Alle Beiträge von Katja

Der FanArt- und FanFiction-Wettbewerb Herbst 2019

Die drei Ketten, die es zu gewinnen gibt … wenn du sie schon alle hast, kannst du deine Gewinnerkette auch an einen Freund/eine Freundin verschenken!

Der neuste FanFiction- und FanArt-Wettbewerb beginnt am 16. September und endet am 1. Oktober 12 Uhr mittags. Thema des FanArt-Wettbewerbs ist diesmal „Figuren aus Seawalkers“, bei den Geschichten gibt es keine Themenvorgabe, es sollte allerdings um Wandler gehen. Und da wir schon gefühlt schon tausend Carag & Tikaani-Geschichten gelesen haben, freuen wir uns besonders über Wasserwandler-Geschichten.

Toco als Mensch, eine Illu von Sabine Hirsekorn

Die fünf Favoriten der Jury in jeder der beiden Sparten (Text und Bild) gewinnen je nach Wunsch eine Woodwalkers-Kette, eine Seawalkers-Kette, eine Khyona-Kette oder einen meiner Romane, natürlich signiert. Auch gerne Seawalkers Band 2, sobald ich meine Exemplare habe.  Außerdem gibt es eine Leserabstimmung über weitere zehn sehr gute Bilder und Geschichten, auch hier bekommen die jeweils beliebtesten fünf einen Preis (siehe oben). Bitte lies dir die Wettbewerbsbedingungen – du findest sie nach dem Klick auf den „Mehr lesen“-Link – genau durch und frag mich keine Sachen, die da schon drinstehen, okay? Der FanArt- und FanFiction-Wettbewerb Herbst 2019 weiterlesen

Praktikumsbericht Sigrid Damgaard Christensen & Geertje Graehn

Juli 2019

Lachen, Tränen, schiefes Singen, inspirierende Gespräche und Nervenkitzel – was nicht so alles in einem kleinen Praktikantenzimmer in Olching vor sich geht. Dazu kommt natürlich noch das viele Getippsel – Fingermuskeltraining!

Zwei Wochen sind es nun, die an uns vorbeigeflogen sind, während wir bei Katja Brandis unser Autoren-Praktikum absolviert haben. Erste Person Plural, etwas ungewöhnlich für einen Praktikumsbericht. Aber das zu-zweit-Sein hat das Praktikum noch besonderer gemacht. Jedenfalls haben wir in den beiden Wochen bei Katja viel gelernt. Wir, das sind Sigrid und Geertje, ein Möchtegern-Autorenpaar aus dem Süden Dänemarks.

Wir wussten nicht ganz, was wir von einem Praktikum bei einer Autorin erwarten sollen. Wenn wir danach gefragt wurden, lautete die Antwort: „Keine Ahnung – wir sind gespannt!“ Und es hat sich definitiv gelohnt, sich auf dieses Abenteuer einzulassen und dafür den weiten Weg nach Bayern anzutreten. 10 Stunden Zugfahrt – damit halten wir bisher den Rekord für Praktikanten!

Gleich am ersten Tag durften wir Katja bei einer Lesung begleiten und erfahren, wie das alles so verläuft. In den nächsten Tagen haben wir kleine Aufgaben für sie erledigt – von eben mal zur Post laufen bis hin zum Entwickeln von Nebenpersonen für ihren neuen Roman. Und natürlich haben wir auch selber ganz viel geschrieben. Vier Kapitel an einem Tag ist unser Rekord, insgesamt sind über 20 neue Kapitel entstanden. Außerdem hat Katja uns geholfen, endlich dieses dumme Exposé zu schreiben und damit einen Schritt weiter in Richtung Veröffentlichung zu kommen.

Beim gemeinsamen Mittagessen wurden Texte diskutiert, neue Ideen besprochen und wir erfuhren mehr über das Leben als Vollzeit-Autorin. Oder wir haben versucht, unübersetzbare dänische Wörter zu erklären (schwierig). Auch Kater Leon kam dabei oft für eine Kuscheleinheit vorbei und hinterließ die Hälfte seines Fells bei uns – herzlichen Dank für das Souvenir.

Unsere Aufgaben waren vielfältig. Wir durften uns beim Videoschneiden versuchen, beim Entwickeln von Sagen und Mythen für eine neue Fantasykultur und beim Basteln von Fanartikeln. Wir haben (sehr schlechte) Witze über Menschen erfunden, wie die Alligatoren und Pythons in Seawalkers sie gerne machen und vieles mehr. Katja hat uns außerdem gezeigt, wie so ein Verlagsvertrag aussieht, eine Korrektur vom Lektor und ein Gespräch mit dem Agenten. Wie man eine Normseite einrichtet, wie ein Exposé aufgebaut ist.

Wir wissen jetzt viel mehr über den Beruf einer Autorin – und mit unserem eigenen Projekt sind wir ein gutes Stück weitergekommen. Wir hatten viel Spaß und haben viele neue Inputs bekommen. Also an alle, die nicht sicher sind, was sie bei so einem Praktikum erwartet: Lasst es einfach auf euch zukommen, ihr werdet nicht enttäuscht werden. Und euer Schreibprojekt, von dem im Alltag so vieles ablenkt, wird endlich einen Tritt in den Hintern bekommen.

Tak for alt, Katja!

 

Do it Yourself-Fanartikel

Noch gibt es keine Fanartikel von Wood- oder Seawalkers zu kaufen, aber vielleicht hast du Spaß daran, dir selbst welche anzufertigen? Anleitungen, wie man sich selbst Ketten oder Anstecker macht, findet ihr auf dem YouTube Kanal der Woodwalkers-Fans, er heißt einfach „Woodwalkers“ oder ihr könnt diesem Link folgen: https://www.youtube.com/channel/UCIzNmBwiikFL3GYHBSssgfw

Zusätzlich habe ich hier noch zwei Anleitungen für euch, erstens wie man sich eine Woodwalkers-Tasse macht und wie es geht, ein Fan-T-Shirt herstellen zu lassen. In der Anleitung geht es darum, wie man ein bestimmtes Cover auf die Gegenstände drucken lässt, aber vielleicht wollt ihr ja nur den Schriftzug von Wood- oder Seawalkers. Den habe ich mal hier reingestellt, ihr könnt ihn euch herunterladen mit einem Klick auf die rechte Maustaste und „Abspeichern“.

Die kompletten Cover findet ihr auf der Website des Arena-Verlags, aber das steht alles genau in der Anleitung. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Tasse könnt ihr euch hier anschauen und herunterladen (Word-Dokument mit Links): DIY Tasse

Die Anleitung für das T-Shirt könnt ihr euch hier anschauen und herunterladen (Word-Dokument mit Links): DIY Tshirt

 

Die Blue Reef Highschool

Diese Schule speziell für Wasser-Wandler liegt direkt am Meer auf den Florida Keys (genauer gesagt, in Key Largo), in der Nähe des Everglades-Nationalparks und eines Meeres-Schutzgebiets. Hier seht ihr, wo die Schule sich genau befindet:

Die Blue Reef Highschool sieht aus der Entfernung aus wie ein normales Gebäude, das halb in eine Meereslagune mit kleinem Strand hineingebaut wurde. Doch in Wirklichkeit ist sie eher ein riesiges Aquarium, von dem aus die Bewohner freien Zugang zum Meer bzw. den Süßwasserbereichen haben. Besucher kommen zunächst in die – trockene – Eingangshalle, in der ein großes Meerwasseraquarium steht (das durch einen Tunnel mit dem Meer verbunden ist), die Fische darin sind meist Gäste und Eltern, aber auch Schüler schauen manchmal dort vorbei.

Von der Eingangshalle gelangt man in den Hauptbereich, der knietief unter Wasser steht, hier können sich Schüler und Lehrer in beiden Gestalten aufhalten. Zu diesem Bereich zählen die Cafeteria und die meisten Unterrichtsräume. Der Verwandlungs-Unterricht findet in Verwandlungs-Arenen statt, sie sind mit Zugang zu Lagune bzw. See konstruiert, so dass alle Schüler am Unterricht teilnehmen können, egal ob sie Süß- oder Salzwasser brauchen. Im ersten Stock sind Trockenräume für Projektarbeit und die Verwaltung sowie einige Lehrerunterkünfte, darunter die des Schulleiters.

Damit ihr euch genauer vorstellen könnt, wie die Schule von innen aussieht, hier ein Plan vom Erdgeschoss:

Und hier seht ihr einen Plan des 1. Stockwerks:

Vielleicht wollt ihr ja auch wissen, was für einen Stundenplan Tiago und Shari haben (hier der für den 1. Band):

 

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
Mathe Sei dein Tier Verwandlung Englisch Verwandlung
Sei dein Tier Spanisch Gewässerkunde Mathe Kampf und Überleben
Pause Pause Pause Pause Pause
Spanisch Englisch Physik Gewässerkunde Mathe
Geschichte Verwandlung Mathe Verwandlung Physik
Mittagspause Mittagspause Mittagspause Mittagspause Mittagspause
Verhalten in besonderen Fällen Geografie Biologie Kampf und Überleben Menschenkunde
Verwandlung Sei dein Tier Geschichte Kampf und Überleben Kunst
Verwandlung Menschenkunde Musik Kunst

 

Khyona 2 – Die Macht der Eisdrachen

488 Seiten, Arena Verlag, erscheint am 29. Juli 2019.

Endlich sind Sommerferien und Kari kehrt nach Island zurück. Ein Jahr ist vergangen seit sie das magische Isslar – mit seinen Eisdrachen, Elfen, Vulkanen und Geysiren – hinter dem Grünen Tor zurückgelassen hat. Außer ihrer Sehnsucht nach Andrik, dem neuen Herrscher der Stadt Khyona, führt sie vor allem die Suche nach ihrer Herkunft zurück. Doch kaum hat Kari die Hauptstadt von Isslar erreicht, gerät sie in einen Strudel aus Machtspielen und Intrigen. Auch die Assassinin Cecily ist zurückgekehrt und will Andrik und die Macht über Khyona für sich gewinnen. Und sie ist nicht die Einzige. Seit Jahren bedroht ein schwelender Kampf gegen die Eisdrachen den Frieden der Stadt. Karis besondere Bindung zu diesen mächtigen Geschöpfen, macht sie zu einer ganz besonderen Vermittlerin – und stellt ihre Beziehung zu Andrik auf die Probe.

Zur Leseprobe (Prolog und 1. Kapitel)

Leseprobe aus Khyona 2

PROLOG

Menschen waren groß, ungeduldig und oft furchtbar schlecht in Musik. Doch hin und wieder vermisste Sija ihre Lieblingszauberin, die sie und die anderen Elfen im letzten Herbst durch kein Omen angekündigt besucht hatte. Leider war die Zauberin Kari war nicht lange geblieben und es war schade, dass seither niemand auch nur ein Haar von ihrem Kopf gesichtet hatte. Geschweige denn etwas von dem leckeren braunen Wunder, das sie dabeigehabt hatte.
„Eine Geschichte, eine Geschichte!“, bat Tuli, die Hände zierlich gefaltet, die großen mondfarbenen Augen im Abendlicht noch größer erscheinend. Die Langeweile war eine Krankheit, die Tuli öfter plagte als andere.
„Ach, ich übe lieber noch ein wenig auf der Grasharfe“, behauptete Sija und gab erst nach, als Tuli so tat, als wollte sie stattdessen Palo fragen. Hatte ihre Freundin schon vergessen, dass er vor hundertzehn Jahren, als sie gemeinsam unterwiesen worden waren, im Fach Fantasie jeden Lehrer enttäuscht hatte? Außerdem neigte er dazu, berechenbar zu sein, dabei wusste doch jeder, dass nur diejenigen Elfen in der Welt bestehen konnten, die dem Pfad des Schmetterlings folgten. Leseprobe aus Khyona 2 weiterlesen

Woodwalkers-Test

Hallo allerseits! Viel Spaß mit dem Test. Ihr werdet beim Ergebnis zwei bis drei Tiere zur Auswahl angezeigt bekommen – lauscht mal in euch hinein, welches euch am besten gefällt, das ist dann vermutlich das Richtige. Manchmal hilft es auch, im Internet über die Tiere zu recherchieren, dann fällt die Entscheidung leichter. Und wenn ihr sowieso das Gefühl habt, ein bestimmtes (anderes) Tier zu sein, dann nehmt ihr einfach das!

Beantworte die Fragen und finde heraus, welches Tier Du wärst!

 Ich bin 
 Ich halte mich für 
 Mein bevorzugtes Element ist 

 Ich bin eher ein 
 Ich halte mich für 
 Ich fühle mich hingezogen zu 



Woodwalkers-Fortsetzungen Infos

In ihrem Sommerfell sehen Jeffreys Großeltern manchmal etwas zerzaust aus. (Foto: K. Brandis)

Mit dem sechsten und letzten Band sechste und letzte Band „Tag der Rache“ ist die erste Woodwalkers-Staffel abgeschlossen (auf dem Cover ist übrigens Jeffrey zu sehen.)

Beim Spielen in der Mittagspause mit meinem Lieblingsdelfin Elele.

Danach gibt es noch mehr über die Gestaltwandler zu lesen, keine Sorge. Ich habe eine zweite Staffel geplant, hin und wieder ein Woodwalkers-Special und dann gibt es natürlich die Seawalkers! Aber der Reihe nach:

*  Seawalkers –  sechs Bände einer neuen Reihe, in der die  Blue Reef Highschool spielt, eine Schule für Wassertier-Wandler in Florida. In diesen Bänden wird übrigens auch Carag eine wichtige Rolle spielen und hin und wieder sind auch Carags Freunde dabei!  Der erste Band  ist im Juni 2019 erschienen, die Hauptfiguren sind Tiago, ein Hai-Wandler, und Shari, ein Delfin-Mädchen. Der zweite Band erscheint im Januar 2020, die weiteren Bände kommen jeweils im Juni und Januar raus. Mit Delfinen kenne ich mich übrigens recht gut aus, weil ich in einem Meeresforschungs-Institut auf Hawaii vier Wochen lang geholfen habe, ihre Intelligenz und Wahrnehmung zu erforschen (siehe Bild).

  • Ich plane, eine Staffel über Carags 2. Jahr einzuschieben, wenn ich mit den „Seawalkers“ fertig bin und bevor ich mich den „Windwalkers“ (mit der Wölfin Sierra und einer neuen Wandler-Schule in Kalifornien) zuwende. Ihr müsst also nicht mehr traurig sein, um einen Band 7 flehen etc. 🙂 Da die Veröffentlichung beider Reihen noch zu weit in der Zukunft liegt, gibt es fürs Erscheinen noch keinen Termin.
  • Außerdem habe ich gerade ein Special über Carags und Tikaanis Sommerferien geschrieben, in dem ihr erfahrt, was Carag in den Ferien mit seiner Schwester Mia, mit seiner Gefährtin Tikaani und ein paar anderen Freunden von der Clearwater High erlebt (ja, er besucht Tikaani endlich mal in ihrem Heimatdorf). Das Special soll im Frühjahr/Sommer 2020 erscheinen.
Skizzen von Claudia Carls für Band 5

Verfilmung: Bisher leider nicht. Aber wenn Woodwalkers weiter so erfolgreich ist wie bisher und sich die Bücher gut verkaufen, dann kann es sein, dass bald mal ein Produzent aufmerksam wird. Natürlich würde ich euch das brandheiß in den News auf meiner Homepage mitteilen, aber wahrscheinlich hört ihr dann sowieso aus der Ferne meinen Jubelschrei (der tönt locker bis nach Berlin). Was ihr tun könnt, damit die Verfilmung wahrscheinlicher wird – ganz einfach, meine Romane weiterempfehlen, damit möglichst viele Leute darauf aufmerksam werden!

Runter von der Straße, Brandon! (Foto: K. Brandis)

Ihr wollt mehr wissen über die Welt der Woodwalkers? Eine wahre Schatzkammer voller Infos ist das Woodwalkers-Wiki, das Sabine Hirsekorn angelegt hat. Dort findet ihr ganz viele Infos über Figuren, Schauplätze, Hintergründe. Ihr findet es hier: http://de.woodwalkers.wikia.com

Austauschen könnt ihr euch über meine Romane, über eure zweite Gestalt, eure Fanfiction-Geschichten und so weiter sehr gut im Brandis-Fan-Forum, das ihr hier findet: http://www.katja-brandis-fan-forum.de/

Berta unterwegs mit neuer Bekanntschaft (Foto: K. Brandis)

Damit ich weiterhin schaffe, all eure Kommentare und Mails zu beantworten, hier ein paar kleine Tipps: Bitte unbedingt erst die „Antworten auf häufige Fragen“ auf dieser Homepage lesen, vielleicht steht die Antwort dort schon. Bitte postet nicht acht Kommentare mit je einer Frage, sondern nur einen Kommentar mit all euren Fragen, das kann ich viel leichter beantworten! Und selbst wenn ihr gerade viel Zeit habt, bitte maximal drei Kommentare pro Person pro Woche, okay? Spoiler möglichst vermeiden, bitte.

Übrigens: Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt … ich freue mich total über Rezensionen im Internet, z.B. bei Amazon oder Lovelybooks!

Ein Hörnchen-Wandler in Yellowstone. Foto: K. Brandis

 

Pläne der Clearwater High

Bei der Planung habe ich natürlich auch Pläne der Clearwater High  gezeichnet, die stelle ich jetzt wie versprochen online. Die Schule befindet sich in der Nähe von Jackson Hole, Wyoming, USA. Ich entschuldige mich schon mal vorab, wenn die Zeichnungen nicht perfekt sind, eigentlich bin ich Autorin und keine Illustratorin … und schon gar keine Architektin 🙂

Im Erdgeschoss sind die Klassenräume, der Raum, in dem Kampf und Überleben stattfindet sowie einige Lehrerbüros. Im grünen Innenhof, in dem sogar Bäume wachsen, findet der Verwandlungsunterricht statt.

 

 

 

 

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Infos zur Autorin

Steckbrief:

Name: Katja Brandis
Beruf(ung): Hauptberuflich Autorin
Wohnort: Olching in der Nähe von München
Familie: Verheiratet, ein Sohn, drei Katzen, zwanzig Fische
Sternzeichen: Fische
In Schwung hält mich momentan: Der Gedanke an mein nächstes Projekt, beim Gedanke daran jucken mir schon die Finger auf der Tastatur!
Meine liebste Nervennahrung beim Schreiben: Glühwein-Bonbons und selbstgemachte Schoko Crossies, sonst auch oft Backoblaten (ich weiß, die schmecken nach nichts – na und?)
An diesem Ort finde ich Inspiration: Im Wald, am Ufer der Amper in der Nähe unseres Hauses, auf Reisen.
Das Schreiben bedeutet für mich: Abtauchen in meine ganz eigenen Welten!
Das Feedback meiner Leser ist mir wichtig, weil: es nur halb so lustig ist, Bücher zu schreiben, wenn man nie mitbekommt, wie jemand sie beim Lesen empfunden hat.
Lieblingsautor/in: Neil Gaiman, Walter Moers, T.C. Boyle, Robert Harris
Lieblingsbuch: Unter anderem „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers, „Eleanor und Park“ von Rainbow Rowell und „Night Circus“ von Erin Morgenstern.
Liebster Platz zum Lesen: Die Couch in meinem Arbeitszimmer

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich war elf Jahre alt und mir langweilig in den Ferien, deshalb habe ich eine kurze Geschichte geschrieben … und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich weitergeschrieben habe. Als ich 14 war, hatte ich schon ein halbes Dutzend Manuskripte in der Schublade (von denen leider bisher keins veröffentlicht worden ist). Manche meiner Mitschüler haben sich die ausgeliehen, weil sie ihnen gut gefallen haben.
Als Jugendliche wollte ich trotzdem erst nicht Autorin, sondern Journalistin werden, und das hat auch geklappt. Doch parallel habe ich schon während meines Studiums angefangen, Bücher zu veröffentlichen, das war immer meine wahre Liebe. Es war ziemlich schwer, einen Verlag für meine Romane zu finden, ich habe so einiges losgeschickt im Laufe der Zeit und buchstäblich jahrelang auf Antwort gewartet, aber schließlich hat es geklappt. Heute geht meine damalige Methode (unverlangte Einsendung) übrigens nicht mehr, die Verlagssuche läuft komplett über Literaturagenturen.

Du hast schon sehr viele Bücher veröffentlicht, welches deiner Buchprojekte ist dein „Liebling“ und warum?
Mein Fantasyroman „Der Sucher“ bedeutet mir viel, weil mir das Schreiben unglaublichen Spaß gemacht hat und ich mich ganz eng mit dem Icherzähler verbunden fühlte. Ich glaube, dass der Roman einer meiner besten geworden ist. Ähnlich gefunkt hat es zwischen mir und meinen Romanen „Ruf der Tiefe“ (für Jugendliche, bei Beltz & Gelberg erschienen) und „Woodwalkers“ (ab 10, bei Arena erschienen). Ich bin während des Schreibens buchstäblich ganz tief in diesen Welten versunken und habe nach Schreibende teilweise Monate gebraucht, um wieder „rauszukommen“ und mich auf ein neues Projekt einzulassen.

Wie bist du auf die Idee für das Buch Woodwalkers gekommen? Und welche Figur darin gefällt dir am besten?
Die Idee kam mir im Yellowstone-Nationalpark. Dort haben wir wahnsinnig viele Tiere gesehen, unter anderem Bisons und Wapitis, und ich wusste, dass es auch Pumas dort gibt. Ich kam ins Nachdenken, wie es wäre, dort als Gestaltwandler zu leben, der einerseits ein Puma ist, sich aber andererseits in einen Menschen verwandeln kann …
Ich mag Carag total gerne, aber auch Holly und Tikaani … diese drei sind meine Lieblingsfiguren. Mein Sohn mag Frankie sehr gerne. Schon als der einen ganz kurzen Auftritt in Band 1 hatte als Otter, der Lachsröllchen zum Buffet trägt, hat Robin gemeint: „Schreib bitte mehr über diesen Otter!“

Was für eine zweite Gestalt hättest du?
Falke oder Delfin. Ich mag Raubkatzen sehr gerne, aber ich bin selbst sicher keine – ich schreibe nur über sie (in Woodwalkers, Gepardensommer und anderen Romanen)

Mit welchen drei Adjektiven würdest du Katja Brandis, die Autorin, charakterisieren? Und welche drei Stichpunkte beschreiben das Leben der Katja Brandis selbst am besten?
Fangen wir mal mit der Autorin an, da schlage ich vor: Neugierig, schreibfreudig, unternehmungslustig. Zu meinem Leben passt am besten: Lachen, Bücher, Natur. Unter Lachen würde ich mal mein Familienleben zusammenfassen – wir haben viel Spaß miteinander.

Was ist für dich das Schöne daran, für Kinder und Jugendliche zu schreiben?
Etwa zwischen 12 und 19 Jahren erlebt jeder Mensch eine intensive, schreckliche, wunderbare Zeit. Eine Zeit voller Ungewissheit, Einsamkeit und Spaß. Erwachsen zu werden ist eine Qual und ein großes Abenteuer. Darin stecken natürlich unzählige Geschichten… einen Jugendroman zu schreiben ist für mich immer noch das schönste, was mein Beruf zu bieten hat. Bei den Kinderbüchern ist es noch einfacher – ich mag Kinder, deshalb denke ich mir gerne Geschichten für sie aus.

Du fährst so gut wie immer an den Ort, an den deine Romane spielen, warst für White Zone sogar schon in der Antarktis und bist für den Roman Vulkanjäger auf Vulkane geklettert. Wie war das mit den Vulkanen für dich?
Das war für mich eine wunderbare Recherchereise – ich hatte zwar schon in Hawaii fließende Lava aus der Nähe erlebt, aber auf einen ständig aktiven Vulkan wie den Stromboli zu klettern war schon spannend. Ich stand dort oben mit Schutzhelm und Atemmaske auf dem Gipfel und grinste wie nicht mehr ganz normal. Und als dann ein paar hundert Meter entfernt Lava aus dem Krater hochgeschleudert wurde, war das ein phantastischer Anblick – inzwischen war die Sonne untergegangen, und die Lava leuchtete in allen Rot- und Orangetönen. Und dieser Sound, wow. Wie Kanonendonner. Zum Glück ist der Stromboli ziemlich harmlos, sehr viel unheimlicher fühlte es sich an, auf dem schwarzen, dampfumwehten Gipfelplateau des Ätna zu stehen.

Du schreibst unter verschiedenen Namen. Weshalb?
Ich schreibe in sehr vielen verschiedenen Genres und einerseits für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Das ist für Leser und Buchhändler sehr schwer, weil sie einen ja irgendwie einsortieren wollen. Damit ich aus solchen Schubladen nach Belieben hinaushüpfen kann, schreibe ich zurzeit unter zwei verschiedenen Namen – unter dem, der in meinem Pass steht (Sylvia Englert) und unter meinem Künstlernamen Katja Brandis.

Warum ist „Autorin“ für dich der beste Beruf der Welt? Gibt es auch etwas, das dir daran nicht gefällt?
Ich kann fast den ganzen Tag lang das tun, was mir am meisten Spaß macht und was ich am besten kann – das ist einfach himmlisch. Die Recherche ist immer sehr lustig, ich kann meiner Neugier freien Lauf lassen und interessante neue Leute, Länder, Milieus kennenlernen. Bei der Planung kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen, und beim Schreiben vergesse ich die Zeit und kann ich mich richtig austoben. Dafür nehme ich die negativen Seiten des Berufs (wenig Sicherheit, schwankendes Einkommen etc.) gerne in Kauf. Was ich hasse, ist Überarbeiten, das ist einfach nur mühsam und anstrengend. Bäh! Muss aber leider sein, das Buch soll ja auch was taugen.

Wo schreibst du am Liebsten?
Ich habe ein eigenes Arbeitszimmer in unserem Haus, in dem ich von meinen eigenen Büchern, meiner Rechercheliteratur und all den Gegenständen umgeben bin, die mich inspirieren (für jeden Roman eigene). Manchmal hängen auch alle drei Katzen, die zur Familie gehören, dort herum und lümmeln sich, während ich schreibe, auf meinem Schoß, im Ablagefach, zu meinen Füßen …

Autoren haben auch ein Privatleben, was machst du, wenn du nicht schreibst?
Lesen! Aber okay, nicht nur. Mit meinem Sohn (der ist jetzt 11 Jahre alt) gehe ich total gerne in den Wald oder ins Freibad. Ich entspanne mich beim Schwimmen oder Radeln, treffe mich mit Freunden, gehe Tauchen und – wenn ich keine Lust habe, nass zu werden – ins Kino. Natur ist mir wichtig, ohne die komme ich nicht aus, und auf Reisen fahre ich oft in die Wildnis oder dorthin, wo ich mit meiner Familie wilde Tiere beobachten kann.

Wie kommst du auf neue Ideen für Ihre Bücher?
Ideen zu finden  ist gar nicht so anstrengend wie viele glauben. Je öfter man nachdenkt und seine Fantasie benutzt, desto mehr fällt dir ein. Das ist so wie bei einem Muskel: Wenn du einen Muskel trainierst, wird der immer stärker. Mein Fantasiemuskel ist gut trainiert! Aber ich habe natürlich nicht nur tolle Ideen, sondern auch mittelmäßige oder schlechte. Mein Agent und die Verlagsleute helfen mir zu sortieren, was was ist 🙂

Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Du solltest möglichst regelmäßig schreiben, damit der „Faden nicht reißt“ und du mit deiner Geschichte vorankommst! Wenn du eine Seite pro Tag schaffst, hast du in einem Jahr schon einen fetten Roman fertig. Nie aufgeben! Hier sind noch ein paar wichtige Schreibtipps: http://www.katja-brandis.de/kategorie/schreibtipps/