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	<title>Storys Archives | Katja Brandis</title>
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	<title>Storys Archives | Katja Brandis</title>
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		<title>Wüstenläufer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Arvin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 12:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe als Geschenk für euch eine ganz neue Woodwalkers-Geschichte mit James Bridger (Carags Lieblingslehrer) und seinem Sohn Joe in der Hauptrolle geschrieben - in vier teilen habe ich sie auf YouTube hochgeladen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe als Geschenk für euch eine <strong>ganz neue Woodwalkers-Geschichte</strong> mit James Bridger (Carags Lieblingslehrer) und seinem Sohn Joe in der Hauptrolle geschrieben &#8211; in vier teilen habe ich sie auf YouTube hochgeladen.</p>
<p><strong>Teil 1</strong> &#8211; Nach dem Tag der Rache verbringen sie zum ersten Mal die Sommerferien zusammen, erleben eine Menge fellsträubender Dinge und müssen sich Joes Navajo-Verwandtschaft stellen, die &#8222;Skinwalker&#8220; fürchten und hassen &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wüstenläufer Folge 1 - eine Woodwalkers-Geschichte von Katja Brandis" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/aPWW-__yjK8?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Teil 2</strong> &#8211; James Bridger und sein Sohn Joe (die ihre Geschichte abwechselnd erzählen) haben sich im Monument Valley ganz schön in Schwierigkeiten gebracht &#8211; und sich unabsichtlich mit ein paar Wandlern im Revier angelegt. Das rächt sich &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wüstenläufer Folge 2 - eine Woodwalkers-Geschichte von Katja Brandis" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/Ioz0b_jZbSc?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Teil 3</strong> &#8211; James Bridger und sein Sohn Joe (die ihre Geschichte abwechselnd erzählen) müssen sich in der harten und gefährlichen Welt der Wüste bewähren &#8211; und Joe muss eine schwierige Entscheidung treffen &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wüstenläufer Folge 3 - eine Woodwalkers-Geschichte von Katja Brandis" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/gjCQ6qj7b24?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Teil 4</strong> &#8211; Bei den Navajo (dem Volk der Diné) sieht Joe endlich seine Mutter wieder, doch er und sein Vater James Bridger sind in großer Gefahr, denn die Navajo halten Wandler für tödliche Hexer. Zum Glück hat Joe eine Idee, wie er das zumindest bei seinen Verwandten ändern könnte &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Wüstenläufer Teil 4 - eine Woodwalkers-Geschichte von Katja Brandis" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/fdAmoJopfDg?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Der Greif von Xanthia</title>
		<link>https://www.katja-brandis.de/2009/07/10/der-greif-von-xanthia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 10:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als im Gebirge ein Greifenjunges gefunden wird, das aus dem Nest gefallen ist, wagt der Herzog von Xanthia ein einzigartiges Experiment: Er und seine Berater bringen den Greif namens Nor mit Arkash – dem jungen Thronfolger – zusammen, damit beide zusammen aufwachsen und das mächtige Mischwesen aus Löwe und Adler ein treuer Verbündeter Xanthias wird. Wie geplant entsteht eine Freundschaft zwischen Nor und Arkash, doch je älter sie werden, desto schwieriger haben es beide miteinander. Und schließlich kommt es zur Zerreißprobe…</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Erzählung</strong> (ca. 34 Seiten), als <a href="http://www.amazon.de/Der-Greif-von-Xanthia-Erz%C3%A4hlung-ebook/dp/B00K32W8VE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1400306790&amp;sr=8-1&amp;keywords=Greif+von+Xanthia" target="_blank" rel="noopener">E-Book bei Amazon</a> für 99 Cent<a href="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2014/01/Greif_Cover_finalQ-small.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1468" src="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2014/01/Greif_Cover_finalQ-small.jpg" alt="Greif_Cover_finalQ-small" width="243" height="388" /></a></p>
<p><strong>Leseprobe</strong></p>
<p>Es gab Tage, da fehlte Nor sogar die Kraft, die Sonne zu begrüßen. Wenn die Dunkelheit wich und ein goldener Schimmer die Bergspitzen überzog, stellte er sich in Position und spreizte die Flügel, so wie es Sitte war. Doch kaum hatte sich Jar&#8217;khar, das Licht der Seele, über den Horizont erhoben, sank Nor wieder in sich zusammen, um sich mit angezogenen Flügeln auf den Sims seines Horsts zu kauern. Nicht mal Jar&#8217;khar schaffte es, seine Seele zu erhellen.<br />
Manchmal war er kurz davor, Steine zu fressen. Sie einfach mit dem Schnabel aufzunehmen und hinunterzuwürgen, bis sein Körper so schwer wäre wie die Felsen auf denen er hockte. Vielleicht wäre es eine gerechte Strafe, dass er dann nicht mehr würde fliegen können und stattdessen in die Tiefe hinabstürzen. Bisher war er noch nicht entschlossen genug gewesen, diesen Weg zu wählen, doch der Gedanke daran verließ ihn nie. Die Schuld, die Nor auf sich geladen hatte, wog schwerer als jeder Stein.</p>
<p><span id="more-270"></span><br />
Ein scharfer, kalter Wind fegte um die kahlen Gipfel und zauste die Federn von seinen Flügeln. Doch Nor bemerkte es kaum, zu versunken war er in seine Gedanken. Auch für den eisblauen Himmel, der sich über ihm wölbte, hatte er keinen Blick übrig. Eigentlich hätte er zur Jagd fliegen müssen, er hatte schon seit zwei Wochen keine Beute mehr gemacht, aber der Hunger war nur ein fernes Unwohlsein ohne jede Bedeutung.<br />
Erst ein seltsames Kratzen ließ ihn aufmerken. Es war ein Geräusch, das nicht hierhergehörte. Da war es wieder und dazu ein metallischer Laut, als pralle Eisen auf Eisen. Seine feinen Sinne vernahmen eigenartige Töne, fast klangen sie wie Worte.<br />
<em>Menschliche Worte!</em><br />
In einer einzigen geschmeidigen Bewegung war er auf den Beinen. Die Federn an seinem Kopf hatten sich gesträubt und er hielt den halb geöffneten Schnabel drohend erhoben. War es Zufall, dass Menschen ausgerechnet diesen Berg erkletterten, auf den er sich zurückgezogen hatte &#8211; oder suchten sie nach ihm, wollten ihn in Ketten zurückbringen? Die Wut belebte Nor und er spürte, wie das Blut heiß durch seinen Körper kreiste. Noch war er stark. Wehe dem Elenden, der ihn herausforderte. Niemals, niemals würde er dulden, dass sie ihn straften.</p>
<p>Eine Art Spinne aus Metall, mit spitzen Haken versehen, flog auf das Felsplateau, kratzte über Stein und Eis, verhakte sich in einer Felsspalte. Keuchend wuchtete sich eine dick gewandete Gestalt über die Kante des Plateaus, kroch schwerfällig voran, richtete sich auf. Es war ein junger Mann, erkannte Nor. Anscheinend unbewaffnet, er trug weder Schwert noch Speer. War er allein? Oder folgte gleich noch eine Kompanie Soldaten? Nein, das hätte er sicher gehört.<br />
Wieder leise Worte. Ja, da waren noch Menschen, anscheinend zwei. Aber sie machten keine Anstalten, ebenfalls zu ihm hochzuklettern.<br />
Nor breitete die mächtigen schwarzgoldenen Flügel aus und warf den Kopf zurück. Scharf und klar schnitt sein Ruf durch die frostige Luft. Wer diese Warnung nicht beachtete, war selbst schuld.<br />
Wenn er wollte, konnte Nor diese jämmerliche Gestalt in den Abgrund fegen &#8211; und der junge Mann wusste es, steif und verkrampft stand er am äußersten Rand des Plateaus. Er trug ein dickes Wams aus Kehano-Fell und seine Pelzmütze verbarg einen Teil seines Gesichts. Aber Nor erkannte wache blaue Augen und ein eckiges Gesicht mit blasser Haut, hohen Wangenknochen und einem spitzem Kinn.<br />
„Was willst du hier?&#8220;, forderte Nor ihn schroff heraus. Die Sprache Xanthias war seiner Zunge fremd geworden und es fühlte sich ungewohnt an, zu sprechen. Wie lange war es überhaupt her, dass er einem Menschen begegnet war?<br />
Der junge Mann schluckte, suchte nach Worten. Sein Blick wanderte über das kleine Plateau, über die vielen Rinnen im Fels, die von Nors Krallen stammten, über den kleinen Haufen gebleichter Berghirsch-Knochen, über die leere Kuhle im Stein, in der kein einziges Juwel mehr ruhte und darauf wartete, im Licht von Jar&#8217;khar zu funkeln.<br />
„Mein Name ist Kenthan, ich bin Geschichtenerzähler&#8220;, sagte der junge Mann. Er hatte eine ungewöhnlich helle Stimme, die Nor irgendwie bekannt vorkam.<br />
Ein Geschichtenerzähler. Von denen hatte Nor schon viele erlebt und die meisten hatten ihn zu Tode gelangweilt. Doch da Herzogin Doriéma Sagen und Märchen liebte &#8211; besonders die, in denen Menschen lange Zeit vergeblich versuchten, sich zu küssen -, hatten solche Leute am Hofe von Xanthia ein gutes Auskommen gehabt.<br />
„Verschwinde, du störst mich!&#8220;, fuhr Nor den jungen Mann an und zog mit den Krallen eine tiefe Furche in den Fels. „Weißt du denn nicht, dass hier der Ort ist, an dem alle Geschichten enden?&#8220;<br />
Die Augen des Geschichtenerzählers waren vor Angst geweitet, aber er bewegte sich nicht, wandte sich nicht zur Flucht. „Nein. Ich glaube nicht, dass das stimmt. Selbst Ihr, Nor, könnt nicht bestimmen, wann eine Geschichte endet.&#8220;<br />
„Und ob ich das kann&#8220;, sagte Nor. Natürlich konnte dieser Fremde nicht ahnen, wie nah er daran war, Steine zu fressen und die vielen Jahre, die ihm noch zustanden, einfach wegzuwerfen. „Verschwinde! Bevor ich dich dazu zwinge.&#8220;<br />
Er faltete seine Flügel ein und schritt rastlos auf dem Plateau umher. Seine Pranken machten kaum ein Geräusch auf dem Granitboden.<br />
Der junge Mann beobachtete ihn und in seinen Augen stand ein Ausdruck, den Nor nicht deuten konnte. Selbst nach all den Jahren fiel es ihm manchmal schwer, zu ergründen, was in Menschen vorging. Zu Nors Überraschung machte der Fremde sich immer noch nicht an den Abstieg, sondern beugte sich über eine Tasche, die er mit sich auf das Plateau gehievt hatte. Er zog ein längliches Etwas daraus hervor, ein rotes Stück Stoff. Vorsichtig, mit von der Kälte steifen Fingern, rollte er es auf dem kahlen Felsboden auseinander und Nor erkannte, was es war. Eine Fahne. Sie war alt, zerschlissen und an den Rändern angesengt, aber man konnte noch das goldene Bild eines Greifen mit stolz erhobenen Flügeln darauf erkennen.<br />
Sein Bild.<br />
Ein Beben lief durch Nors Körper, er konnte es nicht verhindern. Auf einmal war der Schmerz zurück, tief und brennend, so frisch wie damals. Nor wollte sich abwenden und schaffte es nicht.<br />
„Es sind nicht mehr viele übrig, der junge Herzog hat sie alle vernichten lassen&#8220;, sagte der Geschichtenerzähler leise. „Aber diese hier konnte ich retten.&#8220;<br />
Nor wollte fragen, wieso der Mann sich überhaupt die Mühe gemacht hatte, aber er brachte kein Wort heraus.<br />
„Ich kenne eine Seite der Geschichte, die des Hofes&#8220;, fuhr Kenthan fort, rollte die Fahne sorgfältig wieder zusammen und verstaute sie in seiner Tasche. „Aber ich will Eure Seite hören, Greif. Was ist passiert? Wie konnte das nur geschehen?&#8220;<br />
Ja, dachte Nor. Vielleicht war es an der Zeit, darüber zu sprechen. Oder war es ein Fehler, jetzt alles zu offenbaren? „Ich warne dich&#8220;, knurrte er. „Manche Geschichten sind nur Asche und Staub. Wer sie anrührt, der besudelt sich.&#8220;<br />
Der junge Mann grinste schief, seine blauen Augen blitzten. „Mein Risiko. Fang einfach an. Ich hoffe nur, dass ich nicht erfriere, falls sie sich länger hinzieht.&#8220;<br />
„Das hoffe ich auch&#8220;, knurrte Nor und begann zu erzählen.</p>
<p><a href="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/kreaturen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-271 alignright" title="kreaturen" src="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/kreaturen-300x300.jpg" alt="" width="165" height="165" srcset="https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/kreaturen-300x300.jpg 300w, https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/kreaturen-150x150.jpg 150w, https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/kreaturen.jpg 500w" sizes="(max-width: 165px) 100vw, 165px" /></a>Ursprünglich erschienen in der Anthologie <strong>“Fantastische Kreaturen” </strong>(Hg. Wolfgang Hohlbein, Verlag Ueberreuter 2009).</p>
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		<title>Silberschatten</title>
		<link>https://www.katja-brandis.de/2009/07/08/silberschatten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 21:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer einem Drachen begegnet, der verändert sich … das zu erkennen kostet den 14-jährigen Jesko seine Heimat und beinahe auch sein Leben. Doch als er sich auf den Kontakt mit „seinem“ Drachen einlässt, wendet sich schließlich sein Schicksal.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erzählung</strong> (ca. 54 Seiten), als E-Book erhältlich bei <a href="http://www.amazon.de/Silberschatten-Erz%C3%A4hlung-Katja-Brandis-ebook/dp/B00KCGMIR0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1400311518&amp;sr=8-1&amp;keywords=Brandis+Silberschatten" target="_blank" rel="noopener">Amazon</a>, <a href="http://www.neobooks.com/werk/33115-silberschatten.html" target="_blank" rel="noopener">Neobooks</a> und allen anderen Plattformen (Preis: 99 Cent).<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2345 alignright" src="https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2014/09/Cover_Silberschatten_finalQ-188x300.jpg" alt="" width="188" height="300" srcset="https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2014/09/Cover_Silberschatten_finalQ-188x300.jpg 188w, https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2014/09/Cover_Silberschatten_finalQ-768x1226.jpg 768w, https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2014/09/Cover_Silberschatten_finalQ-641x1024.jpg 641w, https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2014/09/Cover_Silberschatten_finalQ.jpg 1567w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" /></p>
<p><strong>Leseprobe </strong></p>
<p>Ich war vierzehn Sommer alt, als ich zum ersten Mal einem Drachen begegnete. An diesem Tag hatte ich mich auf schmalen Pfaden so weit in die Berge gewagt wie noch nie zuvor, um nach Frellja-Blüten Ausschau zu halten. Sie wachsen in großer Höhe, dort wo es das ganze Jahr über kalt ist, auf felsigem Boden. Bei der Suche fand ich eine Höhle und kletterte neugierig hinein. Es war völlig dunkel, und ich hatte keine Fackel. Doch ich merkte sofort, dass ich nicht alleine war. Langsame, tiefe Atemzüge ließen die Luft erzittern. Es roch trocken und staubig, nach Reptil, und ein wenig nach geronnenem Blut. Es musste ein Drache sein, der sich hier drin verbarg! Es war schon lange keiner mehr in Gabrún gesehen worden.<br />
Eine lange Zeit blieb ich in der Dunkelheit stehen, hörte ihm zu und fühlte mein Herz pochen. Dann schlich ich mich wieder nach draußen.<span id="more-174"></span><br />
Ich erzählte niemandem davon. Nicht nur, weil sie mich wahrscheinlich ausgelacht hätten. Dieser Moment in der Höhle gehörte mir ganz allein. Also bewahrte ich mein Geheimnis und plante, den Drachen bald noch einmal zu besuchen. Diesmal würde ich eine Fackel mitnehmen, damit ich ihn sehen konnte. Vielleicht konnte ich ihn über längere Zeit beobachten oder sogar kennenlernen. Doch dann kamen die Frühjahrsstürme, und zwei Tage später trafen vier erschöpfte Wanderer im Dorf ein und berichteten, dass eine Steinlawine den ganzen Pfad in Richtung des Norl-Passes weggerissen hatte. Es gab erstmal keine Möglichkeit mehr, zur Höhle zu kommen.<br />
Fast genau zwei Winter war das nun her.<br />
Zu Beginn war es ein Tag wie jeder andere. Ich hatte meine Pflichten auf dem Hof schon zur Hälfte erledigt und in unserer Binalla-Herde ein paar Dutzend Yuthais geerntet. Yuthais sind nur so klein wie ein Daumennagel und kriechen blind auf den plumpen Körpern der Binallas herum, von deren Blut sie sich nähren. Man muss sie vorsichtig herunternehmen und in einen Eimer setzen, damit sie sich nicht aufregen und ihr Aroma verdirbt. „Müssen die Binallas mal wieder scheren“, brummte mein Vater und warf eins der abgeernteten Tiere mit geübtem Schwung auf den Boden, um seine dichte graue Wolle zu untersuchen. Vergeblich zappelte es mit den beiden dünnen Beinen, die Binallas aussehen lassen wie Regenwolken auf Stelzen, und versuchte uns mit seinen langen Fußkrallen zu erwischen. „Morgen, würde ich sagen“, fuhr mein Vater unbeeindruckt fort. „Du und Fendec, ihr macht das. Leider ist Damian krank und kann uns nicht helfen.“<br />
Als ich das Wort „krank“ hörte, horchte ich auf. Sobald mein Vater in die Scheune zurückgestapft war, zwei unserer Izu auf den Fersen, eilte ich zum Hof zurück. Schnell packte ich ein paar Früchte in einen Korb, hängte mir meine Tasche um und eilte zu Damians Hütte. Einer der anderen Izu folgte mir und rannte voraus – bei jedem Sprung breitete er die Stummelflügel aus und glitt ein Stück durch die Luft. Ab und zu hielt er an, um auf mich zu warten, und schwenkte den breiten, hornigen Kopf witternd nach rechts und links.<br />
Schon von weitem hörte ich Damian husten. Das klang sehr vielversprechend!<br />
Damians Frau öffnete mir. Sie lächelte, als sie mich sah. „Hab mir schon gedacht, dass du kommst, Jesko. Oh, das ist nett, dass du uns etwas mitgebracht hast.“<br />
„Darf ich reinkommen?“ fragte ich.<br />
„Willst du wirklich? Aber pass auf, dass du dich nicht ansteckst&#8230;“<br />
„Leider nicht zu erwarten“, sagte ich mit schiefem Lächeln. Meine ganze Familie war geradezu widerlich gesund. Ich befahl dem Izu, draußen zu warten, und ging hinein.<br />
Damian lag mit hochrotem Kopf im Bett und blickte mich aus fiebrig glänzenden Augen an. „Nein!“ sagte er, als er mich sah. „Nein, auf gar keinen Fall! Ich will dein Teufelszeug nicht!“<br />
„Es ist kein Teufelszeug. Hier, Moment&#8230;“ Hastig kramte ich in meiner Tasche und zog ein Bündel getrocknetes Kreuzblättlerkraut heraus. „Zweimal am Tag mit Wasser aufkochen, dann seid Ihr morgen wieder gesund!“<br />
Doch Damian roch nur einmal kurz daran und verzog das Gesicht. „Das stinkt ja wie Izu-Pisse. Vergiss es.“<br />
„Wir haben den Geistheiler schon bestellt“, mischte sich Damians Frau ein und zog mich freundlich, aber bestimmt wieder aus Damians Zimmer. „Als ich neulich schreckliche Kopfschmerzen hatte, hat er einen kleinen Hügelgeist beschworen – es hat wunderbar gewirkt&#8230;“<br />
Niedergeschlagen ging ich zu unserem Hof zurück. Wenn das so weiterging, würde meine ganze Kräutersammlung in der Truhe daheim einstauben und seine Wirkung verlieren! Und das, nachdem ich meine wenigen freien Stunden dafür geopfert hatte, all die Pflanzen im Hügelland, auf den Ebenen am Fluss und auf Berghängen aufzuspüren&#8230;<br />
Ich war so in Gedanken versunken, dass ich erst spät merkte, dass auf dem Dorfplatz Leute zusammenströmten. Neugierig folgte ich ihnen. Mein älterer Bruder Fendec war da, er streifte mich mit einem gleichgültigen Blick. Meinen Vater sah ich nirgends. O je, da war auch die alte Marja. So unauffällig es ging wich ich ihr aus. Sonst fragte sie mich wieder, wann sie endlich ihr Buch zurückbekam. Vor drei Wintern hatte ich behauptet, dass ich mich für Heilkunde interessiere, und mir von ihr ein altes Kräuterkunde-Buch geliehen. In Wirklichkeit wollte ich das Buch nur, weil Fendec erzählt hatte, dass darin das Rezept für einen besonderen Trank stand. Einen Trank, der Schüchternheit gegenüber Mädchen wegzauberte. Leider war das Buch in so verschnörkelter Schrift geschrieben, dass ich das blöde Rezept immer noch nicht entdeckt hatte, falls Fendec es nicht sowieso erfunden hatte. Dafür hatte ich schon alle Krankheiten von A bis M durch, was für Kräuter dagegen halfen, wie man sie fand und zubereitete. Das war interessanter, als ich gedacht hatte.<br />
Als ich die Reiter auf dem Dorfplatz sah, vergaß ich Marja und das Kräuterbuch. Die Reiter trugen glänzende Rüstungen, Lederhelme und Umhänge von der Farbe des Sommerhimmels. Das Zeichen Gabrúns, der Kopf eines Einhorns, war in ihre Schilde eingeprägt und prangte auf der Flagge, die einer der Reiter trug. Das waren Leute des Königs! Einer von ihnen fiel mir besonders auf. Es war ein schmächtiger Junge, kaum älter als ich. Er hatte kurze, dunkelblonde Locken und ein eigenartiges Drahtgestell mit Glaskreisen auf der Nase. Sein Pferd war herrlich, ein grauer Hengst mit edel gebogenem Hals und silberbeschlagenem Zaumzeug.<br />
„Der Junge da&#8230; das ist Prinz Kendan!“, hörte ich jemanden sagen, und auf einmal flüsterte es von überall her: „Der Prinz ist hier&#8230; der Prinz&#8230; hier in unserem Dorf!“<br />
Neugierig beobachtete ich Kendan. Nie hätte ich gedacht, dass ich ihn einmal mit eigenen Augen sehen würde – Burg Aquilar, wo er und sein Vater Giélo III. lebten, lag viele Tagesreisen weit im Süden. „Was hat er da auf der Nase?“ fragte ich eine junge Amme, die neben mir stand.<br />
„Das sind seine Augengläser, hast du nie davon gehört? Er soll sie selbst erfunden haben. Ohne sie ist er blind wie ein Yuthai, heißt es.“<br />
„Ach so“, sagte ich. Eigentlich hatte ich mir Kendan anders vorstellt. Größer vielleicht, und stärker. Und doch wirkte er schon jetzt wie ein Herrscher. Selbstbewusst und aufrecht saß er im Sattel und ließ die Augen über unseren Dorfplatz aus festgestampfter Erde schweifen. Die Begleiter des Prinzen wirkten ungeduldig, blickten abwesend oder gereizt auf uns herab. Nur Prinz Kendan nicht. Er stieg von seinem grauen Hengst, gab die Zügel einem seiner Leute und ging auf uns zu.<br />
Es war totenstill geworden auf dem Dorfplatz, alle Augen waren auf den Prinzen gerichtet. Wie gebannt blickte ich Kendan entgegen. „Seid gegrüßt“, sagte Prinz Kendan. Er hatte eine ruhige, freundliche Stimme. „Ich freue mich, euch kennenzulernen, Bürger von Otija. Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ich bin auf einer Suche, die mich durch ganz Gabrún führt und darüber hinaus. Einen Drachen muss ich finden, sonst werde ich das Erbe meines Vaters nicht antreten können, wenn er stirbt. Weiß einer von euch etwas, das mir helfen kann?“<br />
Mein Herz entschied für mich, entschied sich für diesen Prinzen. Ich trat vor und sagte laut und deutlich: „Ich weiß, wo ein Drache zu finden ist.“<br />
Köpfe wandten sich mir zu, ungläubige Blicke trafen mich. Was sie wohl dachten, die Nachbarn, die schon so oft gutmütig über mich gespottet hatten? Jeskos neuste Spinnerei? Doch Kendan musterte mich interessiert. „Wie heißt du?“<br />
„Jesko Tevanian“, sagte ich und ärgerte mich darüber, dass meine Stimme spröde klang vor Aufregung. „Ich lebe auf einem Hof am Rande des Dorfes und bin oft in den Bergen unterwegs. Dabei habe ich den Drachen entdeckt.“<br />
„Komm mit“, sagte der Prinz und führte mich zurück zu seinen Leuten. Sie blickten mir erstaunt entgegen, stiegen nun ebenfalls von ihren Pferden. Ich erzählte, was ich erlebt hatte, und beschrieb ihnen den Weg zur Höhle, den ich damals genommen hatte. Neugierig und ohne mich zu unterbrechen, hörten die Männer mir zu. Prinz Kendan war bester Laune. „Hervorragend“, sagte er. „Ich hatte fast schon nicht mehr daran geglaubt, dass wir einen finden würden. Jesko, kannst du uns hinführen zu dieser Höhle?“<br />
„Es wird mir eine Ehre sein – ich hoffe, der Weg ist inzwischen wieder passierbar“, hörte ich mich sagen.</p>
<p>Ursprünglich erschienen in der Anthologie <strong>&#8222;Flammenflügel &#8211; Fantastisc<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-258" title="flammenfluegel1" src="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/flammenfluegel1.jpg" alt="" width="172" height="172" srcset="https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/flammenfluegel1.jpg 240w, https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/flammenfluegel1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 172px) 100vw, 172px" />he Drachengeschichten&#8220; </strong>(Hg. Wolfgang Hohlbein, Verlag cbj 2007) .</p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Lilari und der Unterwasserspuk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:52:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Anthologie “Nixenzauber” (Hg. Katrin Weller, Arena 2009)  ist meine Geschichte “Lilari und der Unterwasserspuk” erschienen (gedacht für Kinder ab 8). Leseprobe Als Erstes erzählten durchreisende Delfine Lilari davon: Dass aus einer Unterwasserhöhle in der Nähe der Küste schon seit Tagen seltsame Luftblasen kamen. Ab und zu sah man...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/nixenzauber2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-422" title="nixenzauber2" src="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/nixenzauber2.jpg" alt="" width="170" height="238" /></a>In der Anthologie <strong>“Nixenzauber” </strong>(Hg. Katrin Weller, Arena 2009)  ist meine Geschichte <strong>“Lilari und der Unterwasserspuk”</strong> erschienen (gedacht für Kinder ab 8).</p>
<p><strong>Leseprobe</strong></p>
<p>Als Erstes erzählten durchreisende Delfine Lilari davon: Dass aus einer Unterwasserhöhle in der Nähe der Küste schon seit Tagen seltsame Luftblasen kamen. Ab und zu sah man auch ein eigenartiges Blinken.<br />
Für Lilari war der Fall klar. In der Höhle spukte es!  Ungewöhnlich war das nicht. Es gab viele Geistergeschichten über ihre Heimat, ihr grünhaariger Onkel Olidor hatte ihr schon jede Menge davon erzählt. Vom gurgelnden Gorgo, einem Rülpsgeist; von dem Schiff, das eigentlich sinken wollte, es aber nie richtig schaffte; vom verhexten Pagageifisch, der eines Tages plötzlich angefangen hatte, in nie gehörten Sprachen vor sich hin zu plappern; von dem Kaiserfisch, den eine eigenartige Macht immer bei Mitternacht gezwungen hatte, dreimal rund ums Riff zu schwimmen. Und noch zwanzig andere, eine seltsamer und gruseliger als die andere.<br />
Deswegen war ihr Onkel Olidor auch der Eerste, dem Lilari von der Sache mit der Höhle erzählte. „Du hast Recht, vermutlich ist sie verhext worden&#8220;, sagtstimmte ihr Onkel Olidor ihr zu  und ließ sein langes, wallendes Grünhaar in der Strömung wogen. Er war sehr stolz auf dieses Haar, obwohl Fische es immer wieder mit schmackhaften Algen verwechselten und versuchten, es abzufressen. „Oder vielleicht hat sich auch ein Murm in der Höhle eingenistet. Du weißt schon, eins dieser Ungeheuer, die du erst hörst, wenn es schon zu spät ist und sie dich mit ihren hundert kleinen Krallen gepackt haben.  Ja, Mürme werden sehr unangenehm, wenn sie einen schlechten Tag haben!&#8220;</p>
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		<title>Jalishas Gast</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Anthologie “Elfenblut” (Hg. Katrin Weller, Arena 2008)  ist meine Geschichte “Jalishas Gast” erschienen (gedacht für Kinder ab 8). Leseprobe Jalisha balancierte auf einem Ast ihrer Kastanie und steckte sich ein paar Herbstblätter in die langen Haare. Das weiche Licht der sinkenden Sonne wärmte ihre Flügel, und Jalisha war...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/elfenblut1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-420" title="elfenblut1" src="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/elfenblut1-211x300.jpg" alt="" width="211" height="300" srcset="https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/elfenblut1-211x300.jpg 211w, https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/elfenblut1.jpg 310w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></a>In der Anthologie <strong>“Elfenblut” </strong>(Hg. Katrin Weller, Arena 2008)  ist meine Geschichte <strong>“Jalishas Gast”</strong> erschienen (gedacht für Kinder ab 8).</p>
<p><strong>Leseprobe</strong></p>
<p>Jalisha balancierte auf einem Ast ihrer Kastanie und steckte sich ein paar Herbstblätter in die langen Haare. Das weiche Licht der sinkenden Sonne wärmte ihre Flügel, und Jalisha war sehr behaglich zumute. Ihre Schnecke Glubb schaute zu und versuchte ein Wort herauszubringen. Bisher klang es wie ein lang gezogenes „Bbbbluuum &#8222;. Vielleicht sollte es ein Kompliment werden, wenn es irgendwann mal fertig war. „Blumenschön bist du&#8220;, oder so. Glubb war manchmal übertrieben galant.<br />
RUMS.<br />
Jalisha runzelte die Stirn. Komisches Geräusch. Normalerweise war Shéhan, eine Todesfee, die Einzige, die um die Uhrzeit Lärm machte. Immer wenn die richtig loslegte, half nur ganz viel Moos in den Ohren. Aber Shéhans schrilles Kreischen klang ganz anders.<br />
RUMS. RUMS.<br />
O je. Das dumpfe Geräusch kam näher. Schritte, das waren Schritte! Eins der hübschen Herbstblätter, die so gut zu der Farbe ihrer Haare passten, fiel Jalisha aus der Hand und trudelte zu Boden. Glubb zog erschrocken die Fühler ein.<br />
RUMS. RUMS. RUMS.<br />
Inzwischen erzitterten die Blätter von Jalishas Kastanie bei jedem Schritt. Zwei der Blätter gaben auf und fielen ab. Hilflos überlegte Jalisha, was sie tun sollte. Aufflattern? Nein, auf gar keinen Fall würde sie ihren Baum im Stich lassen. Versuchen, gegen das Wesen zu kämpfen, was auch immer es war? Was für eine alberne Idee! Elfen kämpften nicht.<br />
Ein unglaublich großer, steingrauer Fuß zermalmte kaum zehn Körperlängen entfernt das Gras. Dann verdunkelte plötzlich etwas über ihr die Sonne. Mit hilflosem Entsetzen starrte Jalisha nach oben und sah eine schwielige Fußsohle, die sich gerade auf ihren Baum herabsenkte. Ein Troll! Direkt vor ihr stand ein Troll und gleich würde er sie zerquetschen, wenn sie nichts tat. Doch Jalisha schaffte es nicht, sich zu bewegen, und brachte keinen Ton heraus.</p>
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		<title>Arthor auf Schloss Fledermaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Anthologie “Drachengift” (Hg. Sabine Franz, Arena 2007)  ist meine Geschichte “Arthor auf Schloss Fledermaus” erschienen (gedacht für Kinder ab 8). Leseprobe Arthor hasste das Geräusch, das seine Krallen auf dem polierten Marmorboden machten. Er hasste die Treppenstufen, die immer seine Bauchschuppen aufschürften. Er hasste es, dass er sich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/drachengift.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1179" title="drachengift" src="http://wp12764271.server-he.de/wordpress_brandis/wp-content/uploads/2009/07/drachengift.jpg" alt="" width="184" height="250" /></a>In der Anthologie <strong>“Drachengift” </strong>(Hg. Sabine Franz, Arena 2007)  ist meine Geschichte <strong>“Arthor auf Schloss Fledermaus”</strong> erschienen (gedacht für Kinder ab 8).</p>
<p><strong>Leseprobe</strong></p>
<p>Arthor hasste das Geräusch, das seine Krallen auf dem polierten Marmorboden machten. Er hasste die Treppenstufen, die immer seine Bauchschuppen aufschürften. Er hasste es, dass er sich jedes Mal die Spitzen seiner Flügel prellte, wenn er zu spät daran dachte, wie wenig Platz es hier gab. Aber vor allem hasste er es, dass er gezwungen wurde, Elfenwurztee und Kümmelplätzchen zu servieren. Und das für die nächsten hundert Jahre!<br />
„Wo bleibt mein Tee? Wird&#8217;s bald!&#8220; meckerte Leonidas. Arthor hätte ihn am liebsten angefaucht &#8211; oder noch besser, gebissen! &#8211; aber das ging schlecht, weil er gerade ein Tablett auf seiner Schnauze balancieren musste. Außerdem hinderte der Bannspruch ihn daran, Leonidas irgendetwas anzutun. Dieser verdammte Bannspruch! Wenn alles nach Plan gelaufen wäre, hätte Arthor jetzt auf dem Weg zu den großen Inseln im Osten sein können, unterwegs zum ewigen Eis der Frostdrachen, zu den Wundern des schwarzen Kontinents &#8230;<br />
Als Arthor den Kopf wieder hob, sah er, dass Leonidas ihn mit zusammengekniffenen Augen über seine Lesebrille hinweg musterte. „Du wirst nächste Woche allein hier auf dem Schloss bleiben&#8220;, verkündete der Zauberer und kratzte sich den Kopf. Das tat er oft. Er züchtete dort Leuchtläuse, die er ab und zu für seine alchemistischen Experimente brauchte. „Ich werde zum großen Magiertreffen nach Wyford reisen.&#8220;<br />
Arthor war begeistert. Eine Woche allein auf Schloss Fledermaus! Vielleicht schaffte er es in dieser Zeit endlich einen Fluchtweg zu finden! „Zu Befehl&#8220;, sagte er und versuchte betrübt dreinzuschauen. Es gelang ihm nicht besonders gut.</p>
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		<title>Bethanior</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 12:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Anthologie “Fantastische Weihnachten” (Hg. Wolfgang Hohlbein, Verlag Ueberreuter 2006)  ist meine Geschichte “Bethanior” erschienen (gedacht für Jugendliche ab 10). Leseprobe Martin Tenzer fuhr gerne U-Bahn, und er nahm sich dafür nie etwas zu Lesen mit. Wozu auch. In der Bahn gab es so viele seltsame Typen, dass man...</p>
<p>The post <a href="https://www.katja-brandis.de/2009/07/08/bethanior/">Bethanior</a> appeared first on <a href="https://www.katja-brandis.de">Katja Brandis</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-264 size-medium alignright" title="weihnachtsantho" src="https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/weihnachtsantho-247x300.jpg" alt="" width="247" height="300" srcset="https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/weihnachtsantho-247x300.jpg 247w, https://www.katja-brandis.de/wp-content/uploads/2009/07/weihnachtsantho.jpg 444w" sizes="(max-width: 247px) 100vw, 247px" />In der Anthologie <strong>“Fantastische Weihnachten” </strong>(Hg. Wolfgang Hohlbein, Verlag Ueberreuter 2006)  ist meine Geschichte <strong>“Bethanior”</strong> erschienen (gedacht für Jugendliche ab 10).</p>
<p><strong>Leseprobe</strong></p>
<p>Martin Tenzer fuhr gerne U-Bahn, und er nahm sich dafür nie etwas zu Lesen mit. Wozu auch. In der Bahn gab es so viele seltsame Typen, dass man immer etwas zu gucken hatte, und die Gespräche waren oft so durchgeknallt oder dämlich, dass er sich innerlich kugelte. Aber etwas so Seltsames wie diesmal hatte er noch nie belauscht.<br />
„Es kann praktisch nichts mehr schiefgehen bei unserem Plan&#8220;, flüsterte ein Mann ganz in der Nähe &#8211; er saß auf der Sitzbank mit dem Rücken zu Martin. „Sie sind jetzt überall in der Stadt verteilt, jeden Tag werden Dutzende an neue Orte gebracht.&#8220;<br />
Martin zog sich die Wollmütze vom Kopf und spitzte die Ohren.<br />
„Ohne dieses Fest hätten wir es schwerer gehabt&#8220;, meinte eine zweite Männerstimme. „Aber diese bunten Kugeln&#8230; perfekt. Sie sind groß genug und werden warm und gut belüftet frei schwebend aufgehängt&#8230;&#8220;<br />
„Ja, das müsste wirklich reichen, damit sie problemlos schlüpfen können.&#8220;<br />
Schlüpfen? Martin sträubten sich die Nackenhärchen. Ein Blick in die spiegelnde Scheibe der U-Bahn zeigte ihm, dass seine Sitznachbarn zwei sich sehr ähnlich sehende Männer waren. Sie trugen beide die gleichen, dunkelgrauen Wintermäntel mit identischen grünweißschwarz gemusterten Schals, hatten sehr kurz geschnittene hellblonde Haare und säuberlich gestutzte Schnurrbärte.<br />
„Und dann ist&#8220;, &#8211; kurzes Auflachen des erstes Mannes &#8211; „jede Menge frische Nahrung in der Nähe, mit der sie sich stärken können.&#8220;<br />
Ach du Scheiße, dachte Martin. Der Zug rauschte in die Station Sendlinger Tor ein. Hier musste Martin eigentlich raus, umsteigen. Ein halbes Dutzend Menschen drängte sich schon an den Türen, um möglichst schnell zu ihren Anschlusszügen zu kommen. Doch die beiden Männer blieben sitzen. Unruhig umklammerte Martin seine Gitarre. Er konnte doch jetzt nicht gehen! Er musste versuchen, mehr über diese eigenartige Verschwörung herauszufinden.<br />
Egal, dann komme ich halt ein bisschen zu spät zur Gitarrenstunde, dachte Martin, während sich die Türen der U-Bahn sich zischend wieder schlossen. Aber die Männer sagten nicht mehr viel, tauschten nur ein paar Bemerkungen über die volle Bahn und den Weihnachtstrubel in der Stadt aus. Am Odeonsplatz stiegen sie schließlich aus. Martin drängte sich durch die Menge, um ihnen auf den Fersen bleiben zu können. „He, paß doch auf!&#8220; schimpfte jemand, den er mit seiner Gitarrentasche angerempelt hatte. Martin murmelte eine Entschuldigung und hetzte weiter. Zu spät! Die beiden waren um eine Straßenecke gebogen&#8230;. und einfach weg. Keuchend blickte sich Martin um, aber sie waren nirgends mehr zu sehen.</p>
<p>The post <a href="https://www.katja-brandis.de/2009/07/08/bethanior/">Bethanior</a> appeared first on <a href="https://www.katja-brandis.de">Katja Brandis</a>.</p>
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