Archiv der Kategorie: Extras zu DelfinTeam

Über DelfinTeam

Das DelfinTeam – das sind die junge Taucherin Sandy Weidner und das eigenwillige Delfinweibchen Caruso. Gemeinsam erfüllen sie für das Unternehmen The Deep Aufträge in aller Welt. Drei Bände gibt es über ihre Abenteuer: Das Geheimnis der Antares, Verschollen im Bermuda-Dreieck und Sharkys Welle.

Akeakamai und Phönix beim Frühsport. Foto: Katja Brandis

Die DelfinTeam-Bände sind für mich sehr persönliche Bücher, da sie auf auf meinen eigenen Erlebnissen basieren. Ich bin seit vielen Jahren begeisterte Taucherin und war schon als Jugendliche ein großer Delfinfan. Als Studentin habe ich mir einen Traum verwirklicht und als Freiwillige in einem Forschungsinstitut auf Hawaii mitgearbeitet, in dem die Wahrnehmung und die Intelligenz von Delfinen erforscht wird (Kewalo Basin Marine Mammal Laboratory bzw. The Dolphin Institute, www.dolphin-institute.org). Dr. Louis M. Herman, Adam Pack und seine Kollegen haben den vier Delfinen, die damals dort lebten, eine Zeichensprache beigebracht, durch die man sich mit ihnen verständigen kann – sogar in Sätzen von bis zu fünf Wörtern; einer der Delfine beherrschte über 60 Wörter. Diese Sprache lernten wir Freiwilligen natürlich als allererstes, damit wir mithelfen konnten, unsere neuen Freunde Akeakamai, Phönix, Hiapo und Elele zu trainieren. Ich staunte in meinen vier Wochen in Honolulu immer wieder über die ausgeprägten Persönlichkeiten, die Freundlichkeit, die Fantasie und Auffassungsgabe der vier Delfine. Und mit der Kleinsten und Jüngsten von allen, Elele, freundete ich mich an. Durch die Freundschaft mit ihr entstand damals meine Idee: Was wäre, wenn Menschen und Delfine durch eine weiterentwickelte gemeinsame Sprache im Team arbeiten könnten?

 

Entstehungsgeschichte DelfinTeam

Foto: Katja Brandis

Die Idee für einen Roman über die Zusammenarbeit von Menschen von Delfinen hatte ich in den 90-er Jahren. Damals habe ich, wie erwähnt, im Kewalo Basin Marine Mammal Laboratory auf Hawaii einen Monat lang beim Training von vier Delfinen geholfen, die eine komplexe Zeichensprache verstehen. Von diesen Erfahrungen beflügelt tippte ich die erste Fassung von „DelfinTeam“ (das damals noch den Titel „Partner der Tiefe“ trug. Damals war ich noch Studentin und lebte in Frankfurt – meine Freunde aus dem Schriftstellerkreis dort haben einige Teile aus der ersten Fassung zu hören bekommen. Doch damals war an eine Veröffentlichung noch nicht zu denken, also verschwand das Manuskript in der Schublade.

Einige Jahre später, als meine Fantasyromane bei Ueberreuter erschienen, erzählte ich meiner Lektorin Susanne Evans in ein paar Sätzen von diesem alten Projekt. „Das klingt toll!“ meinte sie spontan – und ich machte mich mit Hochdruck daran, das Manuskript zu überarbeiten. Das neue Probekapitel schrieb ich auf dem Balkon einer Villa auf der Insel LaPalma, den Laptop auf den Knien, und blickte aufs Meer hinaus. Für mich ist die Atmosphäre beim Schreiben sehr wichtig, und besser hätte es zu diesem Roman eigentlich nicht passen können. Dann ging alles sehr schnell, der Verlag sagte „Ja“ und ich stürzte mich wieder voll hinein in die Welt der Delfine… worauf natürlich auch viele Erinnerungen an damals hochkamen. Entstehungsgeschichte DelfinTeam weiterlesen

Über The Deep

Delfine sind im Meer daheim. Sie können blitzschnell von der Oberfläche in die Tiefe schießen und wieder zurückkehren – Menschen würden, wenn sie das gleiche versuchen würden, durch die plötzlichen Druckunterschiede schwer krank werden. Mit ihren besonderen Sinnen, dem Sonar, können Delfine sich sogar in trübem Wasser orientieren und im Wasser und in oberen Bodenschichten Objekte aufspüren, die Menschen nur mit großem Aufwand fänden. Darüber hinaus sind Delfine weitaus stärker als Menschen und kommen spielend mit Stürmen oder großen Wellen zurecht.

Das alles macht Delfine für uns zu wertvollen Helfern im Meer – sie können verlorengegangene Objekte finden und vom Grund holen, Kameraaufnahmen in der Tiefe machen, Tauchern Werkzeuge bringen, Haie melden oder sogar verjagen, Menschen in Seenot retten und vieles andere. Manche Organisationen, zum Beispiel die US Navy, haben Delfine schon für diese Aufgaben ausgebildet und eingesetzt. Über The Deep weiterlesen

Personenübersicht

Hauptpersonen der DelfinTeam-Bücher

Sandra „Sandy“ Weidner

Sandy kommt aus Frankfurt, ist 1,63 groß, 19 Jahre alt und hat kurze, dunkle Locken. Sie ist lebhaft und eigensinnig, frech und witzig. Am liebsten trägt sie Jeans und eins ihrer vielen U2-T-Shirts. Ihre Hobbys sind Fotografieren, Reiten, Lesen und Schwimmen. Schon in Deutschland interessiert sie sich fürs Meer und Delfine. Da sie gut mit Zahlen umgehen kann, hat sie eine Lehre als Bankkauffrau angefangen, doch sie stellt fest, dass ihr ein Bürojob überhaupt nicht liegt. In Florida beginnt sie ein neues Leben als Taucherin in einem DelfinTeam. Ihre Partnerin Caruso wird ihre beste Freundin.

Sandy ist ein Einzelkind. Ihr Vater hat sich schon vor Jahren nach Indien abgesetzt, um dort an seiner Erleuchtung zu arbeiten, und ihre Mutter ist eine vielbeschäftigte Krankenhausärztin. Personenübersicht weiterlesen

Dolslan – Die Delfin-Zeichensprache

Die DelfinTeams in meinen Romanen verständigen sich mit einer künstlich entwickelten Sprache, Dolslan (Dolphin Sign Language), die inspiriert ist von den Gesten, die Dr. Lou Herman vom KBMML entwickelt hat.

Dolslan besteht aus Gesten und Tönen. Die Töne, zum Beispiel der Rufton oder das Signal Gefahr, werden von einem kleinen Gerät am Handgelenk, dem Dolcom, erzeugt. In der Basisvariante dieser Sprache können die Delfine nur mit Ja/Nein und einigen wenigen anderen Signalen antworten, doch Greg experimentiert mit einer Sprache, in der die Delfine spezielle Pfeiftöne als Wörter verwenden können – das Dolcom „übersetzt“ sie dann. Caruso ist einer der ersten Delfine, die diese Sprache lernen dürfen.

Die Dolcoms

Das Dolcom wird am linken Handgelenk getragen und sieht aus wie eine überdimensionale Armbanduhr. Die einfachen Varianten DCS-1 und DCS-2, die die meisten The Deep-Mitarbeiter tragen und die während des Einsatzes vorübergehend auch an Kunden ausgegeben werden, haben kein Display und nur vier Knöpfe. Dolslan – Die Delfin-Zeichensprache weiterlesen

Wie geht es weiter?

Wer alle drei DelfinTeam-Bände gelesen hat und wissen will, was danach zwischen Sandy, Sharky und Ramón passiert ist, der kann das hier nachlesen (Achtung, Spoiler!)

DelfinTeam
Ein Ende und ein Anfang

Katja Brandis

Der Mond war fast voll, und sein silbernes Licht lag über der Lagune von The Deep. Zwei Delfine – Rocky und Kiara – zogen ruhig unter Wasser ihre Runden und kamen nur hin und wieder für einen leisen Atemzug hoch. Selten hatte Sandy in Key West eine so zauberhafte Stimmung erlebt, und sie hatte noch keine Lust, ins Bett zu gehen. Sie und Ramón saßen auf dem Dammweg und blickten über das Wasser hinaus. Er hatte den Arm um sie gelegt. Doch Ramón wirkte seltsam unruhig. Vielleicht denkt er immer noch über den letzten Auftrag, über ihre Zeit in Singapur nach, dachte Sandy. Aber sie täuschte sich.
„Denkst du eigentlich manchmal an die Zukunft?“ fragte Ramón plötzlich.
Sandy war verdutzt. „Die Zukunft? Wieso? Klar, irgendwie schon… meinst du, ob ich mal was anderes machen will als bei The Deep zu arbeiten?“ Wie geht es weiter? weiterlesen

Meet a Dolphin!

Foto: Katja Brandis

10 Möglichkeiten, einem Delfin zu begegnen

Wenn du in Deutschland lebst, hast du wahrscheinlich noch nie einen Delfin getroffen – schließlich ist das Meer weit weg. Aber ein paar Möglichkeiten, welchen zu begegnen, gibt es trotzdem. Meine Liste bietet nur ein paar Anhaltspunkte, die Einzelheiten kannst du per Google oder einer anderen Suchmaschine selbst recherchieren. Denk unbedingt dran, auch englische Suchbegriffe wie „swim with dolphins“, „friendly dolphins“ und „whale watching“ zu verwenden, eine Menge Material gibt es im Web nur in Englisch.

1.
Auch in Deutschland gibt es Delfinarien. Zum Beispiel in den Zoos Nürnberg und Duisburg. Ein fetter Pluspunkt bei Nürnberg: dort werden die Becken bis 2006 zu einer großen Lagune ausgebaut, in der sich die Tiere sicher wohlfühlen werden. Zum Teil gibt es „Hinter-den-Kulissen“-Programme, bei denen man die Tiere kennenlernen und ihr Training erleben kann.

2.
Du kommst im Urlaub in einem Ort vorbei, der ein Aquarium/Delfinarium hat. Leider ist es ziemlich schwer, Delfine richtig zu halten, und besonders in Vergnügungsparks geht es ihnen oft sehr schlecht. Deshalb solltest du dir dort höchstens einmal die Delfine anschauen und dann (wenn sie in engen Becken leben müssen), aus Protest nicht mehr hingehen. Meet a Dolphin! weiterlesen

Delfin-Buchtipps

Für diese Liste habe ich nach meinem ganz persönlichen Geschmack ein paar Bücher ausgesucht,  die ich besonders interessant oder gut fand (manche davon gibt´s leider nur noch gebraucht oder in der Bibliothek). Ich nenne absichtlich keinen Verlag und keinen Preis, denn die meisten dieser Bücher sind in unterschiedlichsten Ausgaben erschienen. Natürlich gibt es außer diesen hier noch viele andere gute Delfin-Bücher, die ihr entdecken könnt, wenn ihr in Buchhandlung und Bibliothek stöbert.

  • Gerard Soury, Maurizio Würtz: Das große Buch der Delphine

Ein gelungener Mix aus den wichtigsten Fakten (z.B. über die verschiedenen Arten, Körperbau und Sozialleben von Delfinen), guten Illustrationen sowie persönlichen Berichten über die Begegnungen mit Delfinen. Man merkt besonders bei der Beschreibung der verschiedenen Arten, dass Soury aus der Praxis kommt und ein leidenschaftlicher Delfinbeobachter ist. Die Fotoauswahl ist leider nicht so beeindruckend, reine Bildbände gibt es bessere. Delfin-Buchtipps weiterlesen