Alle Beiträge von Katja

Woodwalkers 4 – Fremde Wildnis

Arena Verlag, 280 Seiten, 12,99 Euro
E-Book 10,99 Euro.

Ein Traum wird wahr! Carag, Holly, Brandon und Co reisen zu einem Schüleraustausch nach Costa Rica. Doch hier warten nicht nur Brüllaffen, Schnappschildkröten und turbulente Regenwaldausflüge auf die Schüler der Clearwater High. Von Jaguar King erfahren sie beunruhigende Dinge über den gefährlichen Andrew Milling. Was plant Carags Widersacher? Und kann Carag trotz der Gefahr riskieren, seinen Vater wie geplant in ein Menschenkrankenhaus zu bringen?

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Woodwalkers-Test

Beantworte die Fragen und finde heraus, welches Tier Du wärst!

 Ich bin 
 Ich halte mich für 
 Mein bevorzugtes Element ist 

 Ich bin eher ein 
 Ich halte mich für 
 Ich fühle mich hingezogen zu 



Woodwalkers-Fortsetzungen Infos

Lou (ganz links) und Verwandtschaft bei der Mittagspause! (Foto: K.Brandis)

Es wird sechs Woodwalkers-Bände geben, gerade habe ich den Vertrag für Band 6 unterschrieben.

Der Band 4, der übrigens zu einem großen Teil in Costa Rica spielt – dorthin fahren Carag & Co zum Schüleraustausch – erscheint am 8. Januar 2018 erscheint er. Auf dem gelben Cover wird Brandon zu sehen sein.  Im Juni folgt dann Band 5, der so gut wie fertig ist (auf dem Cover wahrscheinlich Lou). Danach folgt der dramatische

Runter von der Straße, Brandon! (Foto: K. Brandis)

Schlussband 6, in dem sich der Kampf zwischen Carag und Andrew Milling entscheidet, im Januar 2019. Wer auf dem Cover sein wird, ist noch nicht entschieden.

Danach gibt es noch mehr über die Gestaltwandler zu lesen – ich habe das OK meines Verlages für erstmal zwei Bände einer neuen Reihe, in der die  Blue Reef Highschool, eine Meereswandler-Schule in Florida im Mittelpunkt steht („Seawalkers“). Falls ihr euch erinnert, sie wird von Jack Clearwater geleitet. In diesen Bänden wird übrigens auch Carag eine Rolle spielen!  Wenn genug Leute sich für die Seawalkers interessieren, gibt es sicher auch mehr Bände. Aber erst werde ich natürlich die Woodwalkers-Reihe abschließen.  Der erste Band der neuen Reihe erscheint ein halbes Jahr nach Erscheinen des letzten Woodwalkers-Bandes (also ca. im Herbst 2019, ja, ich weiß, das ist noch eeewig hin). Leider darf ich euch über die Seawalkers noch keine Einzelheiten verraten, es ist alles noch Top Secret.

Verfilmung: Bisher leider nicht. Aber wenn Woodwalkers weiter so erfolgreich ist wie bisher und sich die Bücher gut verkaufen, dann kann es sein, dass bald mal ein Produzent aufmerksam wird. Natürlich würde ich euch das brandheiß in den News auf meiner Homepage mitteilen, aber wahrscheinlich hört ihr dann sowieso aus der Ferne meinen Jubelschrei (der tönt locker bis nach Berlin). Was ihr tun könnt, damit die Verfilmung wahrscheinlicher wird – ganz einfach, meine Romane weiterempfehlen, damit möglichst viele Leute darauf aufmerksam werden!

Berta unterwegs mit neuer Bekanntschaft (Foto: K. Brandis)

Wenn ihr eine Autogrammkarte möchtet, dann schreibt mir einfach eine Mail unter KatjaBrandis@web.de und vergesst nicht, mir eure Postadresse zu nennen. Den Rest erledige ich (und das Porto spendiere ich auch).

Wenn ihr eine Buchvorstellung/-präsentation von Woodwalkers (oder einem anderen meiner Romane) macht, dann schicke ich euch gerne Autogrammkarten für euch und die ganze Klasse, das kann man prima austeilen. Schreibt mir einfach eine Mail (KatjaBrandis@web.de) mit eurer Postadresse, damit ich euch das Material zuschicken kann. Kostet euch natürlich nichts.

Woodwalkers-Fan Sabine hat mir Anfang Dezember geschrieben: „Ich finde ja, jede gute Buchreihe braucht ihr eigenes Wiki, also habe ich eins für Woodwalkers erstellt ( http://de.woodwalkers.wikia.com ). Da könnte man dann auch vielleicht etwas effektiver Fanfiction posten und so weiter, und alles andere, was so mit Woodwalkers zu tun hat.“ Viel Spaß beim Mitmachen!

Übrigens: Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt … ich freue mich total über Rezensionen im Internet, z.B. bei Amazon oder Lovelybooks!

Leseprobe aus Woodwalkers 4

Aus dem 2. Kapitel „Achtung Verwandlung!“ – in der Clearwater High steht der Elternbesuchtstag für die Eingeweihten an …

Achtung, Verwandlung!

„Ihr wisst, was ihr zu tun habt?“ Lissa Clearwater blickte mich forschend an.

„Ja, bekommen wir schon hin“, antwortete ich und fummelte an meinem brandneuen schwarzen Sweatshirt mit dem hellgrün-weißen Schullogo herum, damit es auch richtig saß. Hatte ich es tatsächlich geschafft, beim Frühstück Eigelb daraufzukleckern?

„Na dann, viel Spaß euch beiden!“, meinte unsere Schulleiterin, nickte uns aufmunternd zu und ging zurück ins Schulgebäude.

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Praktikumsbericht Larissa Heeke

Juli 2017

Eigentlich hatte ich erwartet, die Zeit nach dem Schulabschluss vor allem panisch zu verbringen, mit Kaffee und Sarkasmus als einzige Verteidigung gegen eine völlig ungewisse Zukunft. Zwar wusste ich, dass ich mich später gerne in jeglicher Form mit Geschriebenem, sei es von mir oder von anderen, beschäftigen würde, aber das hieß noch lange nicht, dass ich irgendeinen vernünftigen Plan für mein restliches Leben hatte. Umgeben von dem chaotischen Durcheinander des Lebens mühten ich und meine Mitschüler uns irgendwie durch das Abitur. Es waren apokalyptische Zeiten. Wie ein alter, hoffentlich bekannter Schuldirektor jedoch einst sagte: „Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.“

Der Umschlag hatte damals ganz unschuldig vor mir auf dem Tisch gelegen. Meinen Hogwarts Brief mit entsprechendem Kuchen a la´ Hagrid hatte ich schon erhalten, was sonst sollte mir meine Familie zu meinem achtzehnten Geburtstag schenken? Nach dem Öffnen war ich ein wenig schlauer. Und ein wenig ungläubig. Denn meine Mutter hatte sich mit einer Autorin in Verbindung gesetzt und um ein Praktikum für mich gebeten. Katja Brandis. In München. Ein Praktikum bei Katja Brandis in München. Es war einer dieser Momente, von denen man weiß, dass man sich auch noch Jahre später daran erinnern wird.

Mehrere Wochen später und nach etlichen Planänderungen, verursacht durch Prüfungen und Abschiedszeremonien, war ich hier. An diesem Holztisch, der wohl vielen meiner Vorgängerinnen noch bekannt sein dürfte.

„Die Eisdrachen greifen die Stadt an, wegen einer Energiequelle. Ich weiß nur nicht genau wieso. Um ganz ehrlich zu sein, mehr weiß ich auch generell noch nicht über die Eisdrachen. Irgendeine Idee?“

So könnt ihr euch Katja bei der Arbeit vorstellen. In einem Moment ungenaue Vorstellungen einer sehr vagen Welt und im nächsten Moment ist ein brandneues Gesellschaftssystem bis in die kleinsten Details ausgearbeitet. Fantasie ist ein wunderbares Konstrukt. Der kleinste Gedanke, die winzigste Idee, kann ganze Welten erschaffen. Es ist natürlich auch ein normalerweise langwieriger Prozess verbunden mit intensiver Arbeit, aber eine der wenigen die unglaublich viel Spaß machen. Nie hätte ich gedacht, dass ich eines Tages neben einer waschechten Autorin sitzen würde und ihr bei der Ausarbeitung von solchen Welten helfen dürfte, geschweige denn dabei noch an meine eigenen Werke, die sich seit etlichen Jahren in meinem Kopf ausbreiteten, denken könnte.

So entwarf ich Konzepte für Eisdrachen, schrieb, plante Legenden und Mythen, las und rezensierte, knotete Woodwalkers-Ketten und schrieb noch ein wenig mehr. Vor ein paar Tagen hätte mich der Gedanke erneut von so vielen Fünf- und Sechstklässlern umgeben zu sein, wahnsinnig gemacht, aber hier saß ich außerordentlich zufrieden mit der Welt in einer Schule und hörte Katjas Lesung zu. Gestern hatte ich sogar das Glück, eine Agentur, die Katja und andere Autoren betreut, besuchen zu dürfen.  Man hört anscheinend doch nie mit dem Lernen auf.

An dieser Stelle möchte ich mich wirklich nochmal bei Katja bedanken. Nicht nur war dieses Praktikum unglaublich hilfreich, interessant und bestätigend, sondern es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht die Zeit hier zu verbringen. Die gemeinsamen Mittagessen, die Gespräche mir dir und auch deinem Mann und Sohn (mit exzellentem Buch- und Seriengeschmack 😛 ), und die allgemeine Stimmung, waren nichts, mit dem ich gerechnet habe. Ich werde die Zeit hier in Erinnerung behalten und warte gespannt auf die Veröffentlichung deiner nächsten Werke. Vor allem „das dunkle Wort“. Es war wirklich eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe.  Vielen, vielen Dank.

Praktikumsbericht Jasmin Hütt

Mai 2017

Jasmin Hütt

„Ich musste ihn umbringen. Sorry.“

Du kannst machen, was du willst. Auf Drachen durch Sturmwolken reiten, am Grund des Meeres aufwachsen, dunkle Magie praktizieren. Einer Spur aus Libellenflügeln folgen, mit intelligenten Krakenweibchen kommunizieren, statt Buchhaltung Delfine trainieren. Du kannst Jugendliche in eine heruntergekommene Containerburg am Südpol einsperren, den allerbesten Schwertkämpfer erblinden lassen, Tiere in Menschen verwandeln. Zwei Liebende in unterschiedliche Welten verbannen oder einfach den besten Freund skrupellos ermorden.

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Woodwalkers 3 – Hollys Geheimnis

Arena Verlag, 280 Seiten, 12,99 Euro
E-Book 10,99 Euro.

Was wäre ein Gestaltwandler ohne seine Freunde? Nach seinem letzten Kampf gegen den rachsüchtigen Andrew Milling ist Pumajunge Carag glücklicher denn je, Brandon und Holly an seiner Seite zu wissen. Doch seit ihr neuer Vormund droht, Holly von der Schule zu nehmen, benimmt sich die Rothörnchen-Wandlerin äußerst seltsam. Als sich rund um die Clearwater High merkwürdige Diebstähle ereignen, ist Carag sofort in Alarmbereitschaft: Ob am Ende Holly hier ihre Finger im Spiel hat? Oder sind es doch die Wölfe, die einen Keil zwischen ihn und seine Freundin treiben wollen?

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Leseprobe aus Woodwalkers 3

Inzwischen habe ich meine ersten Lernexpeditionen an der Clearwater High hinter mir. Ich kann kaum glauben, dass nun eine Wolfs-Wandlerin zu den Leuten zählt, die ich mag. Sogar meine Handynummer habe ich Tikaani gegeben.
Während meiner Zeit als Puma hatte ich natürlich keinen Schimmer gehabt, warum die Menschen mit den Fingern auf irgendwelche flachen Dinger tippten oder hineinsprachen. Das wollte ich damals bei einem meiner heimlichen Besuche bei den Menschen herausfinden. Ich ahnte nicht, dass ich fast dabei draufgehen würde …

Heiße Fontänen

Es war Frühling und langsam schmolz der Schnee in unserem Revier. Auf den weiten Ebenen spross hellgrünes, saftiges Gras, mit Tupfern von gelben, roten und violetten Blumen. Hoch über ihnen, im Kieferndickicht eines Hügels, neckte meine Schwester Mia einen großen schwarzen Käfer, den sie immer wieder belauerte und ansprang. Spielen wir ´ne Runde Käferschubsen?, rief sie mir lautlos zu, von Kopf zu Kopf. Oder wie wär´s mit einem Wettspringen?

Mein Vater erhob sich, streckte seinen langen, zimtfarbenen Körper und gähnte, sodass man seine Fangzähne sah. Geh lieber mit mir Wapitis jagen, Carag, du musst endlich lernen, wie man Großwild reißt.

Äh, was? Ich hatte nur die Hälfte mitbekommen, weil ich gerade an der Felskante lag und zwischen den Kiefernästen hindurch ins Tal spähte. Es lebten nur wenige Menschen in unserem Revier, das sie Yellowstone nannten, aber hier in der Nähe hatten sie einen kleinen Stützpunkt. Ich sah die graubraunen Dächer einzelner Häuser und auf einer Straße fuhren Autos darauf zu und davon weg.

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Praktikumsbericht Ilka Brühl

Februar 2017

Als ich zufällig gesehen habe, dass Katja Praktika anbietet, war ich total baff. Mir war es nie in den Sinn gekommen, dass Autoren sowas machen könnten. In meiner Vorstellung hütete jeder sein Wissen wie einen Schatz – nicht, dass man sich noch Konkurrenz heranzüchtet.

Jetzt, an meinem letzten Praktikumstag bin ich da schlauer. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Ungefähr die Hälfte meiner Arbeitszeit von 9-15 Uhr, habe ich Katja bei ihren Projekten unterstützt – Hintergründe für ihren aktuellen Roman recherchiert, Autorenfotos erstellt, mir eine Testlesung angehört und einiges mehr. Dabei hat sie probiert die eigenen Interessen zu berücksichtigen und offengelassen, wann man was erledigt. Das fand ich richtig gut. Die restliche Zeit konnte ich mich meinem eigenen Roman widmen. Eigentlich wird der Begriff Arbeitszeit dem nicht gerecht. Arbeit ist für mich, nach Feierabend völlig kaputt nach Hause zu kommen. Aber das Gegenteil war der Fall – ich war permanent inspiriert und hatte den Drang noch stundenlang weiterzuschreiben. Wenn ich mal unsicher mit meinem Plot oder einer gerade verfassten Textpassage war, habe ich kurz um die Ecke gelinst, ob die Tür zu ihrem Arbeitszimmer offenstand. Denn es gab einen ganz simplen Code: Tür offen – komm doch rein, Tür zu – brauche gerade meine Ruhe. Das war echt easy und super wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden. Denn AutorInnen sitzen nicht den ganzen Tag – von der Muse geküsst – am Schreibtisch und schreiben einen Bestseller nach dem anderen locker runter. Es gibt Phasen intensiver Recherche, damit die erschaffenen Welten und Wesen so realistisch wie möglich sind und den Leser am besten aus den Buchseiten heraus anspringen. Anschließend folgt das Schreiben, allerdings nicht gleich die Endfassung. Testleser geben ihr Feedback und Lektoren mischen auch noch mit. Das fertige Buch ist also vorher schon durch einige Hände gegangen und wurde mehrfach überarbeitet. Wenn man, wie Katja, mehrere Bücher pro Jahr veröffentlicht, überschneiden sich diese Vorgänge teilweise und es ist wichtig seine Zeit gut einzuteilen. All das weiß ich nun. Die Vorstellung Autorin zu sein, hat somit eine bedeutende organisatorische und handwerkliche Komponente bekommen – ist für mich aber nicht weniger reizvoll als vorher. Toll fand ich generell, dass Katja immer ehrlich zu einem ist. Sei es im Feedback zum eigenen Roman, aber auch den Nachteilen des Lebens als Schriftstellerin.

Gestern haben wir dann mit ihrer Familie zusammen ein Abschiedsessen gekocht (jammi!) und noch gemütlich zusammengesessen. Empfehlen kann ich euch übrigens generell die Workshops die Katja in München anbietet. Eine gute Möglichkeit sie vorher schon mal kennenzulernen oder die Zeit hier zu verlängern, so wie ich es getan habe.

Liebe Katja, danke für die tolle Woche. Ich bin ganz sicher, dass man voneinander hört – und das meine ich nicht als Floskel. 🙂

 

Woodwalkers 2 – Gefährliche Freundschaft

Arena Verlag, Januar 2017, Band 2, 280 Seiten, 12,99 Euro
Hörbuch (gekürzte Fassung): 16,90 Euro, E-Book 10,99 Euro.

Das neue Schuljahr auf der Clearwater High beginnt. Voller Begeisterung stürzt Carag sich in die ersten Lerncover-band-2-amazonexpeditionen mit seinen Freunden. Doch nicht jeder ist glücklich über die Aktivitäten des jungen Puma-Wandlers. Sein ehemaliger Mentor Andrew Milling hat Rache geschworen und plötzlich fühlt Carag sich auf Schritt und Tritt beobachtet. Ob es auf dem Internat für Gestaltwandler etwa Spione gibt? Als die Lage sich immer mehr zuspitzt, bekommt Carag unerwartet Hilfe von Schneewölfin Tikaani. Aber kann ein Puma wirklich einer Wölfin trauen?

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