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Der Sucher

Gebundene Ausgabe: 345 Seiten
Verlag:
Otherworld Verlag; Auflage: 1 (Nov. 2007)
ISBN-10: 3950218580
ISBN-13: 978-3950218589
Alter: ab 12 Jahren
Preis: 18,95 Euro (als E-Book 6,98 Euro)

Sucher werden. Jemand, der durch seine besonderen Fähigkeiten Dinge, Menschen und manchmal auch Träume finden kann, die verlorengegangen sind. Das ist der sehnlichste Wunsch von Tjeri aus der Wasser-Gilde. Nach dem Motto „Frechheit siegt“ erobert er sich eine Lehre beim Großen Udiko, dem berüchtigsten Sucher Dareshs. Nach seiner ungewöhnlichen Ausbildung tritt er in den Dienst seiner Gilde, um für sie schwierige Aufgaben in ganz Daresh zu lösen. Sein erster großer Auftrag: Unter strenger Geheimhaltung soll er für den Rat eine unscheinbare silberne Schale finden, die schon lange verschollen ist. Tjeri ahnt nicht, dass der Rat ihm etwas verschweigt: Die Schale birgt ein tödliches Geheimnis und ist der Schlüssel zur Macht in Daresh…
Zur gleichen Zeit lebt und arbeitet eine Katzenfrau namens Mi´raela, genannt Staubflocke, als Sklavin in der Felsenburg, dem Regierungszentrum Dareshs. Sie erlebt mit, dass die alte Regentin kränkelt und die Intrigen um ihre Nachfolge voll in Gang kommen. Mi´raela weiß nicht, dass ihre einzige Hoffnung auf Freiheit ein junger Mann der Wasser-Gilde ist, dem die Halbmenschen den Namen Jederfreund geben: Tjeri ke Vanamee…

„Der Sucher“ ist ein abgeschlossener Einzelroman, der zeitlich vor der Kampf-um-Daresh-Trilogie spielt. Sozusagen ein „Prequel“.

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Entstehungsgeschichte von Der Sucher

Leseprobe aus Der Sucher

Leseprobe aus Der Sucher – Kapitel 1

1. Der Große Udiko

Prolog

Ein Gott. Und doch so machtlos. Machtlos, und wütend, und furchtbar hungrig. In alten Zeiten hatte er sich in jede Gestalt verwandeln können, die er wünschte. Er hatte vernichtet, wenn ihm danach war, und nur seine Verbündeten verschont.
Doch jetzt war er wie gelähmt, und die Verbündeten von einst hatten ihn längst vergessen. Nie hatte er sich damit abgefunden, dass der Mann – ein einfacher Mensch, Rivas Tan nannten sie ihn – ihn besiegt hatte. Dass er gewagt hatte, sich gegen ihn aufzulehnen und ihn in dieses Ding zu bannen. Wie hatte das passieren können?
Hunderte von Wintern waren schon vergangen, und mit jedem Winter, der verging, schwand ein winziger Teil seiner Kraft. Aber seine Wut wuchs und wuchs. Und noch war er mächtig.
Irgendwann, wenn er es schaffte, wieder freizukommen, würde er Rache nehmen. Diesmal würden die einfachen Opfer von früher nicht mehr genügen, um ihn zu besänftigen. Diesmal nicht! Leseprobe aus Der Sucher weiterlesen

Entstehungsgeschichte von „Der Sucher“

Seit dem Ruf des Smaragdgartens bin ich ein Fan von Tjeri ke Vanamee, dem verschmitzten Sucher und Agenten der Wasser-Gilde. Doch richtig viel Gelegenheit, über ihn zu schreiben, hatte ich nicht – in Feuerblüte reichte es leider nur für eine Nebenrolle als Renas Gefährte.
Doch dann mailte mir 2004 meine Leserin Eva Camenzind aus der Schweiz, und nach ein paar Mails erzählte sie, dass sie (gerade 13) vor einem Jahr ihre Mutter verloren hatte. Ich war erschüttert und hatte Lust, ihr etwas zu schenken. Da auch Tjeris Mutter früh gestorben ist, beschloss ich, für Eva eine Tjeri-Geschichte zu schreiben. Daraus entstand die Kurzgeschichte „Der große Udiko“. Sie erzählt, wie sich Tjeri – damals fünfzehn Winter alt – seine Lehrlingsstelle beim berüchtigen Sucher Dareshs erobert. Ich stellte sie auf meine Homepage, und damit hätte die Sache erledigt sein können. Entstehungsgeschichte von „Der Sucher“ weiterlesen