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Die Blue Reef Highschool

Diese Schule speziell für Wasser-Wandler liegt direkt am Meer auf den Florida Keys (genauer gesagt, in Key Largo), in der Nähe des Everglades-Nationalparks und eines Meeres-Schutzgebiets. Hier seht ihr, wo die Schule sich genau befindet:

Die Blue Reef Highschool sieht aus der Entfernung aus wie ein normales Gebäude, das halb in eine Meereslagune mit kleinem Strand hineingebaut wurde. Doch in Wirklichkeit ist sie eher ein riesiges Aquarium, von dem aus die Bewohner freien Zugang zum Meer bzw. den Süßwasserbereichen haben. Besucher kommen zunächst in die – trockene – Eingangshalle, in der ein großes Meerwasseraquarium steht (das durch einen Tunnel mit dem Meer verbunden ist), die Fische darin sind meist Gäste und Eltern, aber auch Schüler schauen manchmal dort vorbei.

Von der Eingangshalle gelangt man in den Hauptbereich, der knietief unter Wasser steht, hier können sich Schüler und Lehrer in beiden Gestalten aufhalten. Zu diesem Bereich zählen die Cafeteria und die meisten Unterrichtsräume. Der Verwandlungs-Unterricht findet in Verwandlungs-Arenen statt, sie sind mit Zugang zu Lagune bzw. See konstruiert, so dass alle Schüler am Unterricht teilnehmen können, egal ob sie Süß- oder Salzwasser brauchen. Im ersten Stock sind Trockenräume für Projektarbeit und die Verwaltung sowie einige Lehrerunterkünfte, darunter die des Schulleiters.

Damit ihr euch genauer vorstellen könnt, wie die Schule von innen aussieht, hier ein Plan vom Erdgeschoss:

Und hier seht ihr einen Plan des 1. Stockwerks:

Vielleicht wollt ihr ja auch wissen, was für einen Stundenplan Tiago und Shari haben (hier der für den 1. Band):

 

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
Mathe Sei dein Tier Verwandlung Englisch Verwandlung
Sei dein Tier Spanisch Gewässerkunde Mathe Kampf und Überleben
Pause Pause Pause Pause Pause
Spanisch Englisch Physik Gewässerkunde Mathe
Geschichte Verwandlung Mathe Verwandlung Physik
Mittagspause Mittagspause Mittagspause Mittagspause Mittagspause
Verhalten in besonderen Fällen Geografie Biologie Kampf und Überleben Menschenkunde
Verwandlung Sei dein Tier Geschichte Kampf und Überleben Kunst
Verwandlung Menschenkunde Musik Kunst

 

Woodwalkers-Test

Hallo allerseits! Viel Spaß mit dem Test. Ihr werdet beim Ergebnis zwei bis drei Tiere zur Auswahl angezeigt bekommen – lauscht mal in euch hinein, welches euch am besten gefällt, das ist dann vermutlich das Richtige. Manchmal hilft es auch, im Internet über die Tiere zu recherchieren, dann fällt die Entscheidung leichter. Und wenn ihr sowieso das Gefühl habt, ein bestimmtes (anderes) Tier zu sein, dann nehmt ihr einfach das!

Beantworte die Fragen und finde heraus, welches Tier Du wärst!

 Ich bin 
 Ich halte mich für 
 Mein bevorzugtes Element ist 

 Ich bin eher ein 
 Ich halte mich für 
 Ich fühle mich hingezogen zu 



Woodwalkers-Fortsetzungen Infos

In ihrem Sommerfell sehen Jeffreys Großeltern manchmal etwas zerzaust aus. (Foto: K. Brandis)

Gerade ist der sechste und letzte Band der ersten Woodwalkers-Staffel erschienen – er heißt „Tag der Rache“, auf dem Cover ist Jeffrey zu sehen.

Beim Spielen in der Mittagspause mit meinem Lieblingsdelfin Elele.

Danach gibt es noch mehr über die Gestaltwandler zu lesen: Seawalkers – je nach Interesse der Leser entweder drei oder sechs Bände einer neuen Reihe, in der die  Blue Reef Highschool spielt, eine Schule für Wassertier-Wandler in Florida. In diesen Bänden wird übrigens auch Carag eine wichtige Rolle spielen und hin und wieder sind auch Carags Freunde dabei!  Der erste Band  erscheint am 18. Juni 2019, ja, ich weiß, das ist noch eeewig hin). Leider darf ich euch über die Seawalkers noch nicht viele Einzelheiten verraten, es ist alles noch Top Secret. Nur so viel: die Hauptfiguren sind Tiago, ein Hai-Wandler, und Shari, ein Delfin-Mädchen. Mit Delfinen kenne ich mich übrigens recht gut aus, weil ich in einem Meeresforschungs-Institut auf Hawaii vier Wochen lang geholfen habe, ihre Intelligenz und Wahrnehmung zu erforschen (siehe Bild).

Ich plane, eine Staffel über Carags 2. Jahr einzuschieben, wenn ich mit den „Seawalkers“ fertig bin und bevor ich mich den „Windwalkers“ (mit der Wölfin Sierra und einer neuen Wandler-Schule in Kalifornien) zuwende. Den Verlag habe ich noch nicht gefragt, aber die machen das bestimmt. Ihr müsst also nicht mehr traurig sein, um einen Band 7 flehen etc. 🙂 Außerdem schreibe ich ein Special über Carags und Tikaanis Sommerferien, das irgendwann 2020 erscheint.

Skizzen von Claudia Carls für Band 5

Verfilmung: Bisher leider nicht. Aber wenn Woodwalkers weiter so erfolgreich ist wie bisher und sich die Bücher gut verkaufen, dann kann es sein, dass bald mal ein Produzent aufmerksam wird. Natürlich würde ich euch das brandheiß in den News auf meiner Homepage mitteilen, aber wahrscheinlich hört ihr dann sowieso aus der Ferne meinen Jubelschrei (der tönt locker bis nach Berlin). Was ihr tun könnt, damit die Verfilmung wahrscheinlicher wird – ganz einfach, meine Romane weiterempfehlen, damit möglichst viele Leute darauf aufmerksam werden!

Runter von der Straße, Brandon! (Foto: K. Brandis)

Ihr wollt mehr wissen über die Welt der Woodwalkers? Eine wahre Schatzkammer voller Infos ist das Woodwalkers-Wiki, das Sabine Hirsekorn angelegt hat. Dort findet ihr ganz viele Infos über Figuren, Schauplätze, Hintergründe. Ihr findet es hier: http://de.woodwalkers.wikia.com

Austauschen könnt ihr euch über meine Romane, über eure zweite Gestalt, eure Fanfiction-Geschichten und so weiter sehr gut im Brandis-Fan-Forum, das ihr hier findet: http://www.katja-brandis-fan-forum.de/

Berta unterwegs mit neuer Bekanntschaft (Foto: K. Brandis)

Damit ich weiterhin schaffe, all eure Kommentare und Mails zu beantworten, hier ein paar kleine Tipps: Bitte unbedingt erst die „Antworten auf häufige Fragen“ auf dieser Homepage lesen, vielleicht steht die Antwort dort schon. Bitte postet nicht acht Kommentare mit je einer Frage, sondern nur einen Kommentar mit all euren Fragen, das kann ich viel leichter beantworten! Und selbst wenn ihr gerade viel Zeit habt, bitte maximal drei Kommentare pro Person pro Woche, okay? Spoiler möglichst vermeiden, bitte.

Übrigens: Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt … ich freue mich total über Rezensionen im Internet, z.B. bei Amazon oder Lovelybooks!

Ein Hörnchen-Wandler in Yellowstone. Foto: K. Brandis

 

Pläne der Clearwater High

Bei der Planung habe ich natürlich auch Pläne der Clearwater High  gezeichnet, die stelle ich jetzt wie versprochen online. Die Schule befindet sich in der Nähe von Jackson Hole, Wyoming, USA. Ich entschuldige mich schon mal vorab, wenn die Zeichnungen nicht perfekt sind, eigentlich bin ich Autorin und keine Illustratorin … und schon gar keine Architektin 🙂

Im Erdgeschoss sind die Klassenräume, der Raum, in dem Kampf und Überleben stattfindet sowie einige Lehrerbüros. Im grünen Innenhof, in dem sogar Bäume wachsen, findet der Verwandlungsunterricht statt.

 

 

 

 

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Infos zur Autorin

Steckbrief:

Name: Katja Brandis
Beruf(ung): Hauptberuflich Autorin
Wohnort: Olching in der Nähe von München
Familie: Verheiratet, ein Sohn, drei Katzen, zwanzig Fische
Sternzeichen: Fische
In Schwung hält mich momentan: Der Gedanke an mein nächstes Projekt, beim Gedanke daran jucken mir schon die Finger auf der Tastatur!
Meine liebste Nervennahrung beim Schreiben: Glühwein-Bonbons und selbstgemachte Schoko Crossies, sonst auch oft Backoblaten (ich weiß, die schmecken nach nichts – na und?)
An diesem Ort finde ich Inspiration: Im Wald, am Ufer der Amper in der Nähe unseres Hauses, auf Reisen.
Das Schreiben bedeutet für mich: Abtauchen in meine ganz eigenen Welten!
Das Feedback meiner Leser ist mir wichtig, weil: es nur halb so lustig ist, Bücher zu schreiben, wenn man nie mitbekommt, wie jemand sie beim Lesen empfunden hat.
Lieblingsautor/in: Neil Gaiman, Walter Moers, T.C. Boyle, Robert Harris
Lieblingsbuch: Unter anderem „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers, „Eleanor und Park“ von Rainbow Rowell und „Night Circus“ von Erin Morgenstern.
Liebster Platz zum Lesen: Die Couch in meinem Arbeitszimmer

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich war elf Jahre alt und mir langweilig in den Ferien, deshalb habe ich eine kurze Geschichte geschrieben … und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich weitergeschrieben habe. Als ich 14 war, hatte ich schon ein halbes Dutzend Manuskripte in der Schublade (von denen leider bisher keins veröffentlicht worden ist). Manche meiner Mitschüler haben sich die ausgeliehen, weil sie ihnen gut gefallen haben.
Als Jugendliche wollte ich trotzdem erst nicht Autorin, sondern Journalistin werden, und das hat auch geklappt. Doch parallel habe ich schon während meines Studiums angefangen, Bücher zu veröffentlichen, das war immer meine wahre Liebe. Es war ziemlich schwer, einen Verlag für meine Romane zu finden, ich habe so einiges losgeschickt im Laufe der Zeit und buchstäblich jahrelang auf Antwort gewartet, aber schließlich hat es geklappt. Heute geht meine damalige Methode (unverlangte Einsendung) übrigens nicht mehr, die Verlagssuche läuft komplett über Literaturagenturen.

Du hast schon sehr viele Bücher veröffentlicht, welches deiner Buchprojekte ist dein „Liebling“ und warum?
Mein Fantasyroman „Der Sucher“ bedeutet mir viel, weil mir das Schreiben unglaublichen Spaß gemacht hat und ich mich ganz eng mit dem Icherzähler verbunden fühlte. Ich glaube, dass der Roman einer meiner besten geworden ist. Ähnlich gefunkt hat es zwischen mir und meinen Romanen „Ruf der Tiefe“ (für Jugendliche, bei Beltz & Gelberg erschienen) und „Woodwalkers“ (ab 10, bei Arena erschienen). Ich bin während des Schreibens buchstäblich ganz tief in diesen Welten versunken und habe nach Schreibende teilweise Monate gebraucht, um wieder „rauszukommen“ und mich auf ein neues Projekt einzulassen.

Wie bist du auf die Idee für das Buch Woodwalkers gekommen? Und welche Figur darin gefällt dir am besten?
Die Idee kam mir im Yellowstone-Nationalpark. Dort haben wir wahnsinnig viele Tiere gesehen, unter anderem Bisons und Wapitis, und ich wusste, dass es auch Pumas dort gibt. Ich kam ins Nachdenken, wie es wäre, dort als Gestaltwandler zu leben, der einerseits ein Puma ist, sich aber andererseits in einen Menschen verwandeln kann …
Ich mag Carag total gerne, aber auch Holly und Tikaani … diese drei sind meine Lieblingsfiguren. Mein Sohn mag Frankie sehr gerne. Schon als der einen ganz kurzen Auftritt in Band 1 hatte als Otter, der Lachsröllchen zum Buffet trägt, hat Robin gemeint: „Schreib bitte mehr über diesen Otter!“

Was für eine zweite Gestalt hättest du?
Falke oder Delfin. Ich mag Raubkatzen sehr gerne, aber ich bin selbst sicher keine – ich schreibe nur über sie (in Woodwalkers, Gepardensommer und anderen Romanen)

Mit welchen drei Adjektiven würdest du Katja Brandis, die Autorin, charakterisieren? Und welche drei Stichpunkte beschreiben das Leben der Katja Brandis selbst am besten?
Fangen wir mal mit der Autorin an, da schlage ich vor: Neugierig, schreibfreudig, unternehmungslustig. Zu meinem Leben passt am besten: Lachen, Bücher, Natur. Unter Lachen würde ich mal mein Familienleben zusammenfassen – wir haben viel Spaß miteinander.

Was ist für dich das Schöne daran, für Kinder und Jugendliche zu schreiben?
Etwa zwischen 12 und 19 Jahren erlebt jeder Mensch eine intensive, schreckliche, wunderbare Zeit. Eine Zeit voller Ungewissheit, Einsamkeit und Spaß. Erwachsen zu werden ist eine Qual und ein großes Abenteuer. Darin stecken natürlich unzählige Geschichten… einen Jugendroman zu schreiben ist für mich immer noch das schönste, was mein Beruf zu bieten hat. Bei den Kinderbüchern ist es noch einfacher – ich mag Kinder, deshalb denke ich mir gerne Geschichten für sie aus.

Du fährst so gut wie immer an den Ort, an den deine Romane spielen, warst für White Zone sogar schon in der Antarktis und bist für den Roman Vulkanjäger auf Vulkane geklettert. Wie war das mit den Vulkanen für dich?
Das war für mich eine wunderbare Recherchereise – ich hatte zwar schon in Hawaii fließende Lava aus der Nähe erlebt, aber auf einen ständig aktiven Vulkan wie den Stromboli zu klettern war schon spannend. Ich stand dort oben mit Schutzhelm und Atemmaske auf dem Gipfel und grinste wie nicht mehr ganz normal. Und als dann ein paar hundert Meter entfernt Lava aus dem Krater hochgeschleudert wurde, war das ein phantastischer Anblick – inzwischen war die Sonne untergegangen, und die Lava leuchtete in allen Rot- und Orangetönen. Und dieser Sound, wow. Wie Kanonendonner. Zum Glück ist der Stromboli ziemlich harmlos, sehr viel unheimlicher fühlte es sich an, auf dem schwarzen, dampfumwehten Gipfelplateau des Ätna zu stehen.

Du schreibst unter verschiedenen Namen. Weshalb?
Ich schreibe in sehr vielen verschiedenen Genres und einerseits für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Das ist für Leser und Buchhändler sehr schwer, weil sie einen ja irgendwie einsortieren wollen. Damit ich aus solchen Schubladen nach Belieben hinaushüpfen kann, schreibe ich zurzeit unter zwei verschiedenen Namen – unter dem, der in meinem Pass steht (Sylvia Englert) und unter meinem Künstlernamen Katja Brandis.

Warum ist „Autorin“ für dich der beste Beruf der Welt? Gibt es auch etwas, das dir daran nicht gefällt?
Ich kann fast den ganzen Tag lang das tun, was mir am meisten Spaß macht und was ich am besten kann – das ist einfach himmlisch. Die Recherche ist immer sehr lustig, ich kann meiner Neugier freien Lauf lassen und interessante neue Leute, Länder, Milieus kennenlernen. Bei der Planung kann ich meiner Fantasie freien Lauf lassen, und beim Schreiben vergesse ich die Zeit und kann ich mich richtig austoben. Dafür nehme ich die negativen Seiten des Berufs (wenig Sicherheit, schwankendes Einkommen etc.) gerne in Kauf. Was ich hasse, ist Überarbeiten, das ist einfach nur mühsam und anstrengend. Bäh! Muss aber leider sein, das Buch soll ja auch was taugen.

Wo schreibst du am Liebsten?
Ich habe ein eigenes Arbeitszimmer in unserem Haus, in dem ich von meinen eigenen Büchern, meiner Rechercheliteratur und all den Gegenständen umgeben bin, die mich inspirieren (für jeden Roman eigene). Manchmal hängen auch alle drei Katzen, die zur Familie gehören, dort herum und lümmeln sich, während ich schreibe, auf meinem Schoß, im Ablagefach, zu meinen Füßen …

Autoren haben auch ein Privatleben, was machst du, wenn du nicht schreibst?
Lesen! Aber okay, nicht nur. Mit meinem Sohn (der ist jetzt 11 Jahre alt) gehe ich total gerne in den Wald oder ins Freibad. Ich entspanne mich beim Schwimmen oder Radeln, treffe mich mit Freunden, gehe Tauchen und – wenn ich keine Lust habe, nass zu werden – ins Kino. Natur ist mir wichtig, ohne die komme ich nicht aus, und auf Reisen fahre ich oft in die Wildnis oder dorthin, wo ich mit meiner Familie wilde Tiere beobachten kann.

Wie kommst du auf neue Ideen für Ihre Bücher?
Ideen zu finden  ist gar nicht so anstrengend wie viele glauben. Je öfter man nachdenkt und seine Fantasie benutzt, desto mehr fällt dir ein. Das ist so wie bei einem Muskel: Wenn du einen Muskel trainierst, wird der immer stärker. Mein Fantasiemuskel ist gut trainiert! Aber ich habe natürlich nicht nur tolle Ideen, sondern auch mittelmäßige oder schlechte. Mein Agent und die Verlagsleute helfen mir zu sortieren, was was ist 🙂

Hast du einen Tipp für zukünftige Autoren?
Du solltest möglichst regelmäßig schreiben, damit der „Faden nicht reißt“ und du mit deiner Geschichte vorankommst! Wenn du eine Seite pro Tag schaffst, hast du in einem Jahr schon einen fetten Roman fertig. Nie aufgeben! Hier sind noch ein paar wichtige Schreibtipps: http://www.katja-brandis.de/kategorie/schreibtipps/

Der FanFiction-Wettbewerb April 2019

55 Geschichten, also noch mehr als beim letzten Mal, sind diesmal zum Woodwalkers-FanFiction-Wettbewerb eingereicht worden. Sabine Hirsekorn hat aus allen eingesandten Wandler-Geschichten die ausgewählt, die sie am besten fand, und daraus haben ich und mein Sohn unsere Favoriten herausgesucht. Ganz herzlichen Glückwunsch allen zehn Finalisten, die mich alle überzeugen konnten (die ersten fünf erhalten einen Preis nach ihrer Wahl)!

Ein ganz großes Dankeschon an Sabine, aber auch an alle TeilnehmerInnen, ich finde es toll, so kreative Fans zu haben und hoffe, ihr hattet viel Spaß beim Schreiben. Im Oktober habt ihr eine neue Chance, eine Geschichte einzuschicken und zu gewinnen.

So, jetzt aber zu den Siegern und ihren (von mir unbearbeiteten) Geschichten! Hier sind sie:

Der FanFiction-Wettbewerb April 2019 weiterlesen

Der FanArt Wettbewerb März-April 2019

109 Bilder wurden zum Wettbewerb eingeschickt, ein neuer Rekord. Hier sind nun Top 17, die uns besonders gut gefallen haben (die ersten acht gewinnen Preise). Sei nicht enttäuscht, wenn dein Bild es nicht in die Auswahl geschafft hat, im Oktober/November gibt´s den nächsten Wettbewerb und die die nächste Chance.

Lea Faiß (15) Eric der Fuchs-Wandler
Ina Lechner (13) Carag & Tikaani
Johannes Bach (11) Mrs Calloway
Jonathan (13) Carag
Maja Mönnich (14) Revolverhörnchen
Noemi De Paola (14) Joe Bridger
Vianna Leriche (11) Jeffrey als Jungwolf
Viktoria Hergert (13) Carag
Katharina Schmidt (13) King
Josephine Drejer (12) Maureen
Lucia Grässl (11) Lissa wütend
Luna Hanschen (12) Gruppenbild
Anna Brünner (12) Carag mit Sprüchen
Charlotte Dittmann (12) Carag und Holly
Fiona Neugart (12) David Johnson
Vera Kolb (14) Evony
Cat (17) Dorian

Seawalkers – Gefährliche Gestalten

Erscheint am 18. Juni 2019

Arena Verlag, 290 Seiten, 14 Euro, E-Book 10,99 Euro, Hörbuch 16,99.

Für den 14-jährigen Tiago ist es ein Schock, als er herausfindet, dass er ein Seawalker – also ein Gestaltwandler – ist. Und was für einer: In seiner zweiten Gestalt als Tigerhai wird er sogar von seinesgleichen gefürchtet. Auch an der Blue Reef Highschool, einer Schule für Meereswandler, findet er nur schwer Anschluss. Einzig das fröhliche Delfinmädchen Shari hat keine Angst vor ihm. Während die beiden sich anfreunden, taucht plötzlich Puma-Wandler Carag mit einem Spezialauftrag auf. Ein Notruf aus den Everglades hat ihn erreicht. Tiago und Shari sollen ihn auf der Suche nach den seltenen Florida Panthers begleiten. Ein Tigerhai und ein Puma in den gefährlichen Sümpfen? Ob das gut geht?

 

Zur Leseprobe

 

Seawalkers 1 – Leseprobe

Irgendwie wusste ich schon immer, dass ich anders bin. Hat ein bisschen gedauert, bis ich herausgefunden habe, WIE anders. Ein Gestaltwandler zu sein, finde ich eigentlich toll. Nur leider kann man sich seine Gestalt nicht aussuchen … und ich bin ein Tier, vor dem so ziemlich alle Menschen schreiend flüchten. Wie in aller Welt soll ich damit klarkommen, bitte schön? Vielleicht wird es wenigstens in dieser komischen Schule anders sein, in dieser Blue Reef Highschool.

Aber vielleicht fange ich besser am Anfang an zu erzählen …

Hai-Alarm

„Hai-Alarm!“ ist nicht das, was man hören möchte, wenn man gerade Spaß im Meer hat. Und noch weniger möchte man es hören, wenn es auf irgendeine Art etwas mit einem selbst zu tun hat.

Einen Moment lang trat ich Wasser und spuckte mein Schnorchelmundstück aus, um mit meinem Freund reden zu können. „Hast du gehört? Da ist irgendwo ein Hai. Wir sollten raus aus dem Wasser!“

„Tiago … was … du …“, keuchte Lando und wich vor mir zurück, seine Augen wirkten durch die Taucherbrille irgendwie komisch. Als würden sie jeden Moment rausploppen.

„Also was ist jetzt?“, drängte ich.

Niemand hörte mir mehr zu. Mein Freund kraulte schon, so schnell er konnte, aufs Land zu, genauer gesagt auf den hellgelb leuchtenden Miami Beach. Beeindruckt sah ich, dass sich Lando von einem moppeligen Couchhocker irgendwie in einen Olympiaschwimmer verwandelt hatte. Besser, ich legte auch einen Zahn zu.

Mit kräftigen Flossenschlägen schnorchelte ich hinter ihm her. Verdammt, die Leute am Strand starrten alle in unsere Richtung! War der Hai etwa hier, in meiner Nähe? Nervös blickte ich mich mit meiner Taucherbrille unter der Oberfläche um, sah aber nichts außer glasklarem Wasser, hellem Sand und einer zerdellten alte Plastikflasche, die am Grund entlangtrieb.

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Der FanFiction-Wettbewerb 2018

Woodwalkers-Kette

40 Geschichten sind bis zum 15.11. bei Sabine Hirsekorn eingegangen, die besten zehn hat sie an mich weitergegeben. Diese zehn Finalisten fand ich alle toll, und es kostete harte Diskussionen, bis ich mich mit meinem Sohn auf unsere Top 5 geeinigt hatte.  Die ersten fünf hier gelisteten AutorInnen – also Emily, Hanna, Indra, Jasmin und Jette – sind die Top 5 und dürfen sich einen Preis aussuchen (Woodwalkers-Kette, Khyona-Kette oder ein signiertes Brandis-Buch nach Wahl). Bitte einfach per Mail Bescheid geben, was ihr gerne hättet.

Khyona-Kette

Alle anderen Teilnehmer: Ich finde toll, dass ihr mitgemacht habt, bitte nicht zu enttäuscht sein – so ca. im April gibt es den nächsten Wettbewerb. Neue Chance, neues Glück! Schreiben ist sowieso zu einem großen Teil Handwerk und Übung, es dauert einfach eine Weile, bis man gut darin ist … meine allerersten Geschichten waren ziemlich schrecklich! Ob ich wohl in die Top 10 gekommen wäre? Wahrscheinlich noch nicht, als ich mit 11 Jahren angefangen habe zu schreiben. Kleiner Tipp: Nach Erscheinen von Band 6 im Januar gibt es wieder eine Aktion, bei der es Ketten zu gewinnen gibt.

Nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an Sabine Hirsekorn, ohne die dieser FanFiction-Wettbewerb nicht möglich gewesen wäre, denn ohne Vorauswahl hätte ich es einfach nicht geschafft!

So, jetzt aber die Top 10 zum Reinschmökern (es sind die unkorrigierten Originaldateien als PDF):

Emily Fröhlich, 14 Jahre.  Wolfswut

Eine neue Schülerin, die Wölfin Akira, kommt auf die Clearwater High … und erscheint Carag und den anderen immer rätselhafter.

Mir hat Akira sehr gut gefallen, die Geschichte ist schön lebendig geschrieben und die Ich-Erzählung von Carag klingt so überzeugend, dass ich ständig dachte: „Hey, das klingt, als wäre es von mir!“

 

Hanna Münzer, 11 Jahre.  Falsche Regeln

Schon früher, im Jahr 1321 und im hohen Norden, gab es Woodwalker … und sie geraten gelegentlich in große Gefahr.

Hier war die Jury sich einig – eine richtig spannende, anschaulich geschriebene Geschichte mit originellen Schauplatz und Ambiente.

 

Indra Klute, 11 Jahre. Tikaani und Jeffrey

Eine neue Schülerin namens Tikaani kommt auf die Clearwater High … und begegnet zum allerersten Mal einem gewissen Jeffrey Quickpaw Baker.

Eine intensive und sehr gut geschriebene Szene. Toll fand ich, dass Indra aus Jeffreys Perspektive schreibt. Für mich war es eine spannende Erfahrung, in die Gedankenwelt dieses Woodwalkers einzutauchen und ihn dadurch ein Stück weit besser zu verstehen.

 

Jasmin Roya Golami, 13 Jahre. Erstaunliche Menschenwelt

Zum allerersten Mal wagt sich ein als Wolf aufgewachsene Woodwalkerin in die Menschenwelt … und erlebt eine Menge!

Jasmin hat sich erstklassig eingefühlt in das Wolfsmädchen Talea, ihre Heldin ist ebenso sympathisch wie glaubwürdig. Ein schöner Schluss-Dreh rundet die tolle Geschichte ab.

 

Jette Hoos, 13 Jahre. Eine neue Schule

Tikaanis erste Eindrücke, als sie als Abgesandte eines Inuit-Stamms auf der Clearwater High ankommt.

Schön, wie diese Szene Tikaanis Hintergrund ausleuchtet – ihre Perspektive hat mich überzeugt. Die Geschichte war eine von Robins Favoriten und hat von ihm klare fünf Sterne bekommen, auch weil sie das Thema Ausgrenzung so überzeugend aufgreift.

 

Fabian Hattenkerl, 16 Jahre. Cherry Blossom High

Vier Schüler der Clearwater High, darunter die Raben-Zwillinge, entscheiden sich für ein Austauschjahr an der japanisch-koreanischen Cherry Blossom High – und müssen ein Rätsel lösen …

Eine sehr interessante neue Schule und tolle Figuren. Die lebendig geschriebene Geschichte hat mir sehr gut gefallen!

 

Anna Imiela, 13 Jahre. Sierras Abenteuer

Die Wolfs-Wandlerin Sierra geht auf die gerade von ihren Eltern eröffnete Schule in Kalifornien … und lernt ein paar schräge neue Mitschüler kennen.

Eine schwungvolle, schön geschriebene und konfliktreiche Szene mit der wunderbar tollpatschigen Wolfs-Wandlerin Sierra und einem coolen Iltis.

 

Lilly von Eynatten, 14 Jahre, Herz des Waldes

Die 14jährige Namira geht auf eine Schule in Bayern. Dort hat sie es nicht leicht, weil ihre beste Freundin nun auf ein geheimnisvolles Internat geht und ihr nicht mehr beistehen kann. Namira macht sich daran, das seltsame Internat auszukundschaften …

Es gibt sie, die erste Woodwalker-Schule in Deutschland! Und wieso nicht im Bayerischen Wald? Lillys sehr gut geschriebene Geschichte macht Namiras Sehnsucht dazuzugehören spürbar.

 

Yasmin Ortolf, 10 Jahre, Tikaani und Carag

Romantik zwischen Carag und Tikaanis Sicht … und zwar aus der Sicht einer gewissen weißen Wölfin.

Hier erfahren wir endlich die andere Seite der Geschichte und dürfen so richtig mitschwärmen. Man merkt, wie viel Spaß es Yasmin gemacht hat, die Geschichte zu schreiben!

 

Viktoria Ratzinger, 12 Jahre, Next Generation

Carag und Tikaani sind erwachsen und haben eine Menge Kinder … von denen gleich mehrere auf die Clearwater High gehen! Ihre Tochter Sina findet es gar nicht so leicht, dort Freunde zu finden.

Interessante neue Figuren, und es war eine interessante Erfahrung für mich, meine beiden Helden als Erwachsene wiederzutreffen und außerdem noch Dorians Tochter kennenzulernen!

 

Sonderpreis: Adelin Grimm, 24 Jahre, Royal Rats

Eine Gang von Ratten-Drachen-Wandlern macht sich auf zu einer Lesung von Katja Brandis.

Übermütig-lebendige Geschichte mit flotten Dialogen, und ich musste ganz oft lachen darüber, wie ich in der Geschichte agiere. Sogar Originalzitate von mir hat Adelin eingebaut. Dafür gibt´s einen Preis, obwohl sie nicht in der Hauptwertung vertreten ist.