Archiv der Kategorie: Daresh-Extras

Gildentest

Würdest du gerne wissen, welche Gilde du in Daresh angehören würdest? Welches Element das deine ist? Vielleicht spürst du es schon, ob du eher Feuer, Wasser, Erde oder Luft angehörst, aber du kannst es auch testen. Meine Fans Evelyn Heller, Juliane Kallweit und Franziska Fröhlich haben nämlich einen Selbsttest entwickelt – viel Spaß beim Ausprobieren!

Die Daresh-Gildenamulette

Für deine Verlosung habe ich eine ganze Reihe von Gildenamuletten angefertigt. Da natürlich nur eine Handvoll von Lesern gewinnen und sie selbst sehen konnte, stelle ich hier die Fotos und Beschreibung online. Allgemein gilt: die Amulette werden um den Hals getragen (mit Lederschnur oder Kette) und haben ca. 3,5 bis 4 Zentimeter Durchmesser. Die der Wasser-Gilde können ruhig auch fünf oder sechs Zentimeter groß sein. Die Daresh-Gildenamulette weiterlesen

Outtakes (Intro und Übersicht)

In vielen Filmen werden inzwischen am Schluß noch einmal witzige mißglückte Szenen gezeigt – aber auch bei Büchern werden ganze Passagen herausgenommen, die sich nicht bewährt haben. Entweder, weil man selbst gemerkt hat, dass man auf einer falschen Spur war, weil Testleser und Lektor gemeckert haben oder weil sie schlicht aus Platzmangel gekürzt werden mussten. Hier sind einige davon – und mit ihnen ein kleiner Einblick in die Werkstatt einer Autorin.
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Outtake 1 aus Der Verrat der Feuer-Gilde

Diese Szene war der ursprüngliche Anfang des Romans. Doch nach und nach erwies sich, dass diese Version nicht spannend genug war, um die Leser ins Buch „reinzuziehen“. Also schrieb ich den Anfang komplett neu. Hier ist die alte Fassung!

Die Wette

Rena hörte das Gebrüll schon, als sie noch einen guten halben Kilometer vom Dorf entfernt war. Sie erkannte die Stimme des Meisters und konnte sich ohne Mühe vorstellen, wie der Alte jetzt aussah: aufgebläht wie ein Ochsenfrosch, rot im Gesicht vor Anstrengung, den Mund so weit aufgerissen, daß man die fehlenden Zähne ganz hinten sah. Nur leider war es wohl wieder einmal ihretwegen, daß er in diesen Zustand geraten war. Outtake 1 aus Der Verrat der Feuer-Gilde weiterlesen

Outtake 2 aus Der Verrat der Feuer-Gilde

Auf der Flucht vor der Regentin wird Rena gefangengenommen und als Sklavin verkauft. Ersteigert wird sie von einer freien Söldnerin mit grünen Raubvogelaugen: Alix.
Ich entschied mich, diesen gesamten Handlungsverlauf aufzugeben, da von den anderen Autoren die berechtigte Kritik kam, dass Rena zu passiv sei. Sie flieht, wird verkauft… aber hat keine eigenen brennenden Ziele. Also: Zwanzig Seiten in den Papierkorb und nochmal von vorne. Hier ist die ursprüngliche Szene!

Rena wird als Sklavin verkauft

Schließlich waren sie an ihrem vorläufigen Ziel, einem großen Haus aus Grasmatten, angekommen. Der Grauhaarige kettete Rena an einen Ring in der Hauswand, stellte ihr einen Becher Wasser hin und überließ sie sich selbst. Endlich war sie allein!

Sobald der Händler außer Sicht war, trat Rena in Aktion, prüfte wie dick die Hauswand und wie stabil die Kette war. Diese Grashäuser hielten bestimmt nicht viel aus… Nervös sah sie sich um, aber der Alte war immer noch außer Sicht. Rena duckte sich, sammelte ihre Kräfte zum Sprung, und warf sich dann mit aller Kraft nach vorne. Etwas knirschte, aber es war nicht die Wand gewesen, sondern ihre Gelenke. Passanten wandten sich erstaunt um. Aber niemand schien sich Sorgen darüber zu machen, dass ihr die Flucht gelingen könnte. Outtake 2 aus Der Verrat der Feuer-Gilde weiterlesen

Outtake 3 aus Der Verrat der Feuer-Gilde

Diese Szene – ein Duell zwischen Alix und Rowan – gefiel mir zwar ziemlich gut, aber mehrere Testleser und mein erster Lektor monierten sie und meinten, Alix und Rowan sollten sich lieber allmählich aneinander gewöhnen und schätzen lernen. Also flog das Duell aus dem Roman.

Feuer und Wind

Alix sprang auf und ließ das kalte Feuer herunterbrennen, als sie Rena und Rowan aus dem See auftauchen sah, gefolgt von noch zwei anderen Menschen und einer ganzen Schar von krötenähnlichen Wesen. Sie öffnete den Mund, aber kein Ton kam heraus. Rena umarmte sie und durchnäßte sie dabei völlig. „Ich komme gerade aus der Residenz des Gildenrates!“

Alix begriff sofort. „Der See…?“ Outtake 3 aus Der Verrat der Feuer-Gilde weiterlesen

Outtake 1 aus Der Ruf des Smaragdgartens

Ursprünglich wollte ich zeigen, was Rena eigentlich den ganzen Tag im Grasmeer macht. Aber die Szene im ersten Kapitel, in der sie einen Streit schlichtet, stellte sich als entbehrlich heraus, zumal mir dafür kein richtig witziges salomonisches Urteil eingefallen war.

Rena vermittelt im Grasmeer

Rena ging zurück in ihre Hütte. Obwohl es früh am Tag war, hatte sie schon Gäste. Sie sah auf den ersten Blick, dass das kein leichter Fall werden würde. Zwei Atemzüge später hatte sie das Verschwinden der Storchenmenschen bereits vergessen. Im Graszimmer, in dem sie Ihre Besucher empfing, hockten drei Menschen. Alle drei blickten drein, als hätten sie versehentlich in einen Bitterwurz gebissen. Einer war ein alter Mann, der so verschrumpelt aussah wie eine Frucht, die man zu lange in der Sonne hatte liegenlassen. Der zweite ein junger Kerl, der wahrscheinlich sein Sohn war, und als drittes ein Vogelzüchter mit strohblonden Haaren, die ihm bis über die Schultern reichten. Outtake 1 aus Der Ruf des Smaragdgartens weiterlesen

Outtake 2 aus Der Ruf des Smaragdgartens

Ich wollte zeigen, wie es den Halbmenschen nach dem Mord in den Dörfern ergeht – leider musste diese Action-Szene, die mir immer noch gut gefällt, aus Platzgründen raus. Und das, nachdem ich sie x-mal umgeschrieben hatte, um sie spannender zu machen!

Rena trotzt dem Mob

Ein Schluck, um ihre staubige Kehle anzufeuchten, dann weiter, Richtung Lixantha. Nach Norden, immer weiter nach Norden. Sie wusste, dass Spione der Regentin ihr auf den Fersen waren, ihr folgten und sich dabei nicht einmal bemühten, unauffällig zu erscheinen. Sollten sie doch. Feindselig hatten sie sich nie gezeigt. Im Moment waren es zwei Männer der Luft-Gilde, der eine muskulös und mit gepflegten welligen Haaren, der andere ein bisschen kurz geraten und mit der Angewohnheit, sich mit dem Zeigefinger über die Nase zu streichen. Beide trugen Reisekleidung aus dickem, hellbrauen Stoff. Sie folgten Rena im Abstand von zwei Baumlängen – gerade genug, dass Rena sie nicht etwa ansprechen konnte. Outtake 2 aus Der Ruf des Smaragdgartens weiterlesen

Outtake 3 aus Der Ruf des Smaragdgartens

Auch einige weniger wichtige Begegnungen mit eigenartigen Tieren und Pflanzen im Lixantha-Dschungel musste ich beim Kürzen rausnehmen, zum Beispiel den Blähwurm, den Lanzenbaum und den Glimwok.

Der Blähwurm

Der kleine Storchenmensch trottete voraus. Vorsichtig drückten sie sich um eine Lichtung herum, auf der ein paar plumpe Tiere, haarlos und zweimal so gross wie ein Mensch, die Rinde einiger Bäume abnagten. Ein paar Atemzüge später bemerkten sie Rena und den kleinen Storchenmenschen, senkten die Schnauzen zwischen die Vorderbeine und rollten sich zu Bällen zusammen. Es war ein so komischer Anblick, dass Rena und Ruki sich vor Lachen den Bauch hielten. Outtake 3 aus Der Ruf des Smaragdgartens weiterlesen

Outtake 4 aus Der Ruf des Smaragdgartens

In der Langfassung hat Rena von der Geschichtenerzählerin der Storchenmenschen die eine oder andere Legende der Halbmenschen zu hören bekommen. Hier ist eine davon, die leider rausgekürzt werden musste.

Die Schöpfungslegende

Als sie eintrafen, sah Rena, dass Ii´miri mal wieder dabei war, eine Geschichte zu erzählen. Schnell legte sie ihre Tasche beiseite und setzte sich dazu.

„… und dann sprach der Erste, Laß uns das Land und die Luft und die Seen bevölkern und Wesen schaffen, die unseresgleichen sind, aber darin leben können und sich daran erfreuen. Er legte ein Ei tief in die Erde….“ Ii´miri stutzte, ihr Blick streifte Rena. „Ach, nein, er legte ein Ei in den Sand, und aus ihm schlüpfte nach drei Tagen ein Storchenmensch. Dann warf er ein Ei in einen See, und aus ihm kroch ein Krötenmensch hervor. Er legte ein Ei in einen Haufen Laub, und heraus wühlte sich ein Hirschmensch. Outtake 4 aus Der Ruf des Smaragdgartens weiterlesen