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Drachendetektiv Schuppe – Band 1

Meine neue Reihe für Kids ab 8!
Ein schlauer Drache, ein frecher Kater, eine chaotische Elfe und haufenweise unglaublicher (Ein-)Fälle   

Schuppe liebt Schaumbäder, Lava-Limonade  – und Kriminalfälle. Er ist ein Drachendetektiv und immer zur Stelle, wenn in seiner Heimat Wurmstedt seltsame Dinge passieren. Als ein weinendes Einhorn vor seiner Baumhöhle steht und von einem gefährlichen magischen Müllhaufen berichtet, lässt Schuppe sich nicht lange bitten: Zusammen mit seinen Freunden, dem coolen Kater Grauwacke und der kämpferischen Elfe Jessamy stürzt er sich mit echtem Feuereifer in die Ermittlungen. In den Tiefen des Zauberwaldes erwartet die drei ein unglaubliches Abenteuer …

Schuppe liebt Schaumbäder fast so sehr wie rätselhafte Fälle
Wenn nötig sucht Grauwacke auch in Müllhaufen nach Beweisstücken

Mit vielen Illustrationen von Fréderic Bertrand. Fantastisch, witzig, superspannend und ein großer Lesespaß!

Jessamy ist schusselig, aber kampfstark

Der erste Band Drachendetektiv Schuppe – Chaos im Zauberwald, erscheint am 9. März, der zweite Band Gefährliches Gemüse im Herbst 22, der dritte Band im Frühjahr 2023. Weitere Bände sind in Vorbereitung.

Der erste Band hat 176 Seiten und kostet 12 Euro.

 

Leseprobe aus Drachendetektiv Schuppe Band 1

Wenn das Einhorn ruft

Schuppe mochte seine Wohnung und Detektivzentrale sehr. Irgendwann hatten Zwerge die Höhle mal aus dem riesigen Felsen am Stadtrand von Wurmstedt gehämmert, warum auch immer. So was machten sie ständig, und dann zogen sie weiter.

Seit Schuppe in der Höhle wohnte, war sie seine Detektivzentrale. Am liebsten mochte er daran den Minivulkan im Wohnzimmer. Der heizte die Höhle und lieferte heißes Wasser für Schuppes geliebte Schaumbäder. Ungefähr zweimal am Tag brach der Vulkan aus, sodass Schuppe über dem frisch gefüllten Lavabecken kochen konnte.

Sehr praktisch war außerdem, dass man sämtlichen Müll in den Vulkan werfen konnte. Das stank nur manchmal ein bisschen. Durch eine Art Ofenrohr konnte der Rauch nach oben abziehen. Ein weiterer Nachteil des Vulkans war, dass er ab und zu Steinbröckchen oder Asche herausschleuderte, aber die konnte man ja auffegen.

Leider hatte die Höhle auch noch andere Nachteile. Das Fenster war nur ein Loch im Felsen und ließ sich deswegen nicht zumachen. Hin und wieder kamen ungebetene Gäste.

„Schleimbatz!“, brummte Schuppe. Er hatte zu spät gemerkt, dass sich ein Kobold in sein Zuhause eingeschlichen hatte. Und nun turnte das haarige kleine Biest durch die Detektivzentrale, nahm einen Schluck von seiner Lavalimo und rülpste mit erstauntem Blick Rauchwölkchen aus. Zum Glück hatte Schuppe wenigstens schon die Kürbischips mit Käse aufgegessen.

Schuppe watschelte hinter dem Kobold her und versuchte, ihn zu packen. Keine Chance. Der zeigte ihm nur die kleinen, spitzen Zähnchen, kletterte ins Regal und schnappte sich Schuppes Detektivlupe.

„Nicht die Lupe!“, ächzte Schuppe.

Erst betrachtete der Kobold mit dem Ding fasziniert seine Zehen. Dann probierte er aus, ob man es fressen konnte.

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