Archiv der Kategorie: Woodwalkers-Fortsetzungen Bücher

Woodwalkers 3 – Hollys Geheimnis

Arena Verlag, 280 Seiten, 12,99 Euro
E-Book 10,99 Euro.

Was wäre ein Gestaltwandler ohne seine Freunde? Nach seinem letzten Kampf gegen den rachsüchtigen Andrew Milling ist Pumajunge Carag glücklicher denn je, Brandon und Holly an seiner Seite zu wissen. Doch seit ihr neuer Vormund droht, Holly von der Schule zu nehmen, benimmt sich die Rothörnchen-Wandlerin äußerst seltsam. Als sich rund um die Clearwater High merkwürdige Diebstähle ereignen, ist Carag sofort in Alarmbereitschaft: Ob am Ende Holly hier ihre Finger im Spiel hat? Oder sind es doch die Wölfe, die einen Keil zwischen ihn und seine Freundin treiben wollen?

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Leseprobe aus Woodwalkers 3

Inzwischen habe ich meine ersten Lernexpeditionen an der Clearwater High hinter mir. Ich kann kaum glauben, dass nun eine Wolfs-Wandlerin zu den Leuten zählt, die ich mag. Sogar meine Handynummer habe ich Tikaani gegeben.
Während meiner Zeit als Puma hatte ich natürlich keinen Schimmer gehabt, warum die Menschen mit den Fingern auf irgendwelche flachen Dinger tippten oder hineinsprachen. Das wollte ich damals bei einem meiner heimlichen Besuche bei den Menschen herausfinden. Ich ahnte nicht, dass ich fast dabei draufgehen würde …

Heiße Fontänen

Es war Frühling und langsam schmolz der Schnee in unserem Revier. Auf den weiten Ebenen spross hellgrünes, saftiges Gras, mit Tupfern von gelben, roten und violetten Blumen. Hoch über ihnen, im Kieferndickicht eines Hügels, neckte meine Schwester Mia einen großen schwarzen Käfer, den sie immer wieder belauerte und ansprang. Spielen wir ´ne Runde Käferschubsen?, rief sie mir lautlos zu, von Kopf zu Kopf. Oder wie wär´s mit einem Wettspringen?

Mein Vater erhob sich, streckte seinen langen, zimtfarbenen Körper und gähnte, sodass man seine Fangzähne sah. Geh lieber mit mir Wapitis jagen, Carag, du musst endlich lernen, wie man Großwild reißt.

Äh, was? Ich hatte nur die Hälfte mitbekommen, weil ich gerade an der Felskante lag und zwischen den Kiefernästen hindurch ins Tal spähte. Es lebten nur wenige Menschen in unserem Revier, das sie Yellowstone nannten, aber hier in der Nähe hatten sie einen kleinen Stützpunkt. Ich sah die graubraunen Dächer einzelner Häuser und auf einer Straße fuhren Autos darauf zu und davon weg.

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Woodwalkers 2 – Gefährliche Freundschaft

Arena Verlag, Januar 2017, Band 2, 280 Seiten, 12,99 Euro
Hörbuch (gekürzte Fassung): 16,90 Euro, E-Book 10,99 Euro.

Das neue Schuljahr auf der Clearwater High beginnt. Voller Begeisterung stürzt Carag sich in die ersten Lerncover-band-2-amazonexpeditionen mit seinen Freunden. Doch nicht jeder ist glücklich über die Aktivitäten des jungen Puma-Wandlers. Sein ehemaliger Mentor Andrew Milling hat Rache geschworen und plötzlich fühlt Carag sich auf Schritt und Tritt beobachtet. Ob es auf dem Internat für Gestaltwandler etwa Spione gibt? Als die Lage sich immer mehr zuspitzt, bekommt Carag unerwartet Hilfe von Schneewölfin Tikaani. Aber kann ein Puma wirklich einer Wölfin trauen?

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Leseprobe aus Woodwalkers 2

Seit ein paar Monaten bin ich nun an der Clearwater High und lerne, als Wandler mit mir selbst und den Menschen klarzukommen. In ein paar Tagen feiern wir an der Schule Silvester. Das, was ich früher die „Nacht der bunten Sterne“ genannt habe. Als Puma hatte ich keine Ahnung, wie und warum die Menschen das mit den Leuchtsternen machten. Meine Schwester und ich waren damals entschlossen, es rauszufinden.
Leider …

Bunte Sterne

Meine Pfoten versanken im Schnee. Aufgeregt sog ich die eisige, klare Bergluft ein, als ich auf einer Anhöhe stehen blieb und auf die Stadt der Menschen hinunterschaute. Sie sieht so schön aus in der Nacht, flüsterte ich direkt in Mias Kopf. All diese Lichter …

Meine Schwester Mia warf einen kurzen Blick ins Tal und kratzte sich mit der Hinterpfote am Ohr. Wenn wir rausgefunden haben, woher die bunten Sterne kommen – gehen wir danach noch in den Supermarkt?, fragte sie hoffnungsvoll.

Vergiss es! Weißt du nicht mehr, was das letzte Mal passiert ist? Mit weiten Sprüngen lief ich talabwärts. Wie konnte Mia jetzt ans Essen denken? Mein Magen war völlig verkrampft, ich hätte jetzt nicht mal einen halben Hasen herunterbekommen. In meinem ganzen Körper kribbelte es beim Gedanken, bald wieder bei den Menschen zu sein. Wenn wir Glück hatten, würden wir heute Nacht eins ihrer vielen Wunder enträtseln. Ich hatte die Stadt genau im Auge behalten und war sicher, dass ich die Vorbereitungen, die dort liefen, richtig gedeutet hatte. Heute war die Krachnacht!

Was meinst du, wozu soll das gut sein, dass sie diese bunten Sterne machen? Ich konnte kaum aufhören, daran zu denken.

Ich wette, sie scheuchen dadurch Beute auf. Mia witterte nach rechts und links, während sie lief. Im Winter hatten wir fast immer Hunger.

Zweifelnd zuckte ich mit den Tasthaaren. Also ich glaube, die Stadtleute markieren damit ihr Revier. Die bunten Sterne sieht man schon von Weitem, das ist total praktisch.

Wir waren im Tal angekommen und achteten nun darauf, uns verborgen zu halten. Lautlos glitten wir durch die Nacht, bis wir in der Ferne die ersten Häuser erkennen konnten. Aber näher ran gehen wir nicht, oder? Von hier aus sehen wir genug. Mia war jetzt genauso nervös wie ich.

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