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Meet a Dolphin!

Foto: Katja Brandis

10 Möglichkeiten, einem Delfin zu begegnen

Wenn du in Deutschland lebst, hast du wahrscheinlich noch nie einen Delfin getroffen – schließlich ist das Meer weit weg. Aber ein paar Möglichkeiten, welchen zu begegnen, gibt es trotzdem. Meine Liste bietet nur ein paar Anhaltspunkte, die Einzelheiten kannst du per Google oder einer anderen Suchmaschine selbst recherchieren. Denk unbedingt dran, auch englische Suchbegriffe wie „swim with dolphins“, „friendly dolphins“ und „whale watching“ zu verwenden, eine Menge Material gibt es im Web nur in Englisch.

1.
Auch in Deutschland gibt es Delfinarien. Zum Beispiel in den Zoos Nürnberg und Duisburg. Ein fetter Pluspunkt bei Nürnberg: dort werden die Becken bis 2006 zu einer großen Lagune ausgebaut, in der sich die Tiere sicher wohlfühlen werden. Zum Teil gibt es „Hinter-den-Kulissen“-Programme, bei denen man die Tiere kennenlernen und ihr Training erleben kann.

2.
Du kommst im Urlaub in einem Ort vorbei, der ein Aquarium/Delfinarium hat. Leider ist es ziemlich schwer, Delfine richtig zu halten, und besonders in Vergnügungsparks geht es ihnen oft sehr schlecht. Deshalb solltest du dir dort höchstens einmal die Delfine anschauen und dann (wenn sie in engen Becken leben müssen), aus Protest nicht mehr hingehen. Meet a Dolphin! weiterlesen

Outtake 1 aus Der Verrat der Feuer-Gilde

Diese Szene war der ursprüngliche Anfang des Romans. Doch nach und nach erwies sich, dass diese Version nicht spannend genug war, um die Leser ins Buch „reinzuziehen“. Also schrieb ich den Anfang komplett neu. Hier ist die alte Fassung!

Die Wette

Rena hörte das Gebrüll schon, als sie noch einen guten halben Kilometer vom Dorf entfernt war. Sie erkannte die Stimme des Meisters und konnte sich ohne Mühe vorstellen, wie der Alte jetzt aussah: aufgebläht wie ein Ochsenfrosch, rot im Gesicht vor Anstrengung, den Mund so weit aufgerissen, daß man die fehlenden Zähne ganz hinten sah. Nur leider war es wohl wieder einmal ihretwegen, daß er in diesen Zustand geraten war. Outtake 1 aus Der Verrat der Feuer-Gilde weiterlesen

Outtake 2 aus Der Verrat der Feuer-Gilde

Auf der Flucht vor der Regentin wird Rena gefangengenommen und als Sklavin verkauft. Ersteigert wird sie von einer freien Söldnerin mit grünen Raubvogelaugen: Alix.
Ich entschied mich, diesen gesamten Handlungsverlauf aufzugeben, da von den anderen Autoren die berechtigte Kritik kam, dass Rena zu passiv sei. Sie flieht, wird verkauft… aber hat keine eigenen brennenden Ziele. Also: Zwanzig Seiten in den Papierkorb und nochmal von vorne. Hier ist die ursprüngliche Szene!

Rena wird als Sklavin verkauft

Schließlich waren sie an ihrem vorläufigen Ziel, einem großen Haus aus Grasmatten, angekommen. Der Grauhaarige kettete Rena an einen Ring in der Hauswand, stellte ihr einen Becher Wasser hin und überließ sie sich selbst. Endlich war sie allein!

Sobald der Händler außer Sicht war, trat Rena in Aktion, prüfte wie dick die Hauswand und wie stabil die Kette war. Diese Grashäuser hielten bestimmt nicht viel aus… Nervös sah sie sich um, aber der Alte war immer noch außer Sicht. Rena duckte sich, sammelte ihre Kräfte zum Sprung, und warf sich dann mit aller Kraft nach vorne. Etwas knirschte, aber es war nicht die Wand gewesen, sondern ihre Gelenke. Passanten wandten sich erstaunt um. Aber niemand schien sich Sorgen darüber zu machen, dass ihr die Flucht gelingen könnte. Outtake 2 aus Der Verrat der Feuer-Gilde weiterlesen

Outtake 3 aus Der Verrat der Feuer-Gilde

Diese Szene – ein Duell zwischen Alix und Rowan – gefiel mir zwar ziemlich gut, aber mehrere Testleser und mein erster Lektor monierten sie und meinten, Alix und Rowan sollten sich lieber allmählich aneinander gewöhnen und schätzen lernen. Also flog das Duell aus dem Roman.

Feuer und Wind

Alix sprang auf und ließ das kalte Feuer herunterbrennen, als sie Rena und Rowan aus dem See auftauchen sah, gefolgt von noch zwei anderen Menschen und einer ganzen Schar von krötenähnlichen Wesen. Sie öffnete den Mund, aber kein Ton kam heraus. Rena umarmte sie und durchnäßte sie dabei völlig. „Ich komme gerade aus der Residenz des Gildenrates!“

Alix begriff sofort. „Der See…?“ Outtake 3 aus Der Verrat der Feuer-Gilde weiterlesen

Outtake 1 aus Der Ruf des Smaragdgartens

Ursprünglich wollte ich zeigen, was Rena eigentlich den ganzen Tag im Grasmeer macht. Aber die Szene im ersten Kapitel, in der sie einen Streit schlichtet, stellte sich als entbehrlich heraus, zumal mir dafür kein richtig witziges salomonisches Urteil eingefallen war.

Rena vermittelt im Grasmeer

Rena ging zurück in ihre Hütte. Obwohl es früh am Tag war, hatte sie schon Gäste. Sie sah auf den ersten Blick, dass das kein leichter Fall werden würde. Zwei Atemzüge später hatte sie das Verschwinden der Storchenmenschen bereits vergessen. Im Graszimmer, in dem sie Ihre Besucher empfing, hockten drei Menschen. Alle drei blickten drein, als hätten sie versehentlich in einen Bitterwurz gebissen. Einer war ein alter Mann, der so verschrumpelt aussah wie eine Frucht, die man zu lange in der Sonne hatte liegenlassen. Der zweite ein junger Kerl, der wahrscheinlich sein Sohn war, und als drittes ein Vogelzüchter mit strohblonden Haaren, die ihm bis über die Schultern reichten. Outtake 1 aus Der Ruf des Smaragdgartens weiterlesen

Outtake 2 aus Der Ruf des Smaragdgartens

Ich wollte zeigen, wie es den Halbmenschen nach dem Mord in den Dörfern ergeht – leider musste diese Action-Szene, die mir immer noch gut gefällt, aus Platzgründen raus. Und das, nachdem ich sie x-mal umgeschrieben hatte, um sie spannender zu machen!

Rena trotzt dem Mob

Ein Schluck, um ihre staubige Kehle anzufeuchten, dann weiter, Richtung Lixantha. Nach Norden, immer weiter nach Norden. Sie wusste, dass Spione der Regentin ihr auf den Fersen waren, ihr folgten und sich dabei nicht einmal bemühten, unauffällig zu erscheinen. Sollten sie doch. Feindselig hatten sie sich nie gezeigt. Im Moment waren es zwei Männer der Luft-Gilde, der eine muskulös und mit gepflegten welligen Haaren, der andere ein bisschen kurz geraten und mit der Angewohnheit, sich mit dem Zeigefinger über die Nase zu streichen. Beide trugen Reisekleidung aus dickem, hellbrauen Stoff. Sie folgten Rena im Abstand von zwei Baumlängen – gerade genug, dass Rena sie nicht etwa ansprechen konnte. Outtake 2 aus Der Ruf des Smaragdgartens weiterlesen

Outtake 3 aus Der Ruf des Smaragdgartens

Auch einige weniger wichtige Begegnungen mit eigenartigen Tieren und Pflanzen im Lixantha-Dschungel musste ich beim Kürzen rausnehmen, zum Beispiel den Blähwurm, den Lanzenbaum und den Glimwok.

Der Blähwurm

Der kleine Storchenmensch trottete voraus. Vorsichtig drückten sie sich um eine Lichtung herum, auf der ein paar plumpe Tiere, haarlos und zweimal so gross wie ein Mensch, die Rinde einiger Bäume abnagten. Ein paar Atemzüge später bemerkten sie Rena und den kleinen Storchenmenschen, senkten die Schnauzen zwischen die Vorderbeine und rollten sich zu Bällen zusammen. Es war ein so komischer Anblick, dass Rena und Ruki sich vor Lachen den Bauch hielten. Outtake 3 aus Der Ruf des Smaragdgartens weiterlesen

Outtake 4 aus Der Ruf des Smaragdgartens

In der Langfassung hat Rena von der Geschichtenerzählerin der Storchenmenschen die eine oder andere Legende der Halbmenschen zu hören bekommen. Hier ist eine davon, die leider rausgekürzt werden musste.

Die Schöpfungslegende

Als sie eintrafen, sah Rena, dass Ii´miri mal wieder dabei war, eine Geschichte zu erzählen. Schnell legte sie ihre Tasche beiseite und setzte sich dazu.

„… und dann sprach der Erste, Laß uns das Land und die Luft und die Seen bevölkern und Wesen schaffen, die unseresgleichen sind, aber darin leben können und sich daran erfreuen. Er legte ein Ei tief in die Erde….“ Ii´miri stutzte, ihr Blick streifte Rena. „Ach, nein, er legte ein Ei in den Sand, und aus ihm schlüpfte nach drei Tagen ein Storchenmensch. Dann warf er ein Ei in einen See, und aus ihm kroch ein Krötenmensch hervor. Er legte ein Ei in einen Haufen Laub, und heraus wühlte sich ein Hirschmensch. Outtake 4 aus Der Ruf des Smaragdgartens weiterlesen

Outtake 1 aus dem Sucher

Der Teil des Romans, in dem es um Tjeris Ausbildung geht, war ursprünglich länger. Doch ich hatte das Gefühl, dass ich die Geduld meiner Leser damit etwas strapaziere. Deswegen straffte ich den Roman an dieser Stelle etwas und nahm diese Szene heraus.

Die Feuerkugel

In den Höhlen zu tauchen war schwierig, aber bei den meisten Aufträgen musste ich eher meinen Kopf als meine Schwimmkünste einsetzen. Zum Beispiel bei der verschwundenen Flammenkugel. Es war einer der hoffnungslosen Fälle, mit denen die Leute zu Udiko kamen – schon zwei andere Sucher hatten vergeblich nach dem wertvollen Stück Ausschau gehalten, das ein Feuermeister aus dem Grenzland zwischen Tassos und Vanamee angefertigt hatte. „Sie enthalten ein ewiges Feuer, das einem Energie gibt, wenn man es berührt“, erklärte mir Udiko. „Es ist eine sehr alte, schwierige Kunst, solche Kugeln zu fertigen.“ Outtake 1 aus dem Sucher weiterlesen

Outtake 2 aus dem Sucher

Zum Spaß griff ich ein Spiel auf, das Robin Hobb erfunden hat. Es dient dazu, die Beobachtungsgabe zu schärfen. Klar, dass das ein hervorragender Teil der Sucher-Ausbildung gewesen wäre. Doch zum Schluss warf ich die Szene doch wieder heraus, weil sie für die Handlung keine Funktion hatte.

Das Chade-Spiel

„Vielleicht könnte ich morgen zwischendurch mal mit verbundenen Augen jonglieren“, schlug ich vor. „Man muss den Leuten jeden Tag neue Sensationen bieten…“
Merwyn blickte mich interessiert an. „Wo hast du gelernt, mit verbundenen Augen zu jonglieren?“
„Bei Udiko natürlich. Bei den Übungen am Anfang der Sucher-Ausbildung, du weißt schon, diese paar Wochen Blindheit.“
Joelle nickte, sie erinnerte sich natürlich, aber Merwyn guckte verblüfft drein. „Wovon bei Zarbas Rache redest du?“ Outtake 2 aus dem Sucher weiterlesen