Archiv der Kategorie: Woodwalkers-Fortsetzungen Bücher

Woodwalkers 6 – Tag der Rache

Erscheint am 14. Januar

Arena Verlag, 330 Seiten, 14 Euro, E-Book 10,99 Euro, Hörbuch 16,99.
Enthält die ersten zwei Kapitel von „Seawalkers“ als Leseprobe.

In den Rocky Mountains ist Sommer und für Carag und seine Freunde stehen die Abschlussprüfungen an. Doch das Lernen fällt dem Pumajungen schwer, denn inzwischen ist klar, dass Millings Großer Tag der Rache unmittelbar bevorsteht. Verzweifelt versuchen Carag und seine Verbündeten, die Menschen zu schützen und sich ihrem Widersacher entgegenzustellen. Doch dadurch ahnt auch Carags Pflegefamilie, wer er wirklich ist. Für ihn, seine Menschenfamilie und die Clearwater High steht alles auf dem Spiel. Wird es den Verteidigern rechtzeitig gelingen, hinter Millings Geheimnis zu kommen und die gefährlichen Gegner zu stoppen?

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Leseprobe Woodwalkers 6 – Tag der Rache

Unser Secret-Ranger-Club ist ein voller Erfolg! Meine Freunde, ich und Woodwalker im ganzen Land verteidigen die Menschen gegen Andrew Millings Angriffe, so gut es geht. Doch wie sehr haben uns unsere Praktika auf Millings Großen Tag der Rache vorbereitet? Und was muss ich noch alles in meinem Kopf reinbekommen, um die Abschlussprüfung des ersten Schuljahres zu schaffen? Denn die steht vor der Tür, bevor wir in die großen Ferien dürfen. Und leider beginnt nun auch die Saison der Waldbrände in Yellowstone ….

Buschfeuer

 

Ein Revier zu erobern ist die eine Sache – es zu behalten, eine andere. Während mein Vater die Grenzen unseres Gebiets im Süden patrouillierte, nahmen uns unsere Mutter, Mia und ich in diesem Sommer den Norden vor. Revier markieren war immer eine lustige Sache, ich liebte es, meine Krallen an Bäumen zu schärfen. Rindenstücke flogen in alle Richtungen, als ich einen Stamm begeistert mit den Vorderpranken bearbeitete, und der Duft nach frischem Harz und Kiefernnadeln stieg mir in die Nase.

Gut so, sagte meine Mutter nach einem kritischen Blick. Jetzt geht mal ein Stück zurück.

Sie produzierte eine große, gelbe Pfütze voller Hau ab, hier wohne ich-Botschaften für andere Pumas.

Darf ich auch? Ich kann den Baum richtig gut einsprühen, bettelte ich.

Doch Nimca zuckte nur mit den Schnurrhaaren. Willst du, dass die benachbarten Pumas denken, dass hier ein Jungtier die Stellung hält? Dann lungern sie ein paar Tage später in unserem besten Jagdgebiet herum!

Stimmt, gab ich zu.

Mia duckte sich zum Sprung, sie peilte eine Drehkiefer an. Wer als erster oben ist!

Ich natürlich!, gab ich zurück. Fast gleichzeitig sprangen wir den Baum an, krallen uns im Holz fest und liefen die Kiefer förmlich nach oben, Mia auf der einen Seite, ich auf der anderen. Meine Schwester hatte einen kleinen Vorsprung, weil sie größer und älter war, aber ich war gelenkiger. Die dünne Spitze der Kiefer schwankte unter unserem Gewicht, als würde ein Sturmwind sie schütteln. Zwei junge Raubkatzen waren ein bisschen viel für sie, vor allem, wenn sie auch noch miteinander rangelten. Achtung, Menschen nähern sich auf dem Wanderweg, warnte unsere Mutter.

Mia und ich erschraken so sehr, dass wir beide gleichzeitig versuchten, von dieser Kiefer herunterzukommen. Leider brach dadurch die Spitze ab und wir waren sehr viel schneller unten als erwartet. Zum Glück federten die Äste der benachbarten Bäume unseren Sturz ab, Kiefernnadeln peitschten gegen meinen Rücken. Noch im Fallen drehte sich mein Körper, und ich kam geduckt auf allen vier Pfoten auf. Mia dagegen prallte gegen einen Ast und purzelte neben mir nicht sehr elegant auf den Boden, eine Schande für jede Katze.

Aua, beschwerte sie sich.

Das wollte ICH gerade sagen, motzte ich zurück und begann mich zu putzen, um mir die Kiefernnadeln aus dem Fell zu holen.

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Woodwalkers 5 – Feindliche Spuren

Arena Verlag, 320 Seiten, 13,99 Euro
E-Book 10,99 Euro, Hörbuch 16,99.

Zurück an der Clearwater High wartet ein neues Abenteuer auf Carag: Das Berufspraktikum vor den Abschlussprüfungen steht an und der Pumajunge schließt sich einem Ranger an. Dabei haben er und seine Freunde gerade ganz andere Sorgen. Widersacher Andrew Milling gewinnt immer mehr Anhänger in seinem Kampf gegen die Menschen. Um denen zu helfen, gründen Carag und seine Freunde kurzerhand einen Secret-Ranger-Club. Aber können sie Milling so wirklich aufhalten? Und wo steckt eigentlich Frankie?

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Leseprobe Woodwalkers 5

Aus dem 3. Kapitel Eine seltsame Botschaft

Es war noch ein bisschen Zeit, bis James Bridger mich in seinem Büro erwartete, um mir und Jeffrey mitzuteilen, welche Strafaufgabe wir erfüllen mussten. Deshalb schlenderte ich in den Aufenthaltsbereich im ersten Stock, um eine Mail an Melody zu schreiben. Zwischen mir und meiner Pflegefamilie, den Ralstons, war noch immer etwas, das mir wie eine riesige Nebelwand vorkam. Eine, die kein Wort durchdringen konnte. Wir mussten uns bald aussprechen, aber zuerst wollte ich meiner kleinen Stiefschwester erklären, was passiert war.

Doch dazu kam ich nicht. Ein kaltes Prickeln überlief mich, als ich sah, dass eine sehr eigenartige Mail für mich eingetroffen war. Sie kam von Dellaconda Enterprises, einer Firma, von der ich wusste, dass sie Andrew Milling gehörte. Der Betreff lautete einfach „Neues“. War das wieder eine Warnung? Irgendein Ultimatum? Oder würde mein Computer sich einen fiesen Virus einfangen, wenn ich dieses Ding aufmachte? Wir hatten erst neulich in Menschenkunde durchgenommen, dass auch Geräte krank werden konnten.

Ich ging das Risiko ein und öffnete die Mail. Katzen sind nun mal furchtbar neugierig. Verblüfft starrte ich auf den Inhalt der Nachricht.

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Woodwalkers 4 – Fremde Wildnis

Arena Verlag, 280 Seiten, 12,99 Euro
E-Book 10,99 Euro.

Ein Traum wird wahr! Carag, Holly, Brandon und Co reisen zu einem Schüleraustausch nach Costa Rica. Doch hier warten nicht nur Brüllaffen, Schnappschildkröten und turbulente Regenwaldausflüge auf die Schüler der Clearwater High. Von Jaguar King erfahren sie beunruhigende Dinge über den gefährlichen Andrew Milling. Was plant Carags Widersacher? Und kann Carag trotz der Gefahr riskieren, seinen Vater wie geplant in ein Menschenkrankenhaus zu bringen?

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Leseprobe aus Woodwalkers 4

Aus dem 2. Kapitel „Achtung Verwandlung!“ – in der Clearwater High steht der Elternbesuchtstag für die Eingeweihten an …

Achtung, Verwandlung!

„Ihr wisst, was ihr zu tun habt?“ Lissa Clearwater blickte mich forschend an.

„Ja, bekommen wir schon hin“, antwortete ich und fummelte an meinem brandneuen schwarzen Sweatshirt mit dem hellgrün-weißen Schullogo herum, damit es auch richtig saß. Hatte ich es tatsächlich geschafft, beim Frühstück Eigelb daraufzukleckern?

„Na dann, viel Spaß euch beiden!“, meinte unsere Schulleiterin, nickte uns aufmunternd zu und ging zurück ins Schulgebäude.

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Woodwalkers 3 – Hollys Geheimnis

Arena Verlag, 280 Seiten, 12,99 Euro
E-Book 10,99 Euro.

Was wäre ein Gestaltwandler ohne seine Freunde? Nach seinem letzten Kampf gegen den rachsüchtigen Andrew Milling ist Pumajunge Carag glücklicher denn je, Brandon und Holly an seiner Seite zu wissen. Doch seit ihr neuer Vormund droht, Holly von der Schule zu nehmen, benimmt sich die Rothörnchen-Wandlerin äußerst seltsam. Als sich rund um die Clearwater High merkwürdige Diebstähle ereignen, ist Carag sofort in Alarmbereitschaft: Ob am Ende Holly hier ihre Finger im Spiel hat? Oder sind es doch die Wölfe, die einen Keil zwischen ihn und seine Freundin treiben wollen?

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Leseprobe aus Woodwalkers 3

Inzwischen habe ich meine ersten Lernexpeditionen an der Clearwater High hinter mir. Ich kann kaum glauben, dass nun eine Wolfs-Wandlerin zu den Leuten zählt, die ich mag. Sogar meine Handynummer habe ich Tikaani gegeben.
Während meiner Zeit als Puma hatte ich natürlich keinen Schimmer gehabt, warum die Menschen mit den Fingern auf irgendwelche flachen Dinger tippten oder hineinsprachen. Das wollte ich damals bei einem meiner heimlichen Besuche bei den Menschen herausfinden. Ich ahnte nicht, dass ich fast dabei draufgehen würde …

Heiße Fontänen

Es war Frühling und langsam schmolz der Schnee in unserem Revier. Auf den weiten Ebenen spross hellgrünes, saftiges Gras, mit Tupfern von gelben, roten und violetten Blumen. Hoch über ihnen, im Kieferndickicht eines Hügels, neckte meine Schwester Mia einen großen schwarzen Käfer, den sie immer wieder belauerte und ansprang. Spielen wir ´ne Runde Käferschubsen?, rief sie mir lautlos zu, von Kopf zu Kopf. Oder wie wär´s mit einem Wettspringen?

Mein Vater erhob sich, streckte seinen langen, zimtfarbenen Körper und gähnte, sodass man seine Fangzähne sah. Geh lieber mit mir Wapitis jagen, Carag, du musst endlich lernen, wie man Großwild reißt.

Äh, was? Ich hatte nur die Hälfte mitbekommen, weil ich gerade an der Felskante lag und zwischen den Kiefernästen hindurch ins Tal spähte. Es lebten nur wenige Menschen in unserem Revier, das sie Yellowstone nannten, aber hier in der Nähe hatten sie einen kleinen Stützpunkt. Ich sah die graubraunen Dächer einzelner Häuser und auf einer Straße fuhren Autos darauf zu und davon weg.

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Woodwalkers 2 – Gefährliche Freundschaft

Arena Verlag, Januar 2017, Band 2, 280 Seiten, 12,99 Euro
Hörbuch (gekürzte Fassung): 16,90 Euro, E-Book 10,99 Euro.

Das neue Schuljahr auf der Clearwater High beginnt. Voller Begeisterung stürzt Carag sich in die ersten Lerncover-band-2-amazonexpeditionen mit seinen Freunden. Doch nicht jeder ist glücklich über die Aktivitäten des jungen Puma-Wandlers. Sein ehemaliger Mentor Andrew Milling hat Rache geschworen und plötzlich fühlt Carag sich auf Schritt und Tritt beobachtet. Ob es auf dem Internat für Gestaltwandler etwa Spione gibt? Als die Lage sich immer mehr zuspitzt, bekommt Carag unerwartet Hilfe von Schneewölfin Tikaani. Aber kann ein Puma wirklich einer Wölfin trauen?

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Leseprobe aus Woodwalkers 2

Seit ein paar Monaten bin ich nun an der Clearwater High und lerne, als Wandler mit mir selbst und den Menschen klarzukommen. In ein paar Tagen feiern wir an der Schule Silvester. Das, was ich früher die „Nacht der bunten Sterne“ genannt habe. Als Puma hatte ich keine Ahnung, wie und warum die Menschen das mit den Leuchtsternen machten. Meine Schwester und ich waren damals entschlossen, es rauszufinden.
Leider …

Bunte Sterne

Meine Pfoten versanken im Schnee. Aufgeregt sog ich die eisige, klare Bergluft ein, als ich auf einer Anhöhe stehen blieb und auf die Stadt der Menschen hinunterschaute. Sie sieht so schön aus in der Nacht, flüsterte ich direkt in Mias Kopf. All diese Lichter …

Meine Schwester Mia warf einen kurzen Blick ins Tal und kratzte sich mit der Hinterpfote am Ohr. Wenn wir rausgefunden haben, woher die bunten Sterne kommen – gehen wir danach noch in den Supermarkt?, fragte sie hoffnungsvoll.

Vergiss es! Weißt du nicht mehr, was das letzte Mal passiert ist? Mit weiten Sprüngen lief ich talabwärts. Wie konnte Mia jetzt ans Essen denken? Mein Magen war völlig verkrampft, ich hätte jetzt nicht mal einen halben Hasen herunterbekommen. In meinem ganzen Körper kribbelte es beim Gedanken, bald wieder bei den Menschen zu sein. Wenn wir Glück hatten, würden wir heute Nacht eins ihrer vielen Wunder enträtseln. Ich hatte die Stadt genau im Auge behalten und war sicher, dass ich die Vorbereitungen, die dort liefen, richtig gedeutet hatte. Heute war die Krachnacht!

Was meinst du, wozu soll das gut sein, dass sie diese bunten Sterne machen? Ich konnte kaum aufhören, daran zu denken.

Ich wette, sie scheuchen dadurch Beute auf. Mia witterte nach rechts und links, während sie lief. Im Winter hatten wir fast immer Hunger.

Zweifelnd zuckte ich mit den Tasthaaren. Also ich glaube, die Stadtleute markieren damit ihr Revier. Die bunten Sterne sieht man schon von Weitem, das ist total praktisch.

Wir waren im Tal angekommen und achteten nun darauf, uns verborgen zu halten. Lautlos glitten wir durch die Nacht, bis wir in der Ferne die ersten Häuser erkennen konnten. Aber näher ran gehen wir nicht, oder? Von hier aus sehen wir genug. Mia war jetzt genauso nervös wie ich.

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