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Gepardensommer

Das Cover der „Gepardensommer“-Neuauflage

Neuauflage Frühjahr 2020, Taschenbuch, ca. 300 Seiten, voraussichtlich 9, 90 Euro. Ab 12 Jahren/All Age

Lilly darf in den Sommerferien auf einer Farm in Namibia mitarbeiten, die sich dem Schutz der bedrohten Geparden widmet. Auf einmal muss sie sich bei der Pflege verletzter Großkatzen, der Aufzucht verwaister Jungtiere und der Feldforschung im Busch bewähren. Das klappt gut – bis sie sich in Erik verliebt, den Sohn eines Farmers. Seine seltsame Familie und seine Geheimnisse stürzen ihr Leben ins Chaos…

Das Cover der Originalausgabe (Ueberreuter Verlag)

Zur Leseprobe

Gepardensommer-front small
Das Cover der 4. Auflage 2016

Leseprobe aus „Gepardensommer“

Auszug aus dem 2. Kapitel von „Gepardensommer“

 Die Katzen von Otjiwarongo

Nein, die Geparden verstanden kein Deutsch. Aber dafür Englisch. Und das war gut so, sonst hätte ich sie an meinem ersten Tag auf Ounene eúlu vielleicht gar nicht zu Gesicht bekommen.

„Come heeeeere, come heeeere“, sang die junge schwarze Helferin, sie hieß Dessie Kaoseb, wenn ich es richtig verstanden hatte. Ich ließ den Blick gespannt über das gelbbraune Gras schweifen, über die niedrigen, knorrigen Bäume, die hier und da aufragten, über die Pfotenspuren im rötlichbraunen Sand auf der anderen Seite des Maschendrahts. Das Gepardengehege vor dem wir standen, war so groß, dass man den Zaun auf der anderen Seite nicht sehen konnte. Herrlich viel Platz für Katzen, die in Freiheit den ganzen Tag herumstreifen, rastlose Wanderer auf der Suche nach Beute. Aber was war, wenn sie sich den ganzen Tag irgendwo auf der anderen Seite des Geheges herumtrieben und wir nicht mal ein Schnurrhaar von ihnen zu Gesicht bekamen? Das kannte ich aus dem Wildpark. Da durfte man ein Waldstück bewundern, in dem sich angeblich Wölfe oder Elche herumtrieben, aber zu sehen bekam man sie doch nie. Dann witzelte man, dass sie wahrscheinlich in Urlaub waren, und ging enttäuscht weiter zu den Kamerunschafen.

Das war normalerweise völlig okay. Aber nicht jetzt. Ich war völlig übermüdet, die afrikanische Sonne schälte mir gerade die Haut von der Nasenspitze, die vollen Futterschüsseln in meinen Händen wurden immer schwerer, und ich wollte jetzt sofort einen Geparden sehen. Oder noch besser, gleich mehrere.

Nichts rührte sich im Gehege.

„Macht nichts“, sagte Dessie und grinste, als sie meine enttäuschte Miene sah. „Wahrscheinlich sind sie gerade ziemlich weit weg. Aber wenn wir reingehen, kriegen sie das mit und sind ganz schnell da. Sie wissen ja, dass wir ihr Fresschen dabeihaben.“

„Äh, Moment mal – wir gehen da rein?“

Jetzt lachte Dessie über das ganze Gesicht. Das war ein toller Anblick. Ihr Gesicht hatte die Farbe von Vollmilchschokolade, und ihre runden Backen glänzten wie frisch poliert. „Ja, klar gehen wir da rein. Oder willst du die Schüsseln lieber über den Zaun werfen? Davon kriegen sie Dellen.“

„Das wäre mir aber lieber, als selber irgendwas abgebissen zu kriegen…“

„Ach, keine Sorge. Hock dich im Gehege nur nicht hin und mach keine unerwarteten Bewegungen. Sonst sehen sie dich, wenn du Pech hast, als Beute.“

Dessie entriegelte das erste Tor und winkte mir zu, ihr zu folgen. Eingeschüchtert tappte ich hinter ihr her und klammerte mich an den Blechschüsseln fest. Was wahrscheinlich keine gute Idee war. Vielleicht kamen die Geparden gleich aus dem Nichts angerast und stürzten sich auf ihr Futter und damit gleichzeitig auf mich.

Sorgfältig schloss Dessie das erste Tor wieder und entriegelte dann das zweite Tor.

O mein Gott, wir waren drin.

Es war nicht so, dass mein ganzes Leben wie ein Film vor mir ablief, aber immerhin die letzten Monate, seit meine Eltern mir diesen Gutschein geschenkt hatten. Erstmal war alles so weitergegangen wie gewohnt, und das mit Namibia blieb völlig unwirklich, auch wenn ich so vielen Leuten davon erzählte, dass ich schließlich sogar von Unbekannten in Papas Praxis darauf angesprochen wurde.

Dann, auf einmal, waren es nur noch drei Tage bis zum Abflug. Ich packte meinen Koffer, packte ihn dann gleich wieder aus, um einen größeren zu nehmen, entschied mich dann doch für eine abgewetzte Reisetasche und stopfte alle meine Sachen dort hinein. Wuselte hektisch in der Wohnung herum, um Mückenspray und eine Nagelschere und meine Trinkflasche und die Malariatabletten zu suchen. Hatte Alpträume, in denen ich mein Flugzeug verpasste und war am Tag der Abreise ein nervliches Wrack.

Sofia kam mit, als Papa mich zum Flughafen fuhr, und ihr war es offensichtlich nicht ganz geheuer, wie ich mich benahm. „Bist du sicher, dass du nicht vorher einen Herzinfarkt hast, bevor du die ersten Raubkatzen siehst?“ fragte sie und legte mir fürsorglich den Arm um die Schultern.

„Ich glaub´s nicht – jetzt habe ich doch tatsächlich die Ersatzbatterien für meinen Foto vergessen!“ jaulte ich auf.

„Können wir am Flughafen kaufen“, sagte mein Vater und seufzte.

Ich glaube, sie waren alle ganz froh, als ich endlich im Flugzeug saß und auf dem Weg nach Afrika war.

Als wir endlich über Namibia flogen, beugte ich mich halb über meinen Sitznachbarn, damit ich auch mal aus dem Fenster schauen konnte. Und bekam einen Schreck. Das sah richtig schlimm aus. Wie eine Mondlandschaft. Zerfurchtes, karges Land. Berge in hellbraun, umbrafarben, rötlichbraun, ocker, graubraun. Nur hier und da eine Spur von staubigem Graugrün. Und das direkt nach der Regenzeit!

Die Landbahn des Flughafens Windhoek war ein schmaler grauer Streifen in einem unendlich weiten, sonnenverbrannten Nichts.

Aufgeregt hastete ich durch das kleine Flughafengebäude und entdeckte gleich meine Abholerin – eine rundliche, gut gelaunte junge Frau, die ein Schild mit „Lilly Jonassen“ hochhielt. Meine erste Begegnung mit Dessie. Sie lotste mich in einen Jeep, auf dessen Seite Cheetah Foundation stand und ein rennender Gepard aufgemalt war, und dann ging es mit quietschenden Reifen los. Erst huschte draußen die Wüste vorbei, dann die Hauptstadt Windhoek, und schon waren wir wieder draußen, auf einer schnurgeraden geteerten Straße nach Norden. Dort wartete eine Polizeikontrolle auf uns, aber nach einem kurzen Blick auf unsere Ausweise winkte uns der Uniformierte gelangweilt durch.

„Danke, dass du mich abgeholt hast“, sagte ich zu Dessie, sie verstand und sprach zum Glück richtig gut Englisch. „Wie lange brauchen wir bis Ounene eúlu?“

„Ach, so drei Stunden, schätze ich – es ist in der Nähe von Otjiwarongo“, meinte Dessie und steckte sich eine getrocknete Aprikose und ein paar Cashew-Nüsse in den Mund. Dann erzählte sie mir, dass Ounene eúlu in einer der Ovambo-Sprachen Großer Himmel bedeutete, aber warum die Farm so hieß, bekam ich nur halb mit, weil ich zu sehr damit beschäftigt war, die Landschaft anzuglotzen. Wir kamen gerade an einem dreieckigen Warnschild vorbei. Es war kein springender Hirsch darauf, sondern ein Warzenschwein. Doch das, was kurz darauf über die Straße lief, war kein Warzenschwein.

„Cool – das sind ja Paviane!“ jubelte ich, kurbelte eiligst das Fenster herunter und steckte den Kopf heraus. Es war ein ganzer Affen-Clan, der auf allen Vieren über die Straße schlenderte – Männchen mit graubrauner Mähne, Weibchen mit Babys, die sich an ihren Bauch klammerten, übermütig herumgaloppierende Jungtiere.

„Steig besser nicht aus, die beißen“, sagte Dessie, und ich nahm die Hand wieder vom Türgriff.

Ja, ich war endlich angekommen. Das hier war Afrika. Als Dessie wieder aufs Gas trat und mich die Beschleunigung in meinen Sitz drückte, hatte ich ein seliges Lächeln auf dem Gesicht.

Es war immer noch da, als wir am späten Nachmittag in Ounene eúlu eintrafen und in einer Staubwolke durch das Eingangstor mit dem Geparden-Logo brausten. Das flache, braungetünchte Hauptgebäude mit dem geschwungenen Dach schmiegte sich in die Buschsavanne, als wären es eines Nachts aus dem Boden gewachsen. Gewaltig und tiefblau wölbte sich der Himmel Namibias darüber, und ich musste nicht weiter fragen, wie die Farm zu ihrem Namen gekommen war.

Ich wuchtete mir meine Reisetasche über die Schulter und taumelte hinter Dessie her,  am Hauptgebäude vorbei und immer weiter in den Busch hinein, bis zu einer runden Hütte mit einem Solarkollektor auf dem Dach. Es gab zwei Betten mit schwarz-rot-weißen afrikanischen Wolldecken, darüber an der Decke befestigt weiße Moskitonetze. Eine Nische mit Klo und Waschbecken, und das war´s auch schon. Eine Dusche sichtete ich zum Glück auch – draußen unter freiem Himmel, in einer gemauerten Nische.

„Warmes Wasser?“ fragte ich hoffnungsvoll.

Dessie grinste. „Wenn die Sonne scheint, schon. Macht sie hier meistens.“

„Strom?“

„Ja, klar. Aber nur bis neun Uhr abends. Danach Kerzenlicht.“

Wir gingen wieder rein. Neugierig beäugte ich das zweite Bett und die Besitztümer in der anderen Ecke des Raumes. Ein kleiner Stapel Tops und Hosen, ein spindeldürre Giraffen-Statue aus honigfarbenem Holz, ein Buch über Bestellungen beim Universum und eins mit dem Titel Sorge dich nicht – lebe!, ein Notizbuch, das über und über mit Gesichtern beklebt war, alle aus Zeitschriften herausgerissen.

„Wer wohnt denn hier noch?“ erkundigte ich mich.

„Theresa. Sie ist auch Praktikantin hier. Aber gleich für ein ganzes Jahr.“ Dessie strahlte mich an. „Was ist, magst du die Geparden begrüßen? Du kannst bei der Fütterung mithelfen. Im Gehege West, bei den Weibchen.“

„Sind sie eigentlich zahm?“

„Nein, das kann man nicht sagen. Sie sind alle aus der Wildnis zu uns gekommen, weil sie in Freiheit nicht überleben konnten.“

Und jetzt war ich hier, mitten im Gehege. Konnte es wirklich sein, dass Geparden weniger bissig waren als Affen, oder gab es hier ein schreckliches Missverständnis?

„Come heeeere, come heeere“, lockte Dessie noch einmal, und dann waren sie da. Huschten wie gelbbraune Schatten aus dem Gebüsch. Glitten leichtfüßig über den Sandboden. Lugten aus dem hohen Gras mit ihren bernsteinfarbenen Augen und den schwarzen Tränenspuren auf den Katzengesichtern. Keine zehn Meter von mir entfernt. Weglaufen war sinnlos. Schließlich hatte ich es hier mit dem schnellsten Säugetier der Erde zu tun.

„Na, hab ich´s nicht gesagt?“ Zufrieden blickte Dessie sich um. „Die Hübsche da ist Ohani. Neben ihr schleicht sich gerade Njika an. Und das da vorne ist Elai. Und die beiden da hinten, die sich nicht aus den Büschen trauen, sind Muina und die kleine Jola. Bisschen schüchtern, unsere Muina.“

Hastig tat ich es Dessie nach und stellte die Blechschüsseln mit dem Fleisch auf den Boden. Dann stand ich so steif da wie eine Playmobilfigur, während eins der Weibchen keine drei Meter neben mir vorbeiging. Elai. Wie groß und langbeinig sie war. Ich hätte mich nicht bücken müssen, um sie zu streicheln. Aber danach stand mir gerade nicht der Sinn.

„Wie schaffst du es, sie zu unterscheiden?“ flüsterte ich Dessie zu. „Für mich sehen sie alle gleich aus.“ Ich staunte über die perfekt kreisrunden Flecken auf ihrem Fell, bewunderte die sehnigen Vorderläufe, die pelzigen Ohren, die jedem Teddybär Ehre gemacht hätten.

Dessie zuckte die Schultern. „Ach, sie auseinanderzuhalten ist reine Übung. Die Flecken sind bei jedem unterschiedlich, und die Augen und schwarzen Streifen im Gesicht natürlich sowieso.“

Wie aufs Stichwort blickte Elai auf und sah mich forschend an. Ich verliebte mich auf der Stelle in sie. Oh, wie herrlich sie war. Scheu war sie gar nicht. Gelassen kauerte die riesige Katze sich hin und begann, ihre Schüssel leerzufressen.

Muina dagegen war das alles nicht geheuer. Halb geduckt kroch sie näher, fauchte mich an und zeigte ihre dolchartigen Eckzähne. Befahl mir wahrscheinlich in Gepardisch, mich wegzuscheren, damit sie endlich an ihr Futter herankam. Nichts lieber als das. Langsam machte ich einen Schritt rückwärts, dann noch einen.

„So, während die Katzen abgelenkt sind, machen wir das Gehege ein bisschen sauber“, meinte Dessie und marschierte durch das Gras, begann mit einer Zange irgend etwas vom Boden aufzuheben und in einen Eimer fallen zu lassen. Vorsichtig folgte ich ihr und sah, was Dessie einsammelte: große, blank abgenagte Knochen.

„Aha, jetzt weiß ich endlich, was ihr mit den letzten Praktikanten gemacht habt“, unkte ich.

Dessie blickte mich mit hochgezogenen Augenbrauen an und holte dann aus einer Tüte eine kleine Plastikschaufel. „Ja, und du wirst gleich merken, was wir mit den jetzigen Praktikanten machen. Rat mal, wofür das gut ist.“

Ich musste nicht lange raten, weil ich gerade reingetreten war. Und ja, es stank ganz ähnlich wie das, was mein Kater Frodo immer so gründlich im Garten vergraben hatte.

 

Woodwalkers-Test

Hallo allerseits! Viel Spaß mit dem Test. Ihr werdet beim Ergebnis zwei bis drei Tiere zur Auswahl angezeigt bekommen – lauscht mal in euch hinein, welches euch am besten gefällt, das ist dann vermutlich das Richtige. Manchmal hilft es auch, im Internet über die Tiere zu recherchieren, dann fällt die Entscheidung leichter. Und wenn ihr sowieso das Gefühl habt, ein bestimmtes (anderes) Tier zu sein, dann nehmt ihr einfach das!

Beantworte die Fragen und finde heraus, welches Tier Du wärst!

 Ich bin 
 Ich halte mich für 
 Mein bevorzugtes Element ist 

 Ich bin eher ein 
 Ich halte mich für 
 Ich fühle mich hingezogen zu 



Do it Yourself-Fanartikel

Noch gibt es keine Fanartikel von Wood- oder Seawalkers zu kaufen, aber vielleicht hast du Spaß daran, dir selbst welche anzufertigen? Anleitungen, wie man sich selbst Ketten oder Anstecker macht, findet ihr auf dem YouTube Kanal der Woodwalkers-Fans, er heißt einfach „Woodwalkers“ oder ihr könnt diesem Link folgen: https://www.youtube.com/channel/UCIzNmBwiikFL3GYHBSssgfw

Zusätzlich habe ich hier noch zwei Anleitungen für euch, erstens wie man sich eine Woodwalkers-Tasse macht und wie es geht, ein Fan-T-Shirt herstellen zu lassen. In der Anleitung geht es darum, wie man ein bestimmtes Cover auf die Gegenstände drucken lässt, aber vielleicht wollt ihr ja nur den Schriftzug von Wood- oder Seawalkers. Den habe ich mal hier reingestellt, ihr könnt ihn euch herunterladen mit einem Klick auf die rechte Maustaste und „Abspeichern“.

Die kompletten Cover findet ihr auf der Website des Arena-Verlags, aber das steht alles genau in der Anleitung. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Tasse könnt ihr euch hier anschauen und herunterladen (Word-Dokument mit Links): DIY Tasse

Die Anleitung für das T-Shirt könnt ihr euch hier anschauen und herunterladen (Word-Dokument mit Links): DIY Tshirt

 

Woodwalkers-Fortsetzungen Infos

Die sechsbändige Woodwalkers-Reihe ist abgeschlossen, aber ihr bekommt noch mehr Wandler-Lesestoff, keine Sorge!  Ich habe eine zweite Woodwalkers-Staffel über Carag und seine Freunde geplant, hin und wieder ein Woodwalkers-Special und dann gibt es natürlich die Seawalkers! Aber der Reihe nach:

*  Seawalkers –  sechs Bände einer neuen Reihe, in der die  Blue Reef Highschool spielt, eine Schule für Wassertier-Wandler in Florida. In diesen Bänden wird übrigens auch Carag eine wichtige Rolle spielen und hin und wieder sind auch Carags Freunde dabei!  Der erste Band  ist im Juni 2019 erschienen, die Hauptfiguren sind Tiago, ein Hai-Wandler, und Shari, ein Delfin-Mädchen. Der dritte Band erscheint im Juni 2020, die weiteren Bände kommen jeweils im Januar und Januar raus. Mit Delfinen kenne ich mich übrigens recht gut aus, weil ich in einem Meeresforschungs-Institut auf Hawaii vier Wochen lang geholfen habe, ihre Intelligenz und Wahrnehmung zu erforschen.

  • Ich plane, eine Staffel über Carags 2. Jahr einzuschieben, wenn ich mit den „Seawalkers“ fertig bin und bevor ich mich den „Windwalkers“ (mit der Wölfin Sierra und einer neuen Wandler-Schule in Kalifornien) zuwende. Ihr müsst also nicht mehr traurig sein, um einen Band 7 flehen etc. 🙂 Da die Veröffentlichung beider Reihen noch zu weit in der Zukunft liegt, gibt es fürs Erscheinen noch keinen Termin.
  • Außerdem habe ich gerade ein Special über Carags und Tikaanis Sommerferien geschrieben, in dem ihr erfahrt, was Carag in den Ferien mit seiner Schwester Mia, mit seiner Gefährtin Tikaani und ein paar anderen Freunden von der Clearwater High erlebt (ja, er besucht Tikaani endlich mal in ihrem Heimatdorf). Das Special erscheint am 22. September 2020 erscheinen. Auch nächstes Jahr wird es im Herbst ein Special geben, diesmal mit Woodwalkers-Kurzgeschichten.
Skizzen von Claudia Carls für Band 5

Verfilmung: Bisher leider nicht. Aber wenn Woodwalkers weiter so erfolgreich ist wie bisher und sich die Bücher gut verkaufen, dann kann es sein, dass bald mal ein Produzent aufmerksam wird. Natürlich würde ich euch das brandheiß in den News auf meiner Homepage mitteilen, aber wahrscheinlich hört ihr dann sowieso aus der Ferne meinen Jubelschrei (der tönt locker bis nach Berlin). Was ihr tun könnt, damit die Verfilmung wahrscheinlicher wird – ganz einfach, meine Romane weiterempfehlen, damit möglichst viele Leute darauf aufmerksam werden!

Runter von der Straße, Brandon! (Foto: K. Brandis)

Ihr wollt mehr wissen über die Welt der Woodwalkers? Eine wahre Schatzkammer voller Infos ist das Woodwalkers-Wiki, das Sabine Hirsekorn angelegt hat. Dort findet ihr ganz viele Infos über Figuren, Schauplätze, Hintergründe. Ihr findet es hier: http://de.woodwalkers.wikia.com

Austauschen könnt ihr euch über meine Romane, über eure zweite Gestalt, eure Fanfiction-Geschichten und so weiter sehr gut im Brandis-Fan-Forum, das ihr hier findet: http://www.katja-brandis-fan-forum.de/

Berta unterwegs mit neuer Bekanntschaft (Foto: K. Brandis)

Damit ich weiterhin schaffe, all eure Kommentare und Mails zu beantworten, hier ein paar kleine Tipps: Bitte unbedingt erst die „Antworten auf häufige Fragen“ auf dieser Homepage lesen, vielleicht steht die Antwort dort schon. Bitte postet nicht acht Kommentare mit je einer Frage, sondern nur einen Kommentar mit all euren Fragen, das kann ich viel leichter beantworten! Und selbst wenn ihr gerade viel Zeit habt, bitte maximal drei Kommentare pro Person pro Woche, okay? Spoiler möglichst vermeiden, bitte.

Übrigens: Wenn ihr mir einen Gefallen tun wollt … ich freue mich total über Rezensionen im Internet, z.B. bei Amazon oder Lovelybooks!

Ein Hörnchen-Wandler in Yellowstone. Foto: K. Brandis

 

Seawalkers

Die zweite Gestaltwandler-Highschool in den USA ist die von Jack Clearwater (Lissas Sohn) geleitete Blue Reef Highschool im Süden von Florida (hier geht es zu den Plänen der Schule). Da die Schule direkt am Meer liegt, aber auch einen eigenen Süßwasser-Teich hat, eignet sie sich für Wassertier-Wandler aller Arten. In dieser Blue Reef Highschool taucht eines Tages ein neuer Schüler auf, vor dem erst einmal alle Angst haben … nur eine nicht.

Ich habe als Studentin vier Wochen lang bei der Erforschung von Delfinen mitgeholfen – hier ein Foto meines Lieblingsdelfins Akeakamai. (Foto: Katja Brandis)

„Seawalkers“ ist im Juni 2019 gestartet, es wird insgesamt sechs Bände geben. Hauptfiguren sind der als Mensch aufgewachsene Tiago, der eines Tages erschrocken entdeckt, dass er in zweiter Gestalt ein Tigerhai ist, und die als Delfin aufgewachsene, fröhliche Shari, die erst seit zwei Monaten an Land lebt. Aber Puma-Wandler Carag, den manche von euch vielleicht aus den Woodwalkers-Bänden kennen,  spielt eine wichtige Nebenrolle und hin und wieder tauchen auch seine Freunde von der Clearwater High auf (z.B. in Band 2 und 3 Holly und Tikaani). Man muss die Woodwalkers aber nicht kennen, um Seawalkers zu lesen … und umgekehrt.

Natürlich sind in die Reihe meine Erfahrungen als Taucherin eingeflossen und meine Erlebnisse mit Delfinen. Auf denen basieren übrigens auch meine DelfinTeam-Romane (die zurzeit nur als E-Book erhältlich sind).

Sehr bald (im Januar 2020) erscheint der zweite Seawalkers-Band, und danach immer im Juni und im Januar die weiteren Bände! Insgesamt werden es sechs Bände.

Bisher gibt es:

Seawalkers 1 – Gefährliche Gestalten

Seawalkers 2 – Rettung für Shari

Seawalkers 3 – Wilde Wellen erscheint am 17. Juni 2020!

 

Seawalkers 3 – Wilde Wellen

Arena Verlag, ca. 300 Seiten, 14 Euro, E-Book 10,99 Euro, Hörbuch 16,99. Erscheint Mitte Juni 2020.

Die Schüler und Lehrer der Blue Reef High sind in heller Aufregung. Nicht nur, dass neuerdings zahlreiche Reptilien- und Python-Wandler die Schule bevölkern und sich kräftig danebenbenehmen, weil sie von Manieren keine Ahnung haben und es lieben, Krawall zu machen. Nun baut sich vor der Küste von Florida auch noch ein gewaltiger Hurrikan auf. Haiwandler Tiago, Delfinmädchen Shari und ihre Freunde entscheiden sich, auf offene Meer zu fliehen. Doch sind sie dort wirklich in Sicherheit? Wird die Schule überhaupt noch stehen, wenn sie zurückkommen? Und was hat es mit den Gerüchten auf sich, dass skrupellose Geschäftsleute Kämpfe von Tauchern mit Haien organisieren?

Hier geht´s zur Leseprobe.

Das Cover (auf dem Jasper zu sehen sein wird) kann ich euch Ende März zeigen!

Leseprobe aus Seawalkers 3

Was passiert, wenn jemand über die sozialen Medien tausend Freunde zu einer Party einlädt? Ihr könnt es euch denken. So was Ähnliches ist bei uns an der Blue Reef Highschool passiert – unsere Python-Wandlerin Ella hat sämtliche Freunde und Verwandte aus den Everglades-Sümpfen eingeladen, zu uns an die Schule zu kommen. Gestern, am Sonntagabend, sind jede Menge von ihnen aufgekreuzt. Das hat mir gerade noch gefehlt, denn eigentlich schlage ich mich schon mit genug eigenen Problemen herum – zum Beispiel Mitschülern, die Angst vor meinem Tigerhai-Ich haben, Eltern, die nichts von mir wissen wollen, und einem Delfinmädchen, das sauer auf mich ist.

Eine Python im Donut

Man kann Leute auf gemeine und auf nette Art wecken. Die netten Arten, meinen Freund und Mitbewohner Jasper wach zu kriegen – am Bauch kitzeln, frisches Brötchen unter die Nase halten, laut seinen Lieblingssong singen –, hatte ich alle schon ausprobiert. Also waren jetzt die gemeinen Arten dran, denn ich wollte nicht, dass er einen Verweis fürs Zuspätkommen kassierte. Ich hockte mich hin, musterte das braune Gürteltier, das friedlich unter dem Bett pennte, und schrie dann, so laut ich konnte: „DA KOMMT EINE RIESENFLUTWELLE! RAUS HIER, SCHNELL!“

Flutwelle? Jasper riss die Knopfaugen auf, hüpfte in die Höhe, prallte gegen die Unterseite seines Bettes und schoss dann fiepend zwischen meinen Beinen hindurch auf die halb offene Tür zu.

Verdattert blickte ich ihm hinterher – wow, das hatte wirklich gut funktioniert.

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Praktikumsbericht Lea Faiß

Lea Faiß

3-2020

Ich konnte mir am Anfang noch nicht so richtig vorstellen, was hier auf mich zukommt. Deswegen hoffe ich, dass ich euch da ein wenig weiterhelfen kann. Vorerst einmal: Ich hatte während meines Praktikums bei Katja viele besondere Termine und Ausflüge. So durfte ich Katja zum Beispiel in eine Reptilien-Auffangstation begleiten, und dort sogar eine junge Boa constrictor halten (siehe Foto). Auch wenn sie sich bei mir wohl nicht so wohl gefühlt hat, da sie, (wie man auf dem Foto sieht) immer von mir wegkriechen wollte. Aber vielleicht wird sie auch einfach nicht gerne fotografiert… Auf jeden Fall war das eine echt interessante Erfahrung und ich habe sehr viel Neues über Reptilien gelernt.

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Der Fan Fiction-Wettbewerb Frühjahr 2020

Es waren wieder viele tolle Geschichten dabei, die Wahl ist uns schwergefallen. 58 Storys wurden eingereicht, Sabine Hirsekorn hat sie alle gelesen und mir die besten 14 weitergeleitet. Daraus haben ich und mein Sohn unsere vier Favoriten herausgesucht. Jury-Sieger sind Lale O. (13), Lija K. (13), Nina L. (13) und Julia B. (15), ganz herzlichen Glückwunsch! Über die anderen zehn (siehe weiter unten) könnt ihr abstimmen – welche gefallen euch am besten? Eure vier Favoriten gewinnen ebenfalls einen Preis.

Hier sind zum Nachlesen die Top 4-Geschichten:

Lale O., (13 Jahre),  Plötzlich Elch

Wieso wollte Miras Mutter unbedingt in Nordschweden bleiben, nachdem die Familie zerbrochen ist? Mira wird es bald herausfinden …

Lija (13) , Yona

Yona hat es nicht ganz leicht in ihrer Erstjahresklasse … und es wird nicht leichter für sie, als sie sich in jemanden verliebt, der eigentlich tabu sein sollte …

Nina L. (13) ,Windwalkers – Die Entscheidung

Shanaya ist dreizehn Jahre alt und lebt in Minnesota in den USA. Ihr Leben ist normal – bis zu diesem einen Tag …

Julia (15) , Das Gefühl der Freiheit

Er ist ein Außenseiter, fühlt sich fremd in seinem Leben und träumt immer wieder denselben Traum … bis ihn eines Tages ein Mädchen in eine dunkle Gasse zerrt.

 

Abstimmung

Diese zehn Geschichten haben uns auch sehr gut gefallen – ihr habt entschieden, welche vier noch einen Preis bekommen sollen. In der FanFiction-Abstimmung haben gewonnen: Hedi S. (12) mit ihren Moneywalkers, Jule M (12) mit dem Versuch eines Mädchens, schwimmen zu lernen, Smilla & Mia (13) mit den Kampf zwischen zwei Wandler-Clans und Lina-Charlotte sowie Anna I (13 und 14) mit ihrer Geschichte über eine kranke Freundin. Herzlichen Glückwunsch euch allen! Hier könnt ihr nochmal die Abstimmungsergebnisse nachschauen.

Yasmin (11) , Beim Zeichnen können viele Dinge passieren

Als Woodwalkers-Fan Kathi zum ersten Mal einen Luchs zeichnet, hat sie ein ungewohntes Problem …

Laura (14) und Johanna (11)  ,  Die Verwechslung

Als ihre Schwester Charlotte auf eine geheimnisvolle Schule eingeladen wird, gibt die Hauptfigur sich kurzerhand aus sie aus und fährt stattdessen hin.

Felicitas (14)  , Mondscheinjagd

Enya bricht auf zu ihrer ersten richtigen Jagd … als fleischfressende Maus mit Appetit auf Skorpione!

Hedi (12)  , Moneywalkers

Stellt euch vor, nicht nur Menschen bzw. Tiere könnten sich verwandeln … sondern auch Geldscheine! Die haben wirklich kein leichtes Leben …

Jule (12)  ,  Schwimmen lernen

Mit ihrer Freundin ins Schwimmbad zu gehen stellt sich als keine gute Idee heraus, denn es gibt einiges, das die Hauptfigur nicht über sich weiß.

Anne (17) , Jeromes Geheimnis

Kaum jemand weiß etwas über Jerome. Und sein Geheimnis kennen die Leute in der Blue Reef Highschool schon gar nicht …

Isabelle (10), Carag & Tikaani Fortsetzung

Carag und seine Freundin versuchen andere Tiere und Walker zu beschützen, aber die machen ihnen den Job nicht immer leicht.

Milla (12) , Red Dread

Warum kann Olivia eigentlich kein Blut sehen? Das hat etwas mit dem Schicksal ihrer Familie zu tun …

Smilla und Mia (13), The Survivors

In einem großen Waldgebiet leben zwei Wandler-Clans – und streiten sich sehr blutig um das Revier, das sie beide beanspruchen.

Lina-Charlotte (13) und Anna (14 Jahre), Letzte Chance

Eigentlich darf sich Nica nicht mehr verwandeln. Doch dann wird ihre Freundin schwer krank und sie muss eine Entscheidung treffen.

Einen Sonderpreis gewinnt die Geschichte von Sabine Hirsekorn, die außer Konkurrenz eingereicht wurde, da Sabine in der Jury ist. Hier könnt ihr sie nachlesen:

Sabine (21),All That You Are

Zane, der Bruder von Shelby, ist schwer genervt davon, dass seine Schwester irgendwie alles besser kann. Hat sie womöglich auch Superkräfte? Jedenfalls scheint sie ein Geheimnis zu haben …