Archiv der Kategorie: Floaters

Floaters – Im Sog des Meeres

Cover_final-smallGebundene Ausgabe: 471 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg 2015
Genre: Öko-Thriller
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 17,95 Euro

Das Jahr 2030: Der gigantische Teppich aus Plastikmüll, der im Pazifik treibt, ist noch größer geworden. Der Umweltaktivist und Milliardär Benjamin Lesser will das Meer säubern und den Müllstrudel recyceln. Nicht ganz ohne Hintergedanken, denn Öl ist knapp und das alte Plastik ein gefragter Rohstoff. Mit an Bord seiner Spezialschiffe sind die Zwillinge Danilo und Malika, die auf einer Yacht aufgewachsen sind und sich dem Ozean tief verbunden fühlen. Doch Meeresnomaden – die„Floaters“ – und Piraten haben längst begonnen, die Abfälle auszubeuten, sie verteidigen erbittert ihr Revier. Und mitten auf dem Pazifik trifft Malika einen Jungen, dem sie nie hätte begegnen dürfen …

Zur Leseprobe

10 Dinge, die du für das Meer tun kannst

Leseprobe aus „Floaters“

Aus dem Kapitel Jagen und Fischen

Mit einem lauten Knacken und elektrischen Summen öffneten sich die Tore am Bug des Schiffs. Fasziniert beugte sich Malika weit über die Reling, um es zu beobachten. Kapitän Hensmann hatte die Ariadne so weit gebremst, dass sie nur noch mit vier Knoten vorankroch. Die sonst so gewaltige Bugwelle war verschwunden, dafür waren die offenen Tore von oben deutlich zu sehen.

„Jetzt geht´s los!“, quiekte Malika.

„Fall nicht über Bord, sonst wirst du in deine Bestandteile zerlegt und wiederverwertet“, empfahl ihr Danílo.

„Wie wär es, wenn du mich festhältst?“, ätzte Malika zurück. „Oder ist dir das gerade zu anstrengend?“

Danílo grinste. „Ich denke mal drüber nach.“ Er hob sein Fernglas und musterte die anderen Lesser-Schiffe. „Die haben auch schon die Skimmer-Tore offen.“

Leseprobe aus „Floaters“ weiterlesen

10 Dinge, die du für das Meer tun kannst

Katja Brandis, Autorin von Floaters – Im Sog des Meeres (katja-brandis.de)

  1. Verwende weniger Plastik! Denn viele Plastikgegenstände landen leider im Meer, sogar bei uns in Europa, und richten dort Schaden an. Gegenstände, die du im Alltag brauchst, müssen nicht unbedingt aus Plastik sein, natürliche Materialien halten länger und schaden der Umwelt weniger!
  2. Clever einkaufen. Wenn du shoppen gehst, nimm Stoffbeutel, einen Rucksack oder einen Korb mit, dann brauchst du keine Plastiktüten. Es ist zwar schwierig, beim Einkauf Plastikverpackungen zu vermeiden. Aber du könntest zum Beispiel die Getränke für deine nächste Party in Mehrweg- statt Einwegflaschen besorgen. Du könntest Produkte bevorzugen, die es in Glas oder Papierverpackungen gibt. Und deine Familie könnte Obst/Gemüse lose kaufen (oder in einer „Ökokiste“ liefern lassen), statt es in dünne Plastiktüten zu verpacken.
  3. Sammle Müll an Flussufern. Habt ihr vielleicht einen Bach oder Fluss bei euch in der Nähe? Frag doch mal deinen Lehrer, ob ihr nicht gemeinsam mit der ganzen Klasse oder Schule den an den Ufern herumliegenden Abfall beseitigen könnt! Denn Plastikmüll und anderer Dreck, der in die Flüsse gerät, wird meist irgendwann ins Meer gespült.
  4. Iss weniger Fisch. Leider sind riesige Fischereiflotten fast überall dabei, die Ozeane leerzufischen, und Fischzuchtanlagen an der Küste verdrecken das Meer. Deshalb iss lieber etwas seltener Fisch, und achte darauf, dass bei dir nur Arten auf den Teller kommen, die nicht bedroht sind. Ein guter Hinweis ist das Siegel des MSC.
  5. Kauf möglichst keine Fleece-Kleidung. Von Fleece-Pullovern lösen sich bei jeder Wäsche Tausende von winzigen Kunststofffasern, die von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden können und über die Flüsse ins Meer gelangen. Dort werden sie von Meereslebewesen versehentlich gefressen. Kauf also lieber Kleidung, die zum Beispiel aus Baumwolle oder Wolle ist.
  6. Verwende keine Zahnpasta mit WeißEffekt und keine Peeling-Produkte. Sie schleifen Zähne und Haut fast immer mit Hilfe von winzigen Plastikkügelchen, die ebenfalls nicht von den Kläranlagen entfernt werden können.
  7. Verhindere die Klimaerwärmung. Die Klimaerwärmung lässt Korallenriffe absterben und das Meerwasser saurer werden. Um das Klima zu schützen, könntest du seltener mit dem Auto fahren und öfter das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nehmen. Im Winter auch mal einen dicken Pulli anziehen, statt die Heizung weiter aufzudrehen. Und seltener mit dem Flugzeug Urlaub machen.
  8. Protestiere gegen Projekte, die dem Meer schaden. Das kannst du zum Beispiel, indem du dich indem du dich bei Initiativen wie der Greenpeace-Jugend (greenpeace-jugend.de) oder der WWF-Jugend (www.wwf-jugend.de) informierst und engagierst. Es gibt keine Umweltgruppe in deiner Gegend? Na, dann gründe eine! Zum Beispiel über einen Aushang am Schwarzen Brett deiner Schule.
  9. Organisiere eine Spendenaktion. Du könntest eine Spendenaktion für den Ozean organisieren, zum Beispiel über ein Schulfest, einen Flohmarkt oder den Verkauf von selbstgemachten Produkten. Oder du könntest dir statt eines „normalen“ Geburtstagsgeschenks eine Spende für den Schutz des Meeres wünschen. Zum Beispiel an die Organisationen Oceana (oceana.org), Greenpeace (www.greenpeace.de) und die Deutsche Stiftung Meeresschutz (www.stiftung-meeresschutz.org).
  10. Gib diese Tipps weiter. Zum Beispiel könntest du in der Schule einen Vortrag über das Thema halten oder ein Projekt zum Thema starten. Oder wie wäre es mit einem Artikel in der Schülerzeitung?

Hier kannst du die 10 Tipps als PDF-Datei herunterladen: 10 Dinge final