Archiv der Kategorie: Fundgrube

Fan Fiction / Daresh-Schreibwettbewerb

Für mich ist es ein faszinierendes, wenn auch etwas seltsames Erlebnis, Geschichten zu lesen, die in der von mir geschaffenen Welt spielen und vielleicht Figuren nützen, die mir schon seit Jahren so vertraut sind wie gute Freunde.
Da ich weiß, dass viele meiner LeserInnen selbst schreiben und ich das gerne fördern wollte und will, habe ich 2007 zum ersten Mal einen Daresh-Schreibwettbewerb veranstaltet – viele schöne Geschichten haben mich und die Jury erreicht, spannende und dramatische und traurige und romantische Storys. Toll fand ich, dass alle EinsenderInnen meinen „Daresh-Guide“ (den ich allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt hatte) so gut genutzt haben, es gab kaum Fehler in der Darstellung von Daresh. So lief der Wettbewerb ab: Die Jury – ich, Sabine Kosmin und Johanna Ries – hatte aus den beiden Altersgruppen (11-14 und 15-20) sechs Favoriten ausgewählt. Anschließend habe ich selbst die endgültige Rangfolge festgelegt, da das Online-Voting durch Mehrfach-Abstimmungen verfälscht war. Fan Fiction / Daresh-Schreibwettbewerb weiterlesen

Interview mit Carsten Kuhr, Nov. 07

Interview mit Carsten Kuhr, November 2007 (erschienen im Magazin Mr. Fantastik) – hier geht es um meine Daresh-Romane.

Hallo Katja, seit unserem letzten Gespräch angesichts des Erscheinens Deines ersten Daresh Bandes ist einige Zeit vergangen. Neben diversen Sachbüchern unter Deinem wirklichen Namen hast Du bei Ueberreuter der ersten Daresh- Trilogie eine zweite folgen lassen – der dritte Band erscheint im Januar 2008. Dabei bist Du erstmals über die Grenzen des Landes der vier Gilden herausgegangen. Was wolltest Du in der zweiten Trilogie gegenüber den ersten Bänden anders machen, und warum?
Vielleicht merkt man, dass ich mich seit der ersten Trilogie weiterentwickelt habe – Autoren lernen nun mal per „learning by doing“. Aber ich habe mir nicht bewusst vorgenommen, in der zweiten Trilogie etwas anders zu machen. Ich wollte einfach über Alena ke Tassos schreiben, sie hatte für mich ein so starkes Charisma, dass mir buchstäblich keine Wahl blieb. Als ich dann im Laufe des ersten Bandes gemerkt habe, dass mich der junge Gildenlose Jorak – Grenzgänger nennen ihn die Halbmenschen – immer stärker fasziniert, ist die Motivation hinzugekommen, seine Geschichte zu erzählen.
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Interview mit Sabine Kosmin, Mai 07

Interview mit Sabine Kosmin, Mai 2007 – hier geht es vor allem ums Schreiben und meine Art des Arbeitens.

Wie lange brauchst du in der Regel für die Rohfassung eines Romans?
Das variiert stark. Für den ersten, der später veröffentlicht wurde („Der Verrat der Feuer-Gilde“) habe ich etwa vier Jahre gebraucht, weil ich endlos an Welt, Personen und Figuren herumtüfteln musste, bis ich das Gefühl hatte, es funktioniert. Manchmal musste ich ganze Handlungsstränge wieder herauswerfen. Zum Glück hatte ich damals das Glück, dass ich viele dieser Textteile im Frankfurter Schriftstellerkreis vortragen konnte – das Feedback hat mir sehr geholfen.
Normal ist, dass ich vier bis sechs Monate für einen Roman brauche. Es kommt aber auch dabei sehr darauf an, wie stark er in mir „zündet“ und wie klar der rote Faden der Handlung schon ist. „Der Prophet des Phönix“ und „DelfinTeam 2“ habe ich zum Beispiel recht schnell geschrieben, vorangetragen von der Energie der Figuren, deren Geschichte ich unbedingt weiter erzählen wollte.
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abebooks-Fragebogen, 2005

Interview mit Abebooks („Büchernarren-Fragebogen“), ca. 2005 – hier geht es vor allem um mein Leben und meine Persönlichkeit.

Welche Romanfigur in der Literatur hätten Sie selbst gerne erfunden?
Ender, eine Figur von Orson Scott Card. Ein unvergesslicher Mensch, ich mag ihn sehr.

Ihre Lieblingsautoren?
T.C. Boyle, George R.R. Martin, Tad Williams, Margaret Atwood, Andreas Eschbach, Haruki Murakami und – seit ich Heuschrecken gelesen habe –  Barbara Vine. Von den Jugendbuchautoren schätze ich Andreas Steinhöfel und Isabel Abedi sehr (unter anderem).

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
Girl with the Pearl Earring von Tracy Chevalier. Ein absolut perfektes Buch, diese Frau kann wirklich schreiben. Davor Big Mouth and Ugly Girl von Joyce Carol Oates. Genial, hat mich sehr berührt.
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