10 Dinge, die du für das Meer tun kannst

Katja Brandis

1. Verwende weniger Plastik! Denn viele Plastikgegenstände landen leider im Meer, sogar bei uns in Europa, und richten dort Schaden an. Gegenstände, die du im Alltag brauchst, müssen nicht unbedingt aus Plastik sein, natürliche Materialien halten länger und schaden der Umwelt weniger!

 

2. Clever einkaufen. Wenn du shoppen gehst, nimm Stoffbeutel, einen Rucksack oder einen Korb mit, dann brauchst du keine Plastiktüten. Es ist zwar schwierig, beim Einkauf Plastikverpackungen zu vermeiden. Aber du könntest zum Beispiel die Getränke für deine nächste Party in Mehrweg- statt Einwegflaschen besorgen. Du könntest Produkte bevorzugen, die es in Glas oder Papierverpackungen gibt. Und deine Familie könnte Obst und Gemüse lose oder in mitgebrachten Netzen kaufen.

 

3. Sammle Müll an Flussufern. Habt ihr vielleicht einen Bach oder Fluss bei euch in der Nähe? Frag doch mal deinen Lehrer, ob ihr nicht gemeinsam mit der ganzen Klasse oder Schule den an den Ufern herumliegenden Abfall beseitigen könnt! Denn Plastikmüll und anderer Dreck, der in die Flüsse gerät, wird meist irgendwann ins Meer gespült.

 

4. Iss weniger Fisch. Leider sind riesige Fischereiflotten fast überall dabei, die Ozeane leer zu fischen, und Fischzuchtanlagen an der Küste verdrecken das Meer. Deshalb iss lieber etwas seltener Fisch oder bitte deine Eltern, nur noch Bio-Garnelen oder Fisch mit MSC-Siegel zu kaufen.Das MSC-Sigel auf einem Fischprodukt bedeutet, dass der Fisch aus einer nachhaltig arbeitenden Fischerei stammt. Iss möglichst keine großen Raubfische (Schwertfisch, Zackenbarsch, Barrakuda o. ä.) – die sind oft im Urlaub auf den Speisekarten zu finden und dadurch bedroht.

 

5. Kaufe möglichst keine Fleece-Kleidung. Von Fleece-Pullovern lösen sich bei jeder Wäsche Tausende winziger Kunststofffasern, die von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden können und über die Flüsse ins Meer gelangen. Dort werden sie von Lebewesen versehentlich gefressen. Viel besser ist Kleidung aus Baumwolle oder Wolle.

 

6. Kaufe im Urlaub keine Produkte aus Meeresgeschöpfen, also Sachen, die z. B. aus Muscheln oder Korallen hergestellt wurden.

 

7. Benutze nur Sonnencreme, die Gewässern nicht schadet. „Normale“ Sonnencreme enthält leider chemische Stoffe, die Riffen und Meerestieren nicht gut bekommen. Deswegen hat zum Beispiel Hawaii schon verboten, sie zu verwenden. Es gibt inzwischen speziell entwickelte Sonnencreme, du erkennst sie daran, dass z. B. „Reef safe“ oder etwas Ähnliches darauf steht. In Deutschland kaufen kann man z. B. Waterlover Sun Milk von Biotherm oder Sonnencreme von Caudalie mit dem Label „Ocean Protect“. Vor Ort in tropischen Küstenländern gibt es noch viele, viele Marken mehr.

 

8. Verhindere die Klimaerwärmung. Die Klimaerwärmung lässt Korallenriffe absterben und das Meerwasser saurer werden. Um das Klima zu schützen, könntest du seltener mit dem Auto fahren und öfter das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nehmen. Im Winter auch mal einen dicken Pulli anziehen, statt die Heizung weiter aufzudrehen. Und seltener mit dem Flugzeug Urlaub machen.

 

9. Beteilige dich im Umweltschutz oder organisiere eine Spendenaktion. Engagieren kannst du dich zum Beispiel in den Jugendgruppen von Umweltorganisationen. Und wie wäre es mal mit einer Spendenaktion für den Ozean, zum Beispiel über ein Schulfest, einen Flohmarkt oder den Verkauf selbst gemachter Produkte? Oder du könntest dir statt eines „normalen“ Geburtstagsgeschenks eine Spende für den Schutz des Meeres wünschen.

 

10. Gib diese Tipps weiter. Zum Beispiel könntest du in der Schule einen Vortrag über das Thema halten oder ein Projekt zum Thema starten. Oder wie wäre es mit einem Artikel in der Schülerzeitung?

1 Kommentar

  1. Ich habe das Buch gestern fertiggelesen und bin so schockiert! Ich habe mich sofort informiert und versuche jetzt weniger Plastik zu produzieren. Es ist ein Buch, in dem man erfährt was wir Menschen anrichten. Trotzdem ist es sehr spannend!
    Großes Lob

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