Archive für die Kategorie » Fundgrube «

6. Oktober 2011 | Autor:

(September 2011)

„Was machst du in den Semesterferien?“ -„Praktikum bei einer Autorin.“- Stille und ein fragender Blick.
Die Frage, was man in so einem Praktikum macht, hab ich oft gehört und eigentlich wusste ich selbst nicht so genau was auf mich zu kommt. Ich wusste nur, dass das bestimmt total genial würde. Und es wurde.
In den ziemlich kurzen zwei Wochen hab ich irre viel gelernt über die Entstehung von Büchern, die ganze Arbeit dahinter, wie viele Figuren man tatsächlich für einen Roman braucht, dass Lektorieren wirklich viel Spaß macht… aber auch, dass Katzen extrem verschmust sein können, München und Olching total schön sind und dass Katja nicht nur gut schreibt sondern ab und zu sogar gar nicht mal schlecht (mit-) singt ;-)
Und dass ein Roman vielleicht doch nicht das ist, was ich schreiben sollte. Jetzt probier ich mich an gereimten Bilderbüchern. Mal sehen was draus wird…
Inzwischen kann ich zwei der nächsten Bücher spoilern und bin echt gespannt, was von der ersten Textfassung und meinen ausgedachten Figuren tatsächlich bleibt.
Fazit: Praktikum war großviel gut und ich würde am liebsten noch viel länger bleiben!

15. Juni 2011 | Autor:

(Juli 2010)

„Dann darfst du bestimmt Kaffee kochen, Spülmaschine ausräumen. Sie sucht bestimmt nur jemanden, der ihr billig den Haushalt macht. – Und ‚nen Kind hatte sie doch auch, oder? Dann darfst du auf das bestimmt auch noch aufpassen.“
Positive Aussichten für die ersten zwei Wochen deiner Sommerferien. Herrlich und einladend wirken sie, jedenfalls wenn du dich nicht grade als Probe-Au-pair beworben hast, sondern wie ich Praktikum bei einer Autorin machen willst. – So richtig vorstellen, was man dann machen würde, konnte ich mir aber auch noch nicht. Ich war nur felsenfest der Meinung, dass es schon irgendwie ganz gut werden würde. Werden musste!!
mehr…

15. Juni 2011 | Autor:

(Juli 2009)

Ein Praktikum bei einer Schriftstellerin?
Hätte ich es nicht miterlebt hätte ich es auch nicht geglaubt.
In letzter Zeit werde ich immer wieder durchlöchtert mit Fragen. Warum bei einer Schriftstellerin? Warum gerade Katja? Wie komme ich dazu?
Meine Antwort kurz und knapp: Durch Mund-aufmachen.
Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal beruflich in diese Richtung tendiere. Hätte nie gedacht, dass mir so etwas liegt. Klar schreibe ich schon lange Geschichten, aber ich hätte mir damals nie vorstellen können dass das klappt.
mehr…

15. Juni 2011 | Autor:

(April 2008)

Es ist die Tram 19, Richtung Pasing, die mich zum Musenschloss fährt, drei Stationen. Zwei Wochen schreiben, nichts weiter, Buchpassagen schmieden und Bibliotheken umkrempeln, zwei Wochen nichts von alledem, was die Kunst des stillen Kämmerleins stört? Oder würde ich mich am Ende mit der Muse prügeln und mir ein Praktikum in der Sparkasse statt bei der freien Autorin Katja Brandis wünschen?
Nein, wirklich nicht.
Ich springe aus der Tram, Haltestelle Lohensteinstraße, nehme die paar Schritte, vorbei ein Ein- und Mehrfamilienhäusern mit spitzen Dächern und kleinen Gärten. Das stille Kämmerlein, hier in einem der Münchener Hübsch-Teile.
Mein Kämmerlein habe ich mir im Wohnzimmer aus Laptop, Ordnern, Heften, Nachschlagewerken, Papier, Papier und Papier gebaut. Links von mir dehnen sich die doppelbereihten Bücherregale an die Decke und es ist gar nicht so still. Ich höre Katja in der Nähe, die Musik, die sie beim Schreiben hört und trommle mit den Fingern über die Tastatur, kann mich nicht so recht entscheiden, wo im Gesicht Nanas seine Narbe tragen wird. Und raucht er jetzt, oder nicht? Was ist mit seiner letzten Liebschaft schief gegangen?
mehr…

15. Juni 2011 | Autor:

(März 2010)

Schon immer war mein größter Wunsch, meinen Namen auf einem Buch geschrieben zu sehen – kurz, eine Autorin zu werden.

Vor einer schon etwas längeren Zeit kam einmal in einer Fragerunde die Frage nach dem Vorbild auf. Ganz stolz verkündete ich: „Mein Vorbild? Katja Brandis!“
Man sah mich mit großen Augen an, leider war ihnen Katja Brandis nicht bekannt.
Seit dem beschränke ich mich mit der Aussage: Ich will später mal Autorin werden.

Zu dem Praktikum bin ich über ein paar Ecken gekommen: meine beste Freundin ist eine ehemalige Praktikantin von Katja und, wie es im Leben eben ist, mit Beziehungen kommt man weit. Meine Freundin nahm mich zu einem Schreibworkshop von Katja mit, dort lernte ich sie ‚live’ kennen. Wir mailten etwas, ich machte Testleserin von “Elefanten-Tempel” und traute mich anzufragen, ob ich denn ein Praktikum bei ihr machen könne.
mehr…

15. Juni 2011 | Autor:

(April 2011)

Heute, an meinem letzten Tag in München zeigt sich doch noch mal die Sonne, nachdem sie sich zwei Wochen lang beharrlich vor mir versteckt hat – zwei Wochen in denen ich jeden Schritt von der Idee zum Buch in Katja/Sylvia/Siris Regal miterleben konnte.

Wie Katja aus einer winzigen Anfangsidee einen Plot spinnt, der ein ganzes Buch ausfüllt, wie täglich das Manuskript ein paar Seiten wächst, wie die Druckfahnen und das Lektorat aussehen.

Aber ich habe auch mitbekommen wie viele Kleinigkeiten ein Buch begleiten, dass auch Profis mal einen schlechten Tag haben, wie es ist, wenn einem ein ganzer Raum voller Kinder zuhören… und … dass man sich manchmal kurz fassen soll.
mehr…

9. Juli 2009 | Autor:

Kennen Sie das: Sie hören, während Sie etwas tun, ständig einen bestimmten Song – und nach und nach erinnert sie dieser Melodie immer sofort an die Tätigkeit? Da ich bei der Arbeit immer Musik höre, ist das bei mir ganz besonders der Fall.

Meine persönlichen Soundtracks sind bei der Kampf um Daresh-Trilogie beim ersten Band die Alben Watermark und The Memory of Trees von Enya (für die düsteren Stellen des Romans eignete sich der Song “Cursum Perficio” ganz hervorragend), die Musik des zweiten und dritten Bands ist dagegen von Loreena McKennitt. Ihre Werke The Book of Secrets, The Mask and Mirror und The Visit haben mich auf der Stelle verzaubert.
Die traurigen Schlußszenen des dritten Bandes habe ich mit dem wunderbaren Song The Old Ways im Ohr geschrieben. Aber auch die neueren Songs von U2 (Best of 1990-2000) habe ich beim dritten Band ausdauernd gehört. Mein Freund bekommt inzwischen Schreikrämpfe, wenn ich schon wieder Who´s Gonna Ride Your Wild Horses (ist auf der U2-CD Achtung Baby) auf dem Player anwähle.
mehr…

Kategorie: Fundgrube  | Kommentar schreiben
8. Juli 2009 | Autor:

Für mich ist es ein faszinierendes, wenn auch etwas seltsames Erlebnis, Geschichten zu lesen, die in der von mir geschaffenen Welt spielen und vielleicht Figuren nützen, die mir schon seit Jahren so vertraut sind wie gute Freunde.
Da ich weiß, dass viele meiner LeserInnen selbst schreiben und ich das gerne fördern wollte und will, habe ich 2007 zum ersten Mal einen Daresh-Schreibwettbewerb veranstaltet – viele schöne Geschichten haben mich und die Jury erreicht, spannende und dramatische und traurige und romantische Storys. Toll fand ich, dass alle EinsenderInnen meinen “Daresh-Guide” (den ich allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt hatte) so gut genutzt haben, es gab kaum Fehler in der Darstellung von Daresh. So lief der Wettbewerb ab: Die Jury – ich, Sabine Kosmin und Johanna Ries – hatte aus den beiden Altersgruppen (11-14 und 15-20) sechs Favoriten ausgewählt. Anschließend habe ich selbst die endgültige Rangfolge festgelegt, da das Online-Voting durch Mehrfach-Abstimmungen verfälscht war. mehr…

Kategorie: Fundgrube  | Kommentar schreiben
7. Juli 2009 | Autor:

Vor ein paar Jahren habe ich unter anderem Namen eine längere Geschichte namens Der Delfinmensch geschrieben, eine Art Meeresmärchen.

Wer Lust hat, kann sich die Story (50 Seiten) hier runterladen. Viel Spaß beim Lesen!

Kategorie: Fundgrube  | Kommentar schreiben
6. Juli 2009 | Autor:

Interview mit Carsten Kuhr, November 2007 (erschienen im Magazin Mr. Fantastik) – hier geht es um meine Daresh-Romane.

Hallo Katja, seit unserem letzten Gespräch angesichts des Erscheinens Deines ersten Daresh Bandes ist einige Zeit vergangen. Neben diversen Sachbüchern unter Deinem wirklichen Namen hast Du bei Ueberreuter der ersten Daresh- Trilogie eine zweite folgen lassen – der dritte Band erscheint im Januar 2008. Dabei bist Du erstmals über die Grenzen des Landes der vier Gilden herausgegangen. Was wolltest Du in der zweiten Trilogie gegenüber den ersten Bänden anders machen, und warum?
Vielleicht merkt man, dass ich mich seit der ersten Trilogie weiterentwickelt habe – Autoren lernen nun mal per „learning by doing“. Aber ich habe mir nicht bewusst vorgenommen, in der zweiten Trilogie etwas anders zu machen. Ich wollte einfach über Alena ke Tassos schreiben, sie hatte für mich ein so starkes Charisma, dass mir buchstäblich keine Wahl blieb. Als ich dann im Laufe des ersten Bandes gemerkt habe, dass mich der junge Gildenlose Jorak – Grenzgänger nennen ihn die Halbmenschen – immer stärker fasziniert, ist die Motivation hinzugekommen, seine Geschichte zu erzählen.
mehr…