Praktikumsbericht Jasmin Roya Golami

Jasmin Roya Golami

Juli 2020

Die Zeit ist geradezu verflogen. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich mit fast 14 Jahren meine Bewerbung schrieb und es kaum glauben konnte, als ich die Bestätigung bekam. (Da ich bei einem FanFiction-Wettbewerb unter die Top 5 gekommen bin, durfte ich mich schon mit 14 bewerben.) Ich glaube, alle im Haus haben gehört, wie sehr ich mich gefreut habe. (An dieser Stelle eine kurze Entschuldigung dafür.)
Gut, ich musste eineinhalb Jahre warten, bis ich hierher fuhr, damit es vom Zeitraum her passte. Aber Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude, nicht? Na ja, vielleicht wenn man mehr Geduld hat.
Jedenfalls war ich jetzt für fast zwei Wochen hier, heute reise ich schon wieder ab. Ich weiß, das steht vermutlich in allen Praktikumsberichten, aber ich werde es trotzdem schreiben: Es war wirklich super! Ich habe sehr viel gelernt über das Schreiben, das Leben als Autorin und vieles mehr. Inzwischen mache ich sogar Absätze. J
Katja und ihre Familie sind sehr nett und ich wurde freundlich aufgenommen. Ich hatte nichts Anderes erwartet, aber damit, dass sie so nett sind, hatte ich nicht gerechnet. Da war ich umsonst nervös. Es wurde nicht einmal ein Kommentar dazu gemacht, dass ich es die ganze Zeit über nicht geschafft habe, mein Brötchen vernünftig aufzuschneiden – oder meine Semmel, wie das hier heißt.
Vom Hostel aus bin ich mit dem von ihnen geliehenen Fahrrad hierher und nachmittags wieder zurück gefahren. Mit dem Wetter hatte ich echt Glück.
Meine Arbeitszeit war von 9 bis 15 Uhr, und ich durfte mir morgens aussuchen, welche Aufgaben ich an diesem Tag erledigen wollte.
In den Mittagspausen (es gab sogar extra etwas Veganes für mich!) sind viele Ideen für mein Projekt zusammen gekommen, das, als ich ankam, aus nur einer Figur bestand. Und als Katja netterweise meine ersten paar Szenen aus meinem neuen Roman für mich vorgelesen hat, habe ich immer sehr hilfreiches Feedback bekommen.

Die Aufgaben, die ich für das Praktikum bekommen habe, waren (fast) alle sehr interessant, und bis auf das Einscannen der vielen Leserbriefe habe ich sie gerne gemacht.
Ich hoffe, ich konnte zumindest ein bisschen helfen. Mit meiner Geschichte bin ich auf jeden Fall sehr viel weiter gekommen. Ich hoffe auch, dass ich mir alles merken kann, was ich hier gelernt habe.

Ich weiß nicht, was ich noch schreiben kann, ohne die anderen Praktikumsberichte zu wiederholen. Es war einfach super.
Was noch neu sein könnte: Sie hat auch sehr süße Katzen, die mich ab und zu besucht haben. Besonders Leon ist sehr verschmust. J

Ansonsten kann ich mich nur noch vielmals bedanken! Vielen Dank für alles!