Archiv der Kategorie: Praktikumsberichte

Praktikumsbericht Lisette Bremer

September 2011

PraktikantinLisette„Was machst du in den Semesterferien?“ -„Praktikum bei einer Autorin.“- Stille und ein fragender Blick.
Die Frage, was man in so einem Praktikum macht, hab ich oft gehört und eigentlich wusste ich selbst nicht so genau was auf mich zu kommt. Ich wusste nur, dass das bestimmt total genial würde. Und es wurde.
In den ziemlich kurzen zwei Wochen hab ich irre viel gelernt über die Entstehung von Büchern, die ganze Arbeit dahinter, wie viele Figuren man tatsächlich für einen Roman braucht, dass Lektorieren wirklich viel Spaß macht … aber auch, dass Katzen extrem verschmust sein können, München und Olching total schön sind und dass Katja nicht nur gut schreibt sondern ab und zu sogar gar nicht mal schlecht (mit-) singt 😉
Und dass ein Roman vielleicht doch nicht das ist, was ich schreiben sollte. Jetzt probier ich mich an gereimten Bilderbüchern. Mal sehen was draus wird…
Inzwischen kann ich zwei der nächsten Bücher spoilern und bin echt gespannt, was von der ersten Textfassung und meinen ausgedachten Figuren tatsächlich bleibt.
Fazit: Praktikum war großviel gut und ich würde am liebsten noch viel länger bleiben!

Praktikumsbericht Wiebke Assenmacher

wiebke-webJuli 2010

„Dann darfst du bestimmt Kaffee kochen, Spülmaschine ausräumen. Sie sucht bestimmt nur jemanden, der ihr billig den Haushalt macht. – Und ´n Kind hatte sie doch auch, oder? Dann darfst du auf das bestimmt auch noch aufpassen.“
Positive Aussichten für die ersten zwei Wochen deiner Sommerferien. Herrlich und einladend wirken sie, jedenfalls wenn du dich nicht grade als Probe-Au-pair beworben hast, sondern wie ich Praktikum bei einer Autorin machen willst. – So richtig vorstellen, was man dann machen würde, konnte ich mir aber auch noch nicht. Ich war nur felsenfest der Meinung, dass es schon irgendwie ganz gut werden würde. Werden musste!!
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Praktikumsbericht Katha Erfling

Juli 2009

IMG_9584Ein Praktikum bei einer Schriftstellerin?
Hätte ich es nicht miterlebt hätte ich es auch nicht geglaubt.
In letzter Zeit werde ich immer wieder durchlöchtert mit Fragen. Warum bei einer Schriftstellerin? Warum gerade Katja? Wie komme ich dazu?
Meine Antwort kurz und knapp: Durch Mund-aufmachen.
Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal beruflich in diese Richtung tendiere. Hätte nie gedacht, dass mir so etwas liegt. Klar schreibe ich schon lange Geschichten, aber ich hätte mir damals nie vorstellen können dass das klappt.
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Praktikumsbericht Kathi Mevissen

April 2008

Kathi_smallEs ist die Tram 19, Richtung Pasing, die mich zum Musenschloss fährt, drei Stationen. Zwei Wochen schreiben, nichts weiter, Buchpassagen schmieden und Bibliotheken umkrempeln, zwei Wochen nichts von alledem, was die Kunst des stillen Kämmerleins stört? Oder würde ich mich am Ende mit der Muse prügeln und mir ein Praktikum in der Sparkasse statt bei der freien Autorin Katja Brandis wünschen?
Nein, wirklich nicht.
Ich springe aus der Tram, Haltestelle Lohensteinstraße, nehme die paar Schritte, vorbei ein Ein- und Mehrfamilienhäusern mit spitzen Dächern und kleinen Gärten. Das stille Kämmerlein, hier in einem der Münchener Hübsch-Teile.
Mein Kämmerlein habe ich mir im Wohnzimmer aus Laptop, Ordnern, Heften, Nachschlagewerken, Papier, Papier und Papier gebaut. Links von mir dehnen sich die doppelbereihten Bücherregale an die Decke und es ist gar nicht so still. Ich höre Katja in der Nähe, die Musik, die sie beim Schreiben hört und trommle mit den Fingern über die Tastatur, kann mich nicht so recht entscheiden, wo im Gesicht Nanas seine Narbe tragen wird. Und raucht er jetzt, oder nicht? Was ist mit seiner letzten Liebschaft schief gegangen?
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Praktikumsbericht Bella Bönisch

März 2010

Schon immer war mein größter Wunsch, meinen Namen auf einem Buch geschrieben zu sehen – kurz, eine Autorin zu werden.

Vor einer schon etwas längeren Zeit kam einmal in einer Fragerunde die Frage nach dem Vorbild auf. Ganz stolz verkündete ich: „Mein Vorbild? Katja Brandis!“
Man sah mich mit großen Augen an, leider war ihnen Katja Brandis nicht bekannt.
Seit dem beschränke ich mich mit der Aussage: Ich will später mal Autorin werden.

Zu dem Praktikum bin ich über ein paar Ecken gekommen: meine beste Freundin ist eine ehemalige Praktikantin von Katja und, wie es im Leben eben ist, mit Beziehungen kommt man weit. Meine Freundin nahm mich zu einem Schreibworkshop von Katja mit, dort lernte ich sie ‚live’ kennen. Wir mailten etwas, ich machte Testleserin von „Elefanten-Tempel“ und traute mich anzufragen, ob ich denn ein Praktikum bei ihr machen könne.
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Praktikumsbericht Ulla Scheler

April 2011

ulla-webHeute, an meinem letzten Tag in München zeigt sich doch noch mal die Sonne, nachdem sie sich zwei Wochen lang beharrlich vor mir versteckt hat – zwei Wochen in denen ich jeden Schritt von der Idee zum Buch in Katja/Sylvia/Siris Regal miterleben konnte.

Wie Katja aus einer winzigen Anfangsidee einen Plot spinnt, der ein ganzes Buch ausfüllt, wie täglich das Manuskript ein paar Seiten wächst, wie die Druckfahnen und das Lektorat aussehen.

Aber ich habe auch mitbekommen wie viele Kleinigkeiten ein Buch begleiten, dass auch Profis mal einen schlechten Tag haben, wie es ist, wenn einem ein ganzer Raum voller Kinder zuhören … und … dass man sich manchmal kurz fassen soll.
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