Fun Facts – Top 6 der heldenhaftesten Momente

Die Walkers-Welt steckt voller Geschichten über Mut und große Taten – aber auch voller witziger Ereignisse. In einer neuen Serie blicken wir zurück auf die heldenhaftesten und peinlichsten Momente der ersten Woodwalkers-Staffel. Bühne frei für Carag, Tikaani, Holly und Co!

(Ein Hinweis für alle, die die Reihe noch nicht komplett gelesen haben: Diese Serie enthält Spoiler. Wir schreiben euch aber dazu, um welchen Band es geht, dann könnt ihr selbst entscheiden, welche Beiträge ihr lesen möchtet.)

Hier kommen Platz 6 bis 1 – am 30.12. könnt ihr sie euch auf der Arena-YouTube-Seite auch per Video anschauen und anhören!

Platz 6: Jeffrey

(Woodwalkers & Friends, Band 1)

Der Impftrick

Meistens versteckt sich Jeffrey hinter großspurigen Sprüchen und überlässt die Heldentaten Anderen. Doch in den Sommerferien nach dem Tag der Rache hilft er Carag und Tikaani dabei, ein wildes Wolfsrudel vor der Tollwut zu schützen. Mit einem Trick bringt er die Wölfe dazu, ihre Scheu vor den Wandlern abzulegen und sich gegen die gefährliche Krankheit impfen zu lassen.

 

Jeffrey verlor schließlich die Geduld. Er knurrte die beiden an, blickte dann den beiden Alphas, die sich wie üblich vorsichtig im Hintergrund hielten, direkt in die Augen und stieß eine Folge von Lauten aus.

»Ups … er sagt ihnen, dass er nie gedacht hätte, dass sie so feige wären«, flüsterte Tikaani.

Einen Moment lang sah es so aus, als würden die Wölfe alle gemeinsam wütend über uns herfallen. Dann begriff ich, dass Jeffreys Worte gewirkt hatten. Sie kamen endlich näher!

(Woodwalkers & Friends, Band 1, Kapitel 13 „Die Nadel lässt grüßen“)

 

Platz 5: Tikaani

(Band 6)

Einen Puma als Freund

Immer wieder ist Tikaani hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen für Carag und der Loyalität ihrem Rudel gegenüber. Schließlich wagt sie es, Hand in Hand mit Carag durch die Schule zu gehen, auch wenn sie weiß, dass das Zoff mit den anderen Wölfen bedeutet. Ein ziemlich heldenhafter Liebesbeweis!

 

Auch Jeffrey wirkte alles andere als begeistert. »Tikaani, hast du die Tollwut oder was?« Er stand auf, kam mit schnellen Schritten zu uns her und versuchte, Tikaanis Arm zu packen.

Sie wich aus und knurrte ihn mit teilverwandelten Zähnen an. »Lass uns in Ruhe!«, sagte sie und blieb neben mir.

Das »uns« entging mir nicht. Wie schön sich das anhörte.

(Band 6, Kapitel 6 „Hand in Hand“)

Platz 4: Carag

(Band 1)

Ein mächtiger Feind

Dass Carag das Zeug zum Helden hat, beweist er schon, kurz nachdem er an der Clearwater High aufgenommen wurde. Er entscheidet sich gegen ein sorgloses Leben als Zögling von Andrew Milling, weil er ahnt, dass der mächtige Puma-Wandler böse Absichten verfolgt – ein mutiger Schritt, der ihm noch jede Menge Ärger bescheren wird.

 

Vielleicht war Milling der Einzige, der meine Familie aufspüren konnte. Ich traute ihm zu, dass er es schaffte. Wenn ich ihm absagte, verlor ich diese Hoffnung. Außerdem wurde mir ganz komisch zumute, wenn ich daran dachte, sein Angebot abzulehnen. Dann hatte ich keinen Verbündeten mehr … und stattdessen einen Feind. Wahrscheinlich konnte Milling ein furchtbarer Feind sein, vielleicht sogar ein tödlicher. Wie blöd musste man sein, sich mit jemandem wie ihm anzulegen?

(Band 1, Kapitel 26 „Entscheidung“)

Platz 3: Holly

(Band 3)

Kampfgefährtin

Auch wenn Holly keine Gelegenheit auslässt, Carag mit ihren frechen Sprüchen zu ärgern, beweist sie bei der Verfolgung eines Einbrechers, dass sich ihre Freunde immer auf sie verlassen können – sogar wenn sie sich damit selbst in Gefahr bringt!

 

Gerade noch rechtzeitig sah ich, dass seine Finger den Brieföffner ergriffen – so einen hatte auch Isidore Ellwood in seinem Büro. Eine lange silberne Klinge mit Holzgriff. Schon sauste diese Klinge auf mich zu, er hatte mit aller Kraft geworfen.

Carag!, schrie Holly auf und warf sich in meine Richtung. Wozu? Um diesen verdammten Dolch seitlich aus der Flugbahn zu rammen?

Instinktiv duckte ich mich weg, bevor die Waffe mich erreichte … aber was war mit Holly? Wenn dieser Dolch sie traf, würde er sie glatt durchbohren!

(Band 3, Kapitel 20 „Der Eindringling“)

Platz 2: Lou

(Band 2)

Keine Angst vor Raubtieren

Es gehört eine Menge Mut dazu, als Wapiti den Kampf mit skrupellosen Raubtieren aufzunehmen. Doch die sonst so sanftmütige Lou zögert keine Sekunde, Carag zur Seite zu stehen, als dessen Adoptivschwester Melody entführt wird. Um die Rettungsmission begleiten zu dürfen, legt sie sich sogar mit einem Lehrer an. Wir finden, heldenhafter geht es kaum!

 

Carag hat recht, sagte James Bridger, einen Moment lang ganz der Lehrer. Wir haben es hier mit mindestens drei Bären und einem großen Berglöwen-Wandler zu tun.

Ja, und?, gab Lou trotzig zurück. Keine Sorge, ihr braucht mir hier nicht den Huf zu halten. Wenn jemand versucht, mich anzugreifen, hänge ich den locker ab. Und wenn ich euch im Weg bin, mache ich mich wieder auf den Rückweg, okay?

Nein. Du gehst jetzt zurück, Lou. James Bridgers Gedanken waren durchdringend.

Mache ich nicht! Trotzig hob Lou Ellwood den Kopf. Sie haben mir hier nichts zu befehlen, Mr Bridger.

(Band 2, Kapitel 24 „Beißender Schnee“)

Platz 1: Brandon

(Band 4)

Plötzlich Einhorn

Brandons große Heldentat macht ihm so schnell niemand nach. Denn man braucht mindestens die Statur eines Bison, um ein fahrendes Auto, dessen Bremse versagt, mit dem eigenen Körper zu stoppen. Bei dieser Aktion verliert Brandon eines seiner Hörner, bewahrt dafür aber seine Freunde vor einem gefährlichen Unfall.

 

Gerade endete die Steilwand, an der wir entlanggeschrammt waren, und direkt hinter Brandon führte die Straße wieder abwärts.

Es ging alles furchtbar schnell. Noch während wir diskutierten, überbrückte der Wagen die Strecke bis zu Brandon.

Wünscht mir Glück!, schnaubte mein Freund, scharrte mit dem Vorderhuf und senkte den Schädel noch etwas weiter.

Dann prallte das Auto frontal gegen ihn.

(Band 4, Kapitel 28 „Held“)