Archiv der Kategorie: Abenteuer- und Near-Future-Romane

Zusätzliche Szenen (Achtung, Spoiler!)

Nach dem Unfall bei der HotPower-Bohrung kann Leon sich retten. Doch seine Welt ist aus den Fugen geraten, und auch die von Billie und Julian. Billie weiß nicht, dass ihr der schlimmste Schock erst noch bevorsteht… und dass zwischen ihr und Julian noch einiges geschehen wird, als sie sich später wiedersehen…
Diese Szenen habe ich im Italien-Urlaub geschrieben. Ich las gerade die Druckfahnen von „Ruf der Tiefe“ und hatte auf einmal Lust, in die Welt des Romans zurückzukehren. Und mir vorzustellen, wie es Leon, Lucy und den anderen dem Ende des Romans ergeht. Dies hier ist die ungekürzte Langfassung.

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Der Elefanten-Tempel

Ab 12/All Age, 228 Seiten, E-Book 2,99 Euro, TB-Ausgabe erhältlich bei Amazon für 8,99 Euro.

Ricardas größter Wunsch geht in Erfüllung: Gemeinsam mit ihrer Freundin Sofia reist sie nach Thailand, um in einer Elefanten-Zuflucht mitzuarbeiten. Doch als die schüchterne Ricarda sich in den jungen Mahout Nuan verliebt, geraten sie und Sofia heftig aneinander. Und so verrät Ricarda ihrer Freundin nicht, was sie herausgefunden hat: Die misshandelte Elefantin Laona verlässt jede Nacht heimlich das Gelände und wandert zu einem Tempel. Gemeinsam mit Nuan versucht Ricarda das Rätsel zu lösen…

elefantentempel

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Leseprobe aus „Der Elefanten-Tempel“

Aus dem 4. Kapitel „Stolz“

Ricarda glotzte in eine Porzellanschüssel, die vor ihr stand. Ein dicker weißer Brei war darin, und irgendwelche dunklen Stückchen schwammen dicht unter der Oberfläche.
„Probier du zuerst“, flüsterte sie Sofia zu.
„Nein, du“, zischte Sofia zurück und schenkte Gulap, Ruangs Ehefrau, die sie erwartungsvoll beobachtete, ein breites Lächeln. Gulap lächelte zurück und nickte ermutigend. „Mach schon. Sonst werden wir nie wieder zum Frühstück ins Haupthaus gebeten.
„Na gut.“ Ricarda schob sich die Löffelspitze vorsichtig zwischen die Lippen und wartete ab, bis der Geschmack auf ihrer Zunge angekommen war. „Salzig. Reisbrei, glaube ich. Und das Braune ist irgendein Fleisch.“ Leseprobe aus „Der Elefanten-Tempel“ weiterlesen

Gepardensommer

Gepardensommer-front small4. Auflage 2016, Taschenbuch 9,99 Euro, E-Book 7,99 Euro
Ab 12 Jahren/All Age

Lilly darf in den Sommerferien auf einer Farm in Namibia mitarbeiten, die sich dem Schutz der bedrohten Geparden widmet. Auf einmal muss sie sich bei der Pflege verletzter Großkatzen, der Aufzucht verwaister Jungtiere und der Feldforschung im Busch bewähren. Das klappt gut – bis sie sich in Erik verliebt, den Sohn eines Farmers. Seine seltsame Familie und seine Geheimnisse stürzen ihr Leben ins Chaos…

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Leseprobe aus „Gepardensommer“

Aus dem 2. Kapitel
Die Katzen von Otjiwarongo

Nein, die Geparden verstanden kein Deutsch. Aber dafür Englisch. Und das war gut so, sonst hätte ich sie an meinem ersten Tag auf Ounene eúlu vielleicht gar nicht zu Gesicht bekommen.
„Come heeeeere, come heeeere“, sang die junge schwarze Helferin, sie hieß Dessie Amathila, wenn ich es richtig verstanden hatte. Ich ließ den Blick gespannt über das gelbbraune Gras schweifen, über die niedrigen, knorrigen Bäume, die hier und da aufragten, über die Pfotenspuren im rötlichbraunen Sand auf der anderen Seite des Maschendrahts. Das Gepardengehege vor dem wir standen, war so groß, dass man den Zaun auf der anderen Seite nicht sehen konnte. Herrlich viel Platz für Katzen, die in Freiheit den ganzen Tag herumstreifen, rastlose Wanderer auf der Suche nach Beute. Aber was war, wenn sie sich den ganzen Tag irgendwo auf der anderen Seite des Geheges herumtrieben und wir nicht mal ein Schnurrhaar von ihnen zu Gesicht bekamen? Das kannte ich aus dem Wildpark. Da durfte man ein Waldstück bewundern, in dem sich angeblich Wölfe oder Elche herumtrieben, aber zu sehen bekam man sie doch nie. Dann witzelte man, dass sie wahrscheinlich in Urlaub waren, und ging enttäuscht weiter zu den Kamerunschafen.
Das war normalerweise völlig okay. Aber nicht jetzt. Ich war übermüdet, die afrikanische Sonne schälte mir gerade die Haut von der Nasenspitze, die vollen Futterschüsseln in meinen Händen wurden immer schwerer, und ich wollte jetzt sofort einen Geparden sehen. Oder noch besser, gleich mehrere.

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