Archiv der Kategorie: DelfinTeam

Wie geht es weiter?

Wer alle drei DelfinTeam-Bände gelesen hat und wissen will, was danach zwischen Sandy, Sharky und Ramón passiert ist, der kann das hier nachlesen (Achtung, Spoiler!)

DelfinTeam
Ein Ende und ein Anfang

Katja Brandis

Der Mond war fast voll, und sein silbernes Licht lag über der Lagune von The Deep. Zwei Delfine – Rocky und Kiara – zogen ruhig unter Wasser ihre Runden und kamen nur hin und wieder für einen leisen Atemzug hoch. Selten hatte Sandy in Key West eine so zauberhafte Stimmung erlebt, und sie hatte noch keine Lust, ins Bett zu gehen. Sie und Ramón saßen auf dem Dammweg und blickten über das Wasser hinaus. Er hatte den Arm um sie gelegt. Doch Ramón wirkte seltsam unruhig. Vielleicht denkt er immer noch über den letzten Auftrag, über ihre Zeit in Singapur nach, dachte Sandy. Aber sie täuschte sich.
„Denkst du eigentlich manchmal an die Zukunft?“ fragte Ramón plötzlich.
Sandy war verdutzt. „Die Zukunft? Wieso? Klar, irgendwie schon… meinst du, ob ich mal was anderes machen will als bei The Deep zu arbeiten?“ Wie geht es weiter? weiterlesen

Meet a Dolphin!

Foto: Katja Brandis

10 Möglichkeiten, einem Delfin zu begegnen

Wenn du in Deutschland lebst, hast du wahrscheinlich noch nie einen Delfin getroffen – schließlich ist das Meer weit weg. Aber ein paar Möglichkeiten, welchen zu begegnen, gibt es trotzdem. Meine Liste bietet nur ein paar Anhaltspunkte, die Einzelheiten kannst du per Google oder einer anderen Suchmaschine selbst recherchieren. Denk unbedingt dran, auch englische Suchbegriffe wie „swim with dolphins“, „friendly dolphins“ und „whale watching“ zu verwenden, eine Menge Material gibt es im Web nur in Englisch.

1.
Auch in Deutschland gibt es Delfinarien. Zum Beispiel in den Zoos Nürnberg und Duisburg. Ein fetter Pluspunkt bei Nürnberg: dort werden die Becken bis 2006 zu einer großen Lagune ausgebaut, in der sich die Tiere sicher wohlfühlen werden. Zum Teil gibt es „Hinter-den-Kulissen“-Programme, bei denen man die Tiere kennenlernen und ihr Training erleben kann.

2.
Du kommst im Urlaub in einem Ort vorbei, der ein Aquarium/Delfinarium hat. Leider ist es ziemlich schwer, Delfine richtig zu halten, und besonders in Vergnügungsparks geht es ihnen oft sehr schlecht. Deshalb solltest du dir dort höchstens einmal die Delfine anschauen und dann (wenn sie in engen Becken leben müssen), aus Protest nicht mehr hingehen. Meet a Dolphin! weiterlesen

Delfin-Buchtipps

Für diese Liste habe ich nach meinem ganz persönlichen Geschmack ein paar Bücher ausgesucht,  die ich besonders interessant oder gut fand (manche davon gibt´s leider nur noch gebraucht oder in der Bibliothek). Ich nenne absichtlich keinen Verlag und keinen Preis, denn die meisten dieser Bücher sind in unterschiedlichsten Ausgaben erschienen. Natürlich gibt es außer diesen hier noch viele andere gute Delfin-Bücher, die ihr entdecken könnt, wenn ihr in Buchhandlung und Bibliothek stöbert.

  • Gerard Soury, Maurizio Würtz: Das große Buch der Delphine

Ein gelungener Mix aus den wichtigsten Fakten (z.B. über die verschiedenen Arten, Körperbau und Sozialleben von Delfinen), guten Illustrationen sowie persönlichen Berichten über die Begegnungen mit Delfinen. Man merkt besonders bei der Beschreibung der verschiedenen Arten, dass Soury aus der Praxis kommt und ein leidenschaftlicher Delfinbeobachter ist. Die Fotoauswahl ist leider nicht so beeindruckend, reine Bildbände gibt es bessere. Delfin-Buchtipps weiterlesen

Leseprobe aus Sharkys Welle – DelfinTeam Band 3

Leseprobe aus DelfinTeam 3

Aus dem 1. Kapitel Weihnachtsüberraschung

„Fröhliche Weihnachten, Sandra!“, sagte ihre Mutter und umarmte Sandy.
Irgendwie unwirklich, dachte Sandy. Draußen waren es fünfundzwanzig Grad im Schatten, der Himmel war von einem kräftigen Blau. Aber am Datum war nichts zu rütteln, es war der 24. Dezember. Wahrscheinlich würde sie lange keinen Schnee mehr sehen. Aber das war ihr herzlich egal. Hier in Florida gab es dafür andere schöne Dinge. Palmen. Pelikane. Und vor allem Delfine. Jede Menge Delfine.
„Schön, dass du da bist, Mama! Warte, ich nehm deinen Koffer“, sagte Sandy und wuchtete den Samsonite ihrer Mutter auf einen Gepäckwagen. „Mein Auto steht draußen. Es ist nicht weit bis zu The Deep, in einer Viertelstunde sind wir da.“
Als die automatischen Türen vor ihnen zurückwichen und sie draußen standen, sog Christine Weidner die tropisch-schwüle Luft tief ein. „Genauso habe ich mir Key West vorgestellt!“
„Na ja, es kann auch ganz anders sein.“ Sandy mühte sich dann ab, den Koffer in ihren alten roten Toyota zu stopfen. Warum musste ihre Mutter immer so viel Kram mitnehmen? Als ob es bei The Deep darauf ankäme, schick angezogen zu sein! „Letzte Woche hatten wir einen fetten Sturm. Wir haben zwei Tage gebraucht, bis wir alles wieder aufgeräumt und repariert hatten.“ Leseprobe aus Sharkys Welle – DelfinTeam Band 3 weiterlesen