. „Eins ist sicher, sie muss seit Monaten in irgendeinem Versteck leben. Anscheinend weiß sie, dass Mister M sie von Scharen seiner Leute suchen lässt.“

Arula musste etwas verdammt Wichtiges über Andrew Milling wissen!

„Falls er sie nicht versteckt, weiß er vielleicht, wo sie ist“, fuhr Sierra fort, sie klang entschlossen. „Deshalb werde ich den Kerl ab jetzt Tag und Nacht beschatten.“

„Vielleicht könntest du ihn direkt auf Arula ansprechen“, schlug Tikaani vor.

„Lieber nicht, zu riskant“, gab Sierra zurück. „Was ist, wenn ihn das verschreckt? Hier kommt es darauf, der Beute aufzulauern, finde ich!“

„Stimmt … und sei bitte vorsichtig“, bekam ich noch raus, dann sagte Sierra „Ja ja, das sagt meine Mom auch immer. Muss los!“ und schon war die Verbindung weg.

Wir schwiegen einen Moment lang.

„Und falls das eine falsche Fährte ist?“, fragte Tikaani.

„Es ist keine“, sagte ich fest und hoffte von ganzem Herzen, dass es so war. Diese geheimnisvolle Arula war vielleicht unsere einzige Möglichkeit, Andrew Milling zu stoppen und seinen Großen Tag zu verhindern. Ohne sie hatten wir sehr bald ein Riesenproblem, denn wie sollten wir paar Woodwalker es schaffen, die Menschen gegen ihn und seine Leute zu verteidigen? Und uns selbst noch dazu?

Tikaani unterbrach meine Gedanken. „Mal ganz was anderes. Ich hab einen Vorschlag. Hast du auch genug davon, geheim zu halten, dass wir uns mögen?“

„O ja“, bestätigte ich.

Tikaani grinste noch breiter. „Wie wäre es, wenn wir morgen den ganzen Tag Händchen halten? Dann weiß es jeder und wir müssen nichts mehr groß erklären.“

Vor Schreck bekam ich einen Moment lang keine Luft, und peinlicherweise sprossen mir Tasthaare an den Wangen. Schnell sorgte ich dafür, dass sie verschwanden, dann schaffte ich ein Nicken und ein etwas erstickt klingendes „Gute Idee“.

„Na dann machen wir das“, meinte Tikaani, und ich bekam tatsächlich einen zärtlichen Blick ab. Yeah. „Schließlich sind wir bald Zweitjahres-Schüler. So gut wie erwachsen. Hast du eigentlich schon gehört, dass sich gerade eine neue Erstjahres-Klasse bildet? Unsere Nachfolger sozusagen, weil wir ja bald ins zweite Jahr kommen. Gestern habe ich schon zwei neue Schüler gesehen.“

„Was für Gestalten haben sie?“

„Soweit ich mitbekommen habe, sind es eine Maulwurf-Wandlerin aus Tennessee und ein Assel-Wandler hier aus Jackson. Beide wollten unbedingt Zimmer im Kellergeschoss.“

Einen Moment lang lachten wir zusammen, dann blickten wir uns in die Augen und Tikaani strich über meine Hand, ganz langsam und mit den Fingerspitzen. Leider versuchte ausgerechnet jetzt jemand, die Tür zu öffnen. Aus dem romantischen Moment wurde übergangslos ein peinlicher Moment, als eine Elster-Wandlerin aus dem zweiten Schuljahr sich hereindrängte und uns verdutzt beäugte. „Hm … ihr lernt hier gerade zusammen, oder?“

„Ja, genau“, sagte ich, dann drängten Tikaani und ich uns durch die Tür und flohen in verschiedene Richtungen. Hoffentlich brauchten wir uns bald nicht mehr heimlich zu treffen!

Aufgeregt erzählte ich Holly und Brandon von dem, was Sierra erzählt hatte.

„Es ist schon der Hammer, dass der Rat nicht etwas mehr tut“, regte Brandon sich auf. „Wenn du Sierra nicht gesagt hättest, sie soll nach dieser Arula suchen …“

„Ja, das ist irgendwie seltsam.“ Ich saß auf der Kante meines Bettes und starrte zum Fenster hinaus. „Aber wir erfahren natürlich nicht alles, was der Rat macht, wahrscheinlich laufen längst die Abwehrplanungen.“

„Was ist, wenn Sierra diese Arula findet, aber sie zu viel Angst hat, um uns zu helfen?“ Rastlos ging Holly im Raum hin und her. „O Mann, ich halte das nicht aus! Ich brauche jetzt ein paar Kiefernzapfen. Man sieht sich.“ Sie riss unser großes, rundes Fenster auf, verwandelte sich und hüpfte als Rothörnchen über die Granitblöcke davon.

Nachdem ich und Brandon eine Weile weiter diskutiert hatten, brauchten wir ebenfalls eine Pause. Nur dauerte die nicht sehr lange, weil kurz darauf Lissa Clearwater bei uns klopfte. Sie hob die Augenbrauen, als sie Hollys Sachen mitten auf unserem Zimmerboden liegen sah, meinte aber nur:  „Auf euch kann ich mich verlassen, das weiß ich. Carag, könntest du schon in dieser Nacht auf Patrouille gehen? Ich weiß, das ist viel verlangt, denn schließlich müsst ihr für die Abschlussprüfung lernen …“

Brandon entfernte unauffällig eine Musikzeitschrift von seinem Kopfkissen. Ich ließ meine rechte Hand inklusive Brandons Handy in meiner Hosentasche verschwinden. Blöderweise lief das Spiel darauf trotzdem weiter. Netterweise tat Miss Clearwater so, als würde sie nicht bemerken, dass meine Hose blinkte und piepte.

„… aber wir werden als Ausgleich bis zur Prüfung keine Noten mehr vergeben und euch mehr durchgehen lassen als sonst“, fuhr sie fort. „Ehrlich gesagt denke ich sogar darüber nach, die Prüfungen wegen dieser Bedrohung erstmal abzusagen. Aber die Drittjahres-Schüler sind dagegen, sie wollen schließlich im Herbst auf die normale High School wechseln.“

„Vielleicht schaffen wir es noch, den Großen Tag zu verhindern“, platzte Brandon heraus.

„Wie bitte?“ Lissa Clearwater starrte uns an. „Sagt mir sofort, was los ist!“

Es hatte keinen Sinn, es geheim zu halten. Ich erzählte ihr alles, was Sierra uns berichtet hatte. „Arula ist der Schlüssel“, sagte ich. „Wenn wir erfahren, was sie über Andrew Milling weiß, dann haben wir eine Chance, dass es gar nicht erst zum Blutvergießen kommt.“

Lissa Clearwater atmete tief durch, ihre bernsteinfarbenen Augen leuchten. „Du musst mir sofort berichten, wenn es etwas Neues gibt, Carag. Ich sage den Vorsitzenden des Rates Bescheid. Braucht Sierra Unterstützung, sollen wir weitere Leute zu ihr schicken?“

„Vielleicht braucht sie Hilfe bei der Beschattung“, meinte ich zögernd. „Aber wenn auf einmal Horden von Woodwalkern in San Francisco bei diesem Waldkauz-Wandler auftauchen, wird er vielleicht nervös und haut mit Arula ab.“

„Gut möglich.“ Nachdenklich blickte Miss Clearwater durch unser Fenster in die Ferne. „Na gut. Wir bewahren Ruhe, lassen uns die Schule nicht lahmlegen und bereiten uns auf mögliche Angriffe vor. Also, was ist nun mit dieser Patrouille?“ So kam es, dass ich kurz vor Mitternacht mit Tikaani durch den dunklen Sommerwald streifte, der vom würzigen Duft der Goldjohannisbeere erfüllt war. Wir wussten beide, wie wichtig unser Auftrag war, deshalb redeten wir wenig.

Angespannt und auf der Hut hielten Tikaani und ich mit unseren scharfen Sinnen Ausschau nach allem, was irgendwie ungewöhnlich und verdächtig war.

Aber wir hätten nie damit gerechnet, was wir vorfinden würden.

100 Gedanken zu „Leseprobe Woodwalkers 6 – Tag der Rache“

  1. Liebe Frau Brandis,
    Ich hätte folgende Frage: Hat der Fichtenmarder-Wandler aus dem dritten Jahr einen Namen? Und wenn ja, wie heißt er?
    Die Leseprobe war übrigens klasse!

    Liebe Grüße, Charlotte

    1. Liebe Charlotte,
      der Fichtenmarder heißt Joshua und hat in seiner Klasse einige Freunde (u.a. ein Mädchen namens Emilia, das in zweiter Gestalt eine blaue Libelle ist), weil er klug ist, gerne hilft und oft geniale Freizeit-Ideen hat. Allerdings kann er auch ein bisschen rechthaberisch sein und hat in 2. Gestalt schon mal Mitschüler gebissen hat (und er hat nadelspitze Zähne!). Für ihn ist es nicht ganz leicht, denn seine Eltern sympathisieren mit Milling und helfen ihm teilweise, aber er selbst ist nicht sicher, was er von dem Typ halten soll. Freut mich sehr, dass dir die Leseprobe gefallen hat!
      Viele Grüße,
      Katja

    1. Hi Iceman,
      darüber denke ich nach, denn viele Fans wollen ja wissen, was Carag & Co im zweiten und dritten Schuljahr erleben. Aber erstmal widme ich mich den Seawalkers, auf die ich gerade mehr Lust habe, danach sehe ich weiter.
      Viele Grüße,
      Katja

      1. Hallo frau brandis,
        Haben Sie sich die ganzen anderen jahrgänge so detailliert ausgedacht oder ist der marder in band 6 einfach noch wichtig? weil mich würde das echt interessieren 😀
        Beim besuchstag gab es ja auch eine fledermaus und ich bin in zweiter gestalt auch eine! 😀 die ist hoffentlich nicht auch auf millings seite wie die anderen.
        Ach ja und die leseprobe ist super, ich freu mich schon richtig auf den januar! jeffrey sieht auf dem cover auch richtig klasse aus.

        Lg Cata

  2. Hallo liebe Frau Brandis,
    die Leseprobe ist total nussig, ich habe sie schon 3 mal gelesen. Aber bis Januar ist es noch soooooooo lange hin ☹️.
    Ich überlege mir schon die ganze Zeit wie es wohl weitergehen wird.
    Ich hab aber auch eine Frage: wird es noch einen Wandler mit zwei Tiergestalten (und einer Menschengestalt) geben ? Ich fände zum Beispiel Schneeeule und vlt. Schneeleopard oder weißer Tieger cool.
    LG Sophia 🐆🐿️🦉

    1. Liebe Sophia,
      freut mich, dass du die Leseprobe nussig findest! Nein, einen weiteren Tripel-Wandler lasse ich erstmal nicht auftreten. Vielleicht schreibe ich irgendwann „Snowwalkers“, da würden die von dir genannten tollen Tiere gut reinpassen.
      Viele Grüße,
      Katja

  3. Liebe Katja,

    Ich hätte da Mal eine Frage:
    Kommt Mr. Bridgers Sohn auch noch vor, ich habe bisher immer darauf gehofft. Ich fände es jedenfalls richtig cool, denn er war schon immer einer meiner Lieblingsfiguren ( bei ihm wird einem erst noch Mal richtig bewusst, dass es nicht immer nur ein Segen ist, ein Woodwalker zu sein)

    Es wäre echt super, wenn sie mir antworten würden und ich freue mich schon sehr auf das 6. Buch!

    Liebe Grüße, Joseph

    1. Hallo Joseph,
      Ich bin zwar nicht Katja, aber ich habe genau das Katja schon gefragt (lange her, da war gerade erst Band 4 rausgekommen).
      Ihre Antwort war: Ja, Joseph Bridger wird vorkommen.
      LG Amelie 🦊🦉🐨🐼🐭🐇

    2. Lieber Joseph,
      das ist echt ein Zufall, dass Mr Bridgers Sohn genauso heißt wie du. Oder ist er auch deswegen deine Lieblingsfigur? Ja, er wird vorkommen, weil ich ebenfalls Figuren spannend finde, die mit ihrem Woodwalker-sein hadern.
      Ganz viel Spaß mit Band 6 wünscht dir
      Katja

      1. Jipijeh! Da bin ich aber voll gespannt. 🙂
        Ich mag Kojoten – und ganz besonders James Bridger – ja richtig gerne und bin eigentlich schon die ganze Zeit auf Joseph neugierig, seit er das erste Mal erwähnt wurde… Ich kann dieses hin- und hergerissen sein zwischen verschiedenen Identitäten ziemlich gut verstehen. Außerdem ist es auch mal gut, jemanden zu haben, der auch die negativen Seiten von etwas zeigt.

  4. Hi Katja,
    Da ist (so wie ich das sehe) ein Druckfehler drin: als Carag und Lou zusammenarbeiten, sagt/denkt sie : Ich könnte versuchen, sie aussabbern … Müsste da nicht: auszusabbern stehen?

    1. Liebe Anna,
      ja, stimmt, das ist ein Fehler, aber wenn ich mich nicht irre, habe ich den aus den Druckfahnen rausgeholt, so dass er im endgültigen Buch nicht drin sein wird.
      Viele Grüße,
      Katja

  5. Mrs.Brendis ich bewundere sie sehr und möchte genau so ein guter Autor werden wie sie.Ausserdem ich finde es cool das sie meien Idee toll finden und es wäre cool wenn es einen Schüler gebe der aus einem anderen Land kommt(z.B. Aus der Türkei) der nur die Sprache Kent aber zum Beispiel einer von denen könnte Türkisch und die Sprache übersetzten für die anderen.

  6. Liebe Frau Brandis ,
    Das ist mal wieder eine echt fiese Leseprobe ! Ich habe mich sofort in die Zeit ,als sie die Leseprobe des 5. Bandes veröffentlicht Haben ,zurückversetzt gefühlt . Wieso muss es denn immer so spannend enden ? 😑😩
    Durch das Darauf folgende Theorien Stricken ,sind mir allerdings ein paar Fragen zugefallen ,die ich mir nicht selber beantworten kann :

    1. Wenn Beispielsweise Nell ihr Ohren Teilverwandeln würde ,würden diese dann in Originalgröße einer Maus auftreten oder währen sie dann auf ihre Menschliche Größe abgestimmt ?

    2. Was passierte ,das Bertas Vater sich unabsichtlich in Genau so einem Moment verwandelte ,obwohl er Bereits Erwachsen war und Jahrelang nichts passiert ist und er außerdem schon Vorher auf jeden Fall Bären gesehen haben müsste ,da er schließlich einen Laden mit Jagdzubehör besitzt und sich deshalb in diesem Gebiet auskennen müsste. Währe es dann nicht warscheinlicher, dass er sich erstmals verwandelte ,als er auch zum ersten mal einen Gryzzly – oder allgemein einen Bären- sah ? Seine zweite Gestalt schien ja schließlich „so locker zu sitzen“ ,dass er sich zuhause unabsichtlich verwandeln konnte.

    3. Passiert etwas Besonderes während der ersten Verwandlung ? Im Buch wurde es nicht direkt erwähnt . Als Henry beispielweise in der Clearwater High eintraf ,sagte er zu Carag seine zweite Gestalt währe ein Frosch ,aber ich bin mir sicher ,dass er es nicht geglaubt hätte ,wenn er nicht vorher bereits seine zweite Gestalt kennengelernt hätte.

    4. In den Büchern wurde Ja klar und deutlich gesagt ,dass Carag bevor er zu den Menschen ging als Berglöwe gelebt hat ,aber in Teil eins Steht in -Ich glaube- dem ersten Kapitel ungefähr : ,,Ich wusste gar nicht mehr ,Was man mit dem Zeug machte.“ Das bezieht sich auf die Kleidung ,von der Carag angeblich noch nie Gebrauch gemacht hatte. Aber das „Gar nicht mehr“ sagt da etwas anderes ,schließlich wurde noch in dem selben Kapitel erwähnt ,dass sie sich zuvor nur selten verwandelt hatten ,es allerdings das erste mal war ,dass sie zu den Menschen gingen. Wenn es das erste mal war ,hätten sie ,wenn sie sich gelegentlich verwandelt müssten um Tabletten zu schlucken nicht anziehen müssen und Hätten es wahrscheinlich auch nicht getan. Außerdem wird indirekt auch erwähnt ,dass sie im Versteck keine Wintersachen hatten ,da Carag sich an Silvester zu den Menschen schleicht und aufgrund der Sommerkleidung, die er trägt frieren muss ,weshalb sie auch im Fall von Krankheiten im Winter keinen Gebrauch von Klamotten gemacht hätten.

    Ist das ein einfacher druckfehler oder so und ich habe diesen ellenlangen Text gerade umsonst geschrieben ,oder Handelt es sich tatsächlich um Theorienstoff ,der Besagt ,dass Carag und seine Familie Früher einmal doch als Menschen gelebt haben ? 😀🤔

    5. Wenn ein Woodwalker eine Feste Zahnspange verpasst bekommt ,dürfte er sich dann bis sie wieder draußen ist aufgrund der Verletzungsgefahr nicht verwandeln ,oder würde sie irgendwie in die Verwandlung miteingezogen werden ?

    6. Lässt sich bei einem Woodwalker neben der Menschlichen DNA auch die DNA seines Tieres Feststellen ? Und wenn nicht ,wie ist es dann, wenn die DNA in zweiter Gestalt getestet wird ?

    Außerdem Hätte ich noch ein Paar Fragen bezüglich des Fanfiction Wettbewerbs :

    1. Gibt es eine Altersbegrenzung ? Es währe ja schließlich unfair , wenn beispielsweise ein 10 Jähriger sich mit der Fanfiction einer 16 Jährigen Person messen muss ,Oder wird alles dem Alter entsprechend in verschiedenen Alterskadegorien ausgewertet ?

    2. Ich habe ein bisschen durch die Kommentare gescrollt und mitbekommen, dass das Maximum an Länge 5 Seiten sind . Bezieht sich das auf die Länge der gesamten Fanfiction oder nur auf den Ausschnitt davon ,den wir Ihnen Zuschicken ?

    3. Gibt es ansonsten noch irgendwelche Begrenzungen ,oder wichtige Vorlagen ,die entscheident sind ?

    Ich hoffe es ist ihnen nicht zu viel Geworden und vielen Dank schonmal ihm Voraus,
    Mit Tierischen Grüßen Hayley 😉

    1. Ach genau ,
      Bei meiner 3. Frage hätte man noch dazu bemerken können ,dass sich Miro in Mr Elwoods Verwandlungsunterricht zwar zum ersten mal komplett verwandelte , allerdings vorher schon in überwiegend Menschlicher Geschtalt gewesen ist .

      Und ich habe noch eine Frage ,nämlich :
      Wenn sich ein Wandler ,dessen zweite Gestalt gesperrt ist fortpflanzt ,könnten sich dann die Kinder von ihm ,wenn sie Woodwalker währen, auch nicht verwandeln und müsste ,oder könnte die zweite Gestalt dann entsperrt werden ?

      Wenn es sie Nervt ,tut es mir leid, sie müssen nicht auf alles antworten 😬
      TG Hayley ☺

      1. Hi Hayley,
        so, noch zu deinen Zusatzfragen – Miro hat sich in seinem Rudel nur einmal unfreiwillig (teil)verwandelt, das im Unterricht war seine erste bewusste Verwandlung und zählt daher sozusagen als „erste“. Die Kinder von jemandem, dessen zweite Gestalt blockiert ist, sind davon nicht betroffen und können sich ganz normal verwandeln.
        Viele Grüße,
        Katja

    2. Liebe Hayley,
      das tut mir echt leid mit der spannenden Leseprobe – oder nein, eigentlich nicht 🙂
      Zu deinen Fragen: 1. Die Ohren wären bei einer Teilverwandlung auf menschliche Größe abgestimmt.
      2. Bertas Vater hat, wenn er Bären gesehen hat, schon immer ein Kribbeln gespürt, aber das auf das Jagdfieber geschoben und wahrscheinlich gar nicht gemerkt, wenn er mal pelzige Ohren bekommen hat. Macht ja nichts, wenn sonst niemand dabei ist.
      3. Ja, man möchte nicht unbedingt glauben, dass man ein Frosch ist, aber Henry hatte es an sich selbst schon ein bisschen gespürt (ständig im Schwimmbad etc.)
      4. Die Familie von Carag hat sich nur sehr selten verwandelt, d.h Carag hat zwischendurch immer wieder vergessen, wie das ist, was man mit Kleidung macht etc.
      5. Feste Zahnspangen dürfen bei Woodwalkern nicht angebracht werden, oder man dürfte sich in dieser Zeit auf keinen Fall verwandeln!
      6. Wow, über die DNA habe ich noch nicht nachgedacht. Ich glaube, Woodwalker würden DNA-Tests um jeden Preis vermeiden wollen, nur für den Fall, dass etwas Ungewöhnliches drin ist. Vielleicht sieht man aber auch nichts in den Genen.
      Die Bedingungen des Fanfiction-Wettbewerbs poste ich gaaanz bald, noch ein klein wenig Geduld! Schon vorab – 5 Seiten gelten für den Ausschnitt, das Alter wird bei der Bewertung natürlich berücksichtigt.
      Viele Grüße,
      Katja

  7. Hallo Katja,
    Na da bin ich ja mal gespannt, wie die Wölfe auf Carag und Tikaani reagierenbwerden. Ich kann mir viele erdenkliche Reaktionen vorstellen (besonders von Jeffrey) und bin mal gespannt, was dabei rum kommt.
    Ich habe übrigens mal ein kleines (etwas anderes) Crossover-Kurzgeschichte mit meinen Ratten Geschichten und Woodwalkern geschrieben. Plane aber demnächst eine „richtige“ Fanfiktion zu schreiben.
    Dabei ist mir jedoch eine Frage aufgekommen; wäre es Möglich, dass es Wandler gäbe, die zwei Tiergestalten haben, aber keine Menschengestalt? Und wie würde man sie nennen? Wäre das überhaupt möglich?
    Das würde mich mal sehr interessieren!

    LG Adelin Grimm

    1. Hallo Adelin,
      tja, lass dich überraschen, wie Jeffrey reagiert. Sehr cool, dass du eine Kurzgeschichte fertig hast, vielleicht eignet sie sich für meinen Fan-fiction-Wettbewerb im November (Längenbegrenzung wird 5 Seiten sein). Nein, es gibt keine Wandler mit zwei Tiergestalten, die Menschengestalt ist immer mit drin.
      Viele Grüße,
      Katja

    2. es wäre cool wenn es sowas gebe aber auch etwas doof weil das buch handelt sich ja um Tiere die sich in menschen verwandel.Aber keine schlechte Idee.
      Einmal an Sie Mrs. Brendis es wäre cool wen ein neuer Mitschüler käme der Andrew Milling auch nicht mag weil als beispiel seine Familie getötet hat oder so und der Mitschüler ist dann ein wirklich seltenes Tier(z.B. Drache oder ein albino löwe)freue mich schon total auf band 6!!!!

      1. Hi Kolim,
        das mit dem seltenen Tier ist eine schöne Idee – Albinolöwe, wow! Ich notiere es mal. Allerdings habe ich ja schon eine weiße Wölfin, vielleicht dann doch lieber der Drache 🙂
        Ganz viel Spaß mit Band 6 wünscht dir
        Katja

    3. Liebe Katja,
      Ich finde Woodwalkers und allgemein ihre Bücher spitze!
      Wenn Sie eine Woodwalkerin währen was hötten sie für eine zweite Gestalt?
      Meine wäre ein Schneewolf so wie Tikaani aber mit eisblauen Augen.

      Freundliche Grüsse
      Sirella die Schneewölfin

      1. Liebe Sirella,
        freut mich total, dass du meine Bücher magst! Ich wäre ein Falke oder ein Delfin, aber Schneewölfe sind auch sehr tolle Tiere.
        Viel Spaß mit den weiteren Bänden wünscht dir
        Katja

      2. Liebe Katja
        Darf man schon wissen wer auf dem Titelbild von Woodwalkers Band 6. ist? Und verraten Sie auch schon wie es heisst?

        Liebe Grüsse
        Die Schneewölfin Sirella

        1. Liebe Sirella,
          auf dem Titelbild von Band 6 wird Jeffrey sein, der Band wird „Tag der Rache“ heißen und am 14. Januar erscheinen. Ich wünsche dir jetzt schon mal viel Spaß damit (obwohl es ja noch ein wenig hin ist …). Der erste Seawalkers-Band hat den Arbeitstitel „Eine gefährliche Gestalt“, es wird Tiago (Tigerhai-Wandler) darauf zu sehen sein. Auf Band 2 kommt dann Shari, die Delfin-Wandlerin.
          Viele Grüße,
          Katja

          1. Liebe Katja,
            Vielen Dank fürs beantworten meiner Fragen. Ich freue mich schon riesig auf Woodwalkers Band 6 und auf Seawalkers!

            Freundliche Grüsse
            Sirella die Schneewolfswandlerin

    4. Hi Katja
      Da bin ich wieder-und wieder mit sooooo einer langen Nachricht. Aber es gibt da ein „paar“ Dinge….
      Also:
      1.Ich habe ja schon erwähnt dass ich Fanfiction zu Woodwalkers schreibe (über Sierra) und da würde ich gerne wissen, wie Evelyn Milling mit Geburtsnamen hieß und ob sie sich vorstellen könnten dass sie Geschwister hat (warum? – nun ja, dass erfahren Sie dann im November, falls das ganze überhaupt tauglich für den Wettbewerb sein wird😉)
      2.Wie stellen sie sich eigentlich die Cover von Seewalkers vor? Ich meine, Fische und Wassertiere sind ja für gewöhnlich stromlinienförmig gebaut, also auch die Köpfe, und ich stelle mir es als ziemlich schwierig vor, sie wie gewohnt in frontalansicht und mit halb verwandelten Gesicht darzustellen, da der Übergang irgendwie merkwürdig aussähe
      3.Ich gehe ebenfalls auf die Frankfurter Buchmesse, allerdings kann ich vermutlich nur am Sonntag kommen😩. Sind sie nur am Samstag da, oder sind Sie auch Sonntags hin und wieder am Arena Stand?
      4. Ich habe neulich den Woodwalker Test gemacht und bei einer Frage konnte ich mich einfach nicht entscheiden und jetzt bin ich entweder Luchs /Puma oder Wolf oder eben Kojote. Das Problem:ich kann mich nicht entscheiden weil beides gleich cool ist. Könnte es sein das ich eine Tripel -Wandlerin bin?(ich bin mittelgroß, kräftig, schnell, flink, klettere gut, bin wachsam, scharfsinnig und gut in der Schule, außerdem manchmal Einzelgänger besitze aber auch eine soziale ader, ich kann gut organisieren und ein Team gut anführen)
      5.In welcher Zeit spielt Seewalkers/gibt es eine Zeitverschiebung
      6. Können sie mir sagen, ob ich in meinen Vermutungen richtig liege, was weitere Paare betrifft?
      Brandon &Holly(ich gehe davon aus, weil das Klassiker ist, es kommen voll oft die besten Freunde der Hauptfigur zusammen obwohl sie voll verschieden sind)
      Lou&Frankie(?)(generell habe ich das Gefühl, dass Lou einen Freund haben wird, ob das nun Frankie ist, das ist die Frage)
      Naja, ich gehe noch davon aus dass Jeffrey auch mit jmd. zusammenkommt, mit ner netten, denke ich, aber wer….?

      So, das wars, sorry, weil die Nachricht so lang war

      PS: Sie sind meine Lieblings-Autorin

      PPS: Nochmal sorry

      1. Liebe Kojotin,
        schade, dass wir uns auf der Buchmesse nicht gesehen haben – ich war tatsächlich nur am Samstag da. So, jetzt zu deinen Fragen: 1. Evelyn hieß McGregor und hatte einen eher schüchternen Bruder. 2. Ich muss mich vom Seawalkers-Cover auch überraschen lassen, Claudia Carls arbeitet gerade daran. Mein Wunsch wäre, dass das Gesicht unverwandelt abgebildet wird plus die gesamte zweite Gestalt etwas kleiner irgendwo auf dem Cover. 4. Klar kann das sein, dass du eine Tripel-Wandlerin bist. 5. Seawalkers spielt ein paar Monate nachdem Carag das erste Jahr abgeschlossen hat. 6. Über die Paare verrate ich noch nichts, Top Secret!
        Wie schön, dass ich deine Lieblingsautorin bin.
        Viele Grüße,
        Katja

  8. Liebe Katja,
    Ich wollte fragen wann Woodwalkers 6 raus kommt ,weil nämlich in der Kategorie„Antworten auf häufige Fragen“ steht drin dass der am 08.01.2019 raus kommt.
    Liebe Grüße Schneeleopardin Lena

  9. Hi Katja,
    Ich finde diese Bücherreihe einfach PERFECKT!!
    Und die Beziehung zwischen Carag und Tikaani habe ich mir schon lange gewünscht.
    Diese Dämliche Leseprobe! So was ist echt nicht fair!😣😣
    Können Holly und Tikaani auch bei Seawolkers eine Rolle spielen??? (Das sind meine Lieblings Caraktere)
    Weiterhin viel Spaß beim Schreiben!
    LG
    Windlicht

    PS: ich würde mich freuen wenn Rickbert und die Ralstons von Carags zweiter Gestalt erfahren

    1. Hi Windlicht,
      danke für das Lob *freu* Ja, ich weiß, das mit der Leseprobe ist echt gemein, aber eigentlich endet jedes Kapitel mit einer spannenden Situation, es wäre also immer schwierig, die Leseprobe zu beenden. Keine Sorge, Holly und Tikaani spielen auch in Seawalkers eine Rolle. Was die Ralstons angeht, da passiert in Band 6 noch ganz viel, was ich natürlich noch nicht verrate!
      Viele Grüße,
      Katja

      1. Hi Katja,
        ich liebe deine Bücher!
        Diese Leseprobe ist der reinste Horror!!!😫
        Man will umbedingt wissen wie es weitergeht,und dan ist es einfach vorbei!!!!!
        Ich hoffe das ich es bis zum erscheinen des Buches aushalte !
        Manchmal glaube ich das es Woodwalker wirklich geben könnte,ich wäre soooooo gerne auf der Clearwater High !!!!!!!!!!
        Hoffe du schreibst noch viele Bände mehr.
        MFG Polarwölfin
        PS: Glaubst du manchmal daran das es Woodwalker geben könnte?
        Wie ist deine Meinung dazu?

        1. Liebe Polarwölfin,
          es ist so schön, dass du meine Bücher liebst! Du würdest bestimmt auf der Clearwater High genommen werden und könntest dich mit Tikaani anfreunden. Ich bin ziemlich sicher, dass es Woodwalker wirklich gibt – man sieht im Alltag immer wieder Menschen, die bestimmten Tieren ähnlich sehen (das sind garantiert Wandler, ob sie es wissen oder nicht). Und manche Tiere benehmen sich so ungewöhnlich, dass ich mir auch schon oft gedacht habe „Hm, ob das ein Woodwalker ist?“
          Viele Grüße,
          Katja

          1. Hi Katja,
            wenn mir in der Klasse langweilig ist,schaue ich mich um,undüberlege für jeden meiner Klassenkameraden ein Tier (inklusive Lehrer).
            Ich habe mal eine Liste gemacht,ein Junge hat es gesehen,Upps!
            Die meisten aus meiner Klasse sind Leminge oder Schafe 😂.
            Am liebsten wäre ich selbst ein Woodwalker das wäre sooooo cool!!!!!!
            MFG Polarwölfin.
            PS:Wird Tikaani aus dem Rudel geworfen?(ein Versuch ist es wert)
            PPS: Ich versuche die ganze Zeit meine Mutter zu übereden ,das wir mal in die USA zu fliegen ich weiß das die Clearwater High nicht existiert ,aber wollte schon immer mal dort hin.

          2. Hi Polarwölfin,
            o je, so viele Lemminge und Schafe in deiner Klasse … das klingt echt langweilig! Vielleicht solltest du die Klasse oder die Schule wechseln. Oder gleich an die Clearwater High gehen 🙂 Vielleicht kannst du deine Mutter noch überzeugen, dass du unbedingt mal nach Jackson Hole und Yellowstone muss (die gibt´s beide natürlich wirklich).
            Viele Grüße,
            Katja

    2. Liebe Katja,
      Sie schreiben soooooo gut. Spannend, witzig , unterhaltsam…..echt der WAHNSINN!
      Wissen Sie, ich liebe Bücher und möchte auch mal was veröffentlichen. (Ich schreibe jetzt schon viel, u.a. Fanfiktion zu Woodwalkers) Wie schaffen Sie es eigentlich, so zu schreiben, ich kriege das nie hin????????☹
      Aber was ich eigentlich sagen wollte ist:
      1. Ich finde Woodwalkers und generell alle ihre Bücher, z.B. Kyona toll
      2. Ich finde es voll gut, das Carag und Tikaani jetzt zusammen sind(die beiden, vor allem sie, sind meine absoluten Lieblings-Charaktere!)
      3. Ja, ich weiß, sie werden mir wahrscheinlich eh nicht antworten, aber ich hätte da ein paar Fragen, sorry, das muss wirklich sein, hoffentlich oute ich mich bei ihnen nicht als ungeduldige, fragen stellende Nervensäge
      4. Also…ich gehe mal von der Theorie aus, das Jeffrey und Co sich von Milling abwenden. Kann es sein , dass Jeffrey , der ja auf dem Cover abgebildet ist, die Entscheidende Rolle spielt? (also beispielsweise so ne Art Verrat im genau richtigen Zeitpunkt?)
      5. Könnte es sein, dass der Große Tag der Rache an Junes Geburtstag stattfindet, wobei, dass wäre vielleicht zu einfach, schließlich weiß das vermutlich Theo
      6. Weiß Arula vielleicht etwas wichtiges über Millings Vergangenheit/Famielie
      7.Die Leseprobe ist toll….nur VIEL zu kurz

      Also, das wars dann fürs erste, glaube ich, nochmal sorry, weil das so eine lange Nachricht geworden ist
      LG Kojotin

      1. Liebe Kojotin,
        oh danke, das hört man gern und beflügelt mich, wenn ich morgen an Khyona 2 weiterschreibe! Da ist natürlich total viel Übung dabei, ich mache das schon seit zwanzig Jahren. Aber es macht mir auch sehr viel Spaß, ich glaube, das merkt man. Bestimmt ist deine Fanfiction auch schon ziemlich gut, reich sie auf jeden Fall mal zum Wettbewerb ein, den ich im November starte (Infos dazu kommen bald hier auf der Homepage). Deine Theorien finde ich sehr interessant, viel darf ich dazu natürlich nicht sagen – supergeheim! – allerdings hat June im Februar Geburtstag (wie die meisten Pumas). Ihr Name heißt übersetzt Juni, aber das verrät natürlich noch nicht das Datum.
        Viele Grüße,
        Katja

  10. Liebe Katja,
    ich wollte fragen(einen Versuch ist es wert) wie Jeffrey und Co. und Crags Freunde darauf reagieren auf das Tinkaani und Crag Händchenhalten am nächsten Tag???

  11. Hallo Frau Brandis,
    vielleicht erinnern Sie sich noch an mich? Wie anderen hier hat mir die Leseprobe tierisch gefallen und meine Vorfreude noch ein wenig verstärkt. Die Idee, ein Buch jedes Mal mit einer Erinnerung von Carag zu beginnen, finde ich echt interessant, dadurch kommt man gut in das folgende Geschehen hinein, da es dann auch meist damit zu tun hat. Zusammengefasst: Sie können sich vielleicht vorstellen, wie ich am Erscheinungstag regelrecht in den nächstbesten Buchladen renne (so war das bei „Feindliche Spuren“ auch). Doch meist haben die dann das Buch noch nicht 🙁 . Das bedeutet: nächster Tag, nächsten Laden absuchen :).

    Ich hätte da eine Frage an Sie. Beim Kommentaren durchlesen habe ich erfahren, dass der Wettbewerb im November ein Fanfiction-Wettbewerb sein wird. Ich hatte ja schon mal erwähnt, dass ich an einer Fanfiction schreibe. Die ist aber leider noch nicht fertig, ich hoffe, dass ich es bis November schaffe, doch ich müsste sie dann auch noch einmal durchgehen und korrigieren. Ich würde da so gerne mitmachen, weiß aber nicht, ob ich es bis dahin fertig bekomme. Hatte eigentlich die Fertigstellung Jahresende geplant. Außerdem ist meine Story ziemlich lang (weiß nicht genau, wie lang aber ein kleines Buch könnte sie wahrscheinlich schon füllen). Gibt es denn eine Wortzahlbegrenzung? Ich wollte einfach fragen, ob Sie schon ein paar Infos zum Wettbewerb eben könnten. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm. Alles in allem freue ich mich jedes Mal aufs neue, wie viel Sie mit/für Ihre Fans machen. Wenn es mit meiner Fanfiction nicht klappt, ist es ja auch kein Weltuntergang. Ich wünsch Ihnen noch gutes Schreiben und noch viele neue, fantastische Ideen.
    LG Happy 🙂

    PS: Mein kleiner Bruder grüßt Sie, er mag Ihre Bücher sehr!
    PPS: Sorry, schon wieder so ein langer Kommentar :).

    1. Liebe Happy,
      viele Grüße an deinen kleinen Bruder! Hast du schon versucht, den Band 6 in einer Buchhandlung vorzubestellen? Dann müsste es eigentlich funktionieren, dass du ihn direkt am Erscheinungstag hast. Das mit deiner Fan fiction ist gar nicht eilig, man darf nämlich voraussichtlich sowieso nur fünf Seiten einschicken (das wären dann in deinem Fall die ersten fünf Seiten oder eine Leseprobe aus der Mitte).
      Viele Grüße,
      Katja

      1. Hallo Katja,
        den Gruß richte ich aus! 🙂 Vorbestellen, warum hab ich nicht daran gedacht?…
        Danke für die Infos zum Wettbewerb, mal sehen, was ich in meinem Kapitelchaos so finde 🙂 (War gerade am Weiterschreiben meiner Story, als ich gesehen habe, dass sie geantwortet haben(*große Freudensexplosion*)). Ich bin schon nahe am Ende und das Finale nimmt man ja auch nicht als Leseprobe.
        Herzlichste Grüße und einen schönen Abend noch.
        LG Happy 🙂

  12. Ich freue mich schon sooo auf Woodwalkers 6 und ich habe eine Frage werden sie vielleicht noch mehr über Carag schreiben?ich meine es gibt ja noch ein 2 und 3 Jahr an der Clearwater High, das würde mich und meinen Bruder Mega glücklich machen
    Wir verfolgen die buch reie schon von Anfang an und lesen auch super viel📖
    ps: Mein Bruder hat ihn auch geschrieben er heiß hier auf der Website Panda 🐼

    1. Hallo Socke,
      wow, ihr verfolgt die Buchreihe schon von Anfang an? Das gefällt mir. Ich denke durchaus darüber nach, ob ich noch eine Staffel über Carags zweites und drittes Jahr schreibe, aber im Moment habe ich gerade mehr Lust auf Seawalkers (bei denen Carag und seine Freunde ja auch vorkommen).
      Viele Grüße, auch an deinen Panda-Bruder,
      Katja

  13. Hey Katja,
    ich bin soo begeistert von ihren Woodwalkers Büchern!
    In der Buchhandlung habe ich mal ein bisschen durchgeblätert und fand es (sorry) nicht soo berauschend.
    Als eine Freundin in der Schule ein Buchreferat darüber gehalten hat, habe ich es einfach mal ausgeliehen und gelesen und seitdem bin großer Fan von den Büchern.
    Da ich den 5. Band noch nicht gelesen habe, kann ich die Zeit hinauszögern bis der 6. Band rauskommt.

    Liebe Grüße
    Mia

    P.S.: Ich hoffe Sie verlieren nie den Spaß am Bücberscbreiben, denn Sie sind eine sehr sehr gute Autorin.😘😘😊

    1. Liebe Mia,
      welchen Band hattest du denn in der Buchhandlung in den Fingern? Freut mich auf jeden Fall, dass dir die Woodwalkers im zweiten Anlauf doch noch gefallen haben! Keine Sorge, ich habe jede Menge Spaß am Bücherschreiben und das wird sich bestimmt auch nicht so schnell ändern.
      Viel Spaß mit Band 5 (und später Band 6) wünscht dir
      Katja

    2. Hi der Gryzzli hier voll die spannende leseprobe bin mit Tikanni ja in einer klasse und bind deswegen voll auf mehr flirten gespannt um sie ein bischen zu ärgern sie sind echt die beste Autorin auf diesem Planeten #swag #woddwalkerstyle # ichhabekeihnehobbys

  14. Hallo Katja
    Ich habe ihr Bücher erst vor ein paar Wochen entdeckt und habe sie jetzt schon alle gelesen. Ich finde sie sind richtig gut geschrieben und sind (mit ein 2 anderen Reihen) sehr schnell zu meinen Lieblingsbüchern geworden. Ich freue mich jetzt schon auf Band 6,weil ich die ersten beiden Kapitel schon total gut finde.
    Hoffentlich haben Sie noch viel Spaß beim Schreiben und schreiben noch viele Bücher ; )

    1. Hi M,
      wie praktisch, dass du meine Bücher erst vor so kurzer Zeit entdeckt hast, da musstest du nicht so lange auf die Fortsetzungen warten (nur jetzt eben auf Band 6). Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem „Tag der Rache“ und sage Danke für die guten Wünsche!
      Viele Grüße,
      Katja

  15. Gibt es den 6.Band schon zu kaufen?
    Und an sie Frau Brandis dieses Buch finde ich wird alle bisherigen WOODWALKERS Bände überragen alleine schon die Leseproben sind super spannend LG Leewan

    1. Hi Leewan,
      zumindest wird der 6. Band einer der dicksten, ob er auch einer der besten ist, müsst ihr dann beurteilen, wenn es ihn ab dem 14. Januar zu kaufen gibt (im Buchhandel und im Internet vorbestellen kann man ihn jetzt schon).
      Viel Spaß mit Carags, Hollys und Tikaanis neustem Abenteuer wünscht dir
      Katja

        1. Hi Sidney,
          es ist immer schwer zu sagen, wann ich das Cover online stellen darf, aber ich schätze so Anfang November (aber auf der Buchmesse zeige ich es auch schon).
          Viele Grüße,
          Katja

  16. Hallo Katja Brandis!
    Die Leseprobe ist echt super spannend!
    Ich freu mich schon total auf den 6. Teil.
    Ich kann es kaum erwarten!
    Ich finde Sie können richtig gut schreiben und ihre Bücher sind super! Woodwalkers ist einer meiner Lieblingsbücher geworden. 🙂
    Ich finde es übrigens super das Carag und Tikanni sich verliebt haben. Ich schreibe auch gerne und im Moment schreibe ich eine Fanfiction von Woodwalker. Die Geschichte spielt in der Zeit kurz nachdem die Clearwater High eröffnet wurde.

    Liebe Grüße
    Gianna

    PS. Ich habe vor den Sommerferien gesehen, dass sie auf der Frankfurter Buchmesse dabei sind und sofort versucht meine Eltern zu überzeugen dort hin zu gehen.
    Es hat geklappt!
    Ich freu mich auch schon total auf die Buchmesse denn ich bin auch eine totale Leseratte und ich LIEBE Bücher.

    1. Hallo Gianna,
      ich finde es sehr cool, dass eine Leseratte bist und du Bücher liebst – kann man dich irgendwie ein paar tausend Mal klonen? 🙂 Schön, dass wir uns auf der Buchmesse treffen werden (dankeschön an deine Eltern), ich wünsche dir bis dahin eine tolle Zeit, viel Schreibspaß (im November gibt´s einen Fanfiction-Wettbewerb!) und viel Spaß mit den nächsten Woodwalkers-Bänden.
      Viele Grüße,
      Katja

    2. Liebe Gianna
      Ps. Ich finde es auch ziemlich gut das sich die beiden verliebt haben,ich muss noch meine Eltern ein bisschen weiter nerven denke ich 😂um auch auch auf der Buchmesse da sein zu können. 😀

      LG Leewan

    3. Hab es auch versucht aber das liegt dann leider doch zu weit weg von meinem Wohnort.😕
      Ich drücke trotzdem den anderen die Daumen, die gerne auf die Büchermesse in Frankfurt gehen wollen.😘😊😊😀

        1. Hi Lija,
          ich wohne in der Nähe von München! Schade, dass du nicht zur Messe kommen darfst, aber das ist für dich wirklich ECHT weit, das wäre zu viel Aufwand.
          Viele Grüße,
          Katja

  17. Coole Leseprobe
    Was haben tikaani und carag da entdeckt (ich weis das sie das nicht sagen können aber einen Versuch ist es wert) wann kommt bd 6 genau? Mia kommt ja auf die Clearwater high oder?

  18. Liebe Katja,
    es ist gut, dass Carag und Tikaani sich jetzt irgendwie so ein bisschen anflirten. Ich freue mich schon riesig auf Band 6 und Jeffrey‘s Geschichte wird immer länger. Leider muss ich ja noch bis Teil 6 warten… Ich finde Ihre Bücher super, weil sie immer so gut und anschaulich geschrieben sind, anders als z.B. Harry Potter ist viel zusammengefasster, da ein Henzes Jahr dargestellt wird. Ich freue mich schon auf Band 6 und Seawalkers!!!
    LG Lija
    PS:Man kann seinen Nickname und
    die E-Mailadresse nicht mehr
    abspeichern, oder liegt das an
    meinem Handy?

    1. Liebe Lija,
      super, dass deine Jeffrey-Geschichte wächst und wächst! Und danke für das Schreib-Lob. Ich habe die Website jetzt so umgestellt, dass neue Kommentare nicht mehr freigegeben werden müssen (es hatte viele Fans irritiert, dass sie ihre Kommentare nicht gleich sehen konnten). Vielleicht liegt das mit dem Abspeichern daran (oder an deinem Handy).
      Viel Spaß mit Band 6 wünscht dir
      Katja

  19. Hallo Katja!
    Die Leseprobe ist echt super! Fesselnd und auch lustig – genau so, wie man es sich wünscht. Wenn ich denke, dass es noch bis Januar dauert…
    Eine Frage: Kommt Rebecca Younblood noch einmal vor?
    Liebe Grüße von Maja

  20. Liebe Katja jetzt bin ich wieder mal richtig gespannt wie es weiter geht wird bestimmt spannend jetzt muss man nur noch sooo lange warten bis das Buch kommt die Leseprobe zu seawalkers kommt doch im Oktober
    LG MARIS

    AN ALLE DiE DAS LESEN WIR HABEN EINE WHATSAPP F AD N GRUPPE DA SIND SCHON EIN PAAR LEUTE DRIN ABER WIR WÜRDEN UNS FREUEN WIR SIND KEINE 40 JÄHRIGEN DIE WISSEN WOLLEN WO IHR WIR SCHREIBEN NUR ÜBER DIE NEUSTEN WOODWALKERS THEMEN WER KOMMEN MÖCHTE KANN DAS TUN LINK LIEGT BEI

    https://chat.whatsapp.com/7WaeKCaxHJz5OAtZZOVcrO

    Viel Spaß beim Lesen:-)

  21. Liebe Katja,

    die bücher sind richtig toll! Ich freue mich schon sehr auf den 6. Teil. Woodwalker sind so super, dass ich ein Buch an einem Tag gelesen habe.

    Eine frage: Wird im 6. Teil noch jemand dazu kommen, wie zum Beispiel Miro?

    PS: die Leseproben sind sehr fieß, weil man an der spannendsten stelle aufhört zu lesen.

    Viel spaß beim schreiben wünscht
    Karolina

    1. Liebe Karolina,
      wow, finde ich toll, dass du die Woodwalkers-Bücher an einem Tag schaffst! Ja, im 6. Teil kommen noch ein paar neue Figuren hinzu, lass dich überraschen. Und sorry, dass ich die Leseprobe an der spannendsten Stelle beendet habe.
      Viele Grüße,
      Katja

    1. Hi Vincent,
      hihi, klar, mach nur – auch mit meinen anderen Romanen (Ruf der Tiefe, Khyona, Vulkanjäger etc.) kann man sich übrigens blendend ablenken bis Januar …
      Viele Grüße,
      Katja

      1. Liebe Katja Brandis

        Wir es nach Woodwalkers und Seawalkers noch andere Bücher über woodwlker geben den ich finde es schon ein bisschen traurig wenn die Woodwalkers Reihe beendet ist
        Ich bin es nochmal ich wollte nur noch mal sagen das Woodwalkers meine Lieblings Bücher sind und ich mit meinem Zwillingsbruder schon Theorien zu Woodwalkers aufgestellt haben ich habe mal hier eine geschrieben

        1. Wir vermuten das Jeffrey sich von Milling abwendet da man Achtung Spoiler im 5. Teil gelesen hat das er auch nett sein kann

        LG PandaLetsPlay

        1. Liebe Panda,
          ich kann dir schon mal sagen, ich werde weiter über die Gestaltwandler schreiben, so lange ihr es lesen wollt! Hihi, eure Vermutung ist nicht schlecht, aber ob ihr recht habt, werdet ihr erst im Januar wissen.
          Viele Grüße,
          Katja

  22. Liebe Katja jetzt bin ich wieder mal richtig gespannt wie es weiter geht wird bestimmt spannend jetzt muss man nur noch sooo lange warten bis das Buch kommt die Leseprobe zu seawalkers kommt doch im Oktober
    LG MARIS

    1. Lieber Maris,
      ja, ich weiß, ihr müsst jetzt alle wieder lange warten … aber dafür gab´s auch eine extralange Leseprobe! Die Seawalkers-Leseprobe kann ich euch auf Wunsch des Verlages leider erst Anfang Januar präsentieren. Aber bis dahin gibt´s erstmal noch das Cover, einen Wettbewerb, ein YouTube-Video von mir und einiges anderes auf meiner Homepage.
      Viele Grüße,
      Katja

  23. Die Leseprobe war ja schon echt Hammer das Buch wird dann warscheinlich wie Holly es gesagt hätte „echt nussig “😂ich freue mich schon sehr auf das Buch und wenn es draußen ist werde ich es mir sofort holen

  24. Hallo Katja!
    Wow, die Leseprobe ist toll und der Hammer! Ich bin ausgeflippt, als ich gesehen habe, dass sie online ist! Schade, dass Xamber nicht mehr an der Clearwater High unterrichtet.
    Ich hätte noch eine Frage: Ist der Kellerassel Wandler, der nächstes Schuljahr in die 1. Stufe kommt, der, der bei Donald Ralston in der Psychiatrie saß?
    LG Amelie 🦊🦉🐨🐼🐭🐇
    PS: Ich bin mit Khyona fertig und werde diese Woche noch eine Rezension verfassen.

    1. Hi Amelie,
      freut mich sehr, dass dir die Leseprobe gefällt! Genau, der Asselwandler ist der, den Carag durch Donald kennengelernt hat. Bin sehr gespannt auf deine „Khyona“-Rezension!
      Viele Grüße,
      Katja

    2. Hallo Katja
      Ich kann es kaum noch erwarten das das Buch rauskommt . Leseprobe war der Hammer. Warum machen sie es immer so spanend? Und wie? Es war sehr gut.
      LG Pumawolf

  25. Wow, eine echt tolle Leseprobe! Ich bin hin und weg 😉
    Mir fällt ein, dass ich mal wieder auf die Woodwalkers-Homepage gucken sollte, und ich sehe die Leseprobe 😛
    ABER warum müssen Leseproben IMMER an der SPANNENDSDEN Stelle aufhören?!

  26. Und – zack – bin ich wieder voll und ganz im Bann dieser wunderbaren Geschichte! Schon hier im ersten Abschnitt ist viel Spannung und Spaß, und ich bezweifle nicht, dass das im Rest des Buches noch mehr wird…

    1. Liebe Liesa,
      o ja klar, die Spannung steigt natürlich noch drastisch an, am Anfang geht´s bei mir ja oft langsam los, aber besonders in diesem Schlussband wird´s richtig krachen. Also lass dich überraschen.
      Viele Grüße,
      Katja

      1. Jetzt halte ich es ja noch weniger bis Januar aus… 😮
        Ich feier diese Leseprobe jetzt schon total!!! Und ich bin so gespannt auf den Y6. Band!

        Eine Frage noch: kommen in Teil 6 noch mehr Schüler mit jemandem zusammen, oder bleibt es erstmal nur bei Carag und Tikaani – was ja kein Problem wäre, so niedlich wie die zusammen sind 😂😍

        Viele Grüße,
        Fabian

        1. Hi Fabian,
          wie schön, dass dir und den anderen Fans die Leseprobe gefällt! Ja, es gibt noch mindestens ein weiteres Paar, wenn ich mich recht entsinne.
          Viele Grüße,
          Katja

          1. Hi Katja es würde mich sehr freuen wenn es noch mehr Bände geben wird. Ich weiß erst seit ein paar Wochen von dieser Buchreihe und hab sie schon alle durchgelesen. Als ich aber die letzten zwei Kapitel vor mir hatte wollte ich sie nicht lesen denn ich dachte, dass es dann vorbei ist. Vor 5 Tagen habe ich von einem Freund erfahren, dass ein 6. Band erscheinen wir und freue mich schon sehr darauf. Leider werde ich das Buch auch sehr langsam lesen damit ich es schön lange lesen kann. Also biiitte Katja bringe noch mehr Bände raus. Alle deine Fans sind bestimmt nur dafür. Und es macht bestimmt Spaß sich in so eine Welt zu stürzen.

            PS: Ich freue mich so für Tikaani und Carag (hoffentlich bleibt das länger als Carag und Lou 😉 )

          2. Hi Schneemann-Wandler,
            toll, dass du die Woodwalkers entdeckt hast! Das mit den letzten zwei Kapiteln finde ich total süß, und ich hoffe, der Band 6 hält bei dir ganz lange. „Seawalkers“ (bei dem auch Carag mitspielt) kommt schon im Juni, bis dahin vielleicht mal einer meiner anderen Jugendromane, zum Beispiel „Ruf der Tiefe“ oder „Khyona“. Ja, keine Sorge, das mit Carag und Tikaani hält, so viel kann ich schon mal verraten!
            Viele Grüße,
            Katja

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