„Soundtrack“

Kennen Sie das: Sie hören, während Sie etwas tun, ständig einen bestimmten Song – und nach und nach erinnert sie dieser Melodie immer sofort an die Tätigkeit? Da ich bei der Arbeit immer Musik höre, ist das bei mir ganz besonders der Fall.

Meine persönlichen Soundtracks sind bei der Kampf um Daresh-Trilogie beim ersten Band die Alben Watermark und The Memory of Trees von Enya (für die düsteren Stellen des Romans eignete sich der Song „Cursum Perficio“ ganz hervorragend), die Musik des zweiten und dritten Bands ist dagegen von Loreena McKennitt. Ihre Werke The Book of Secrets, The Mask and Mirror und The Visit haben mich auf der Stelle verzaubert.
Die traurigen Schlußszenen des dritten Bandes habe ich mit dem wunderbaren Song The Old Ways im Ohr geschrieben. Aber auch die neueren Songs von U2 (Best of 1990-2000) habe ich beim dritten Band ausdauernd gehört. Mein Freund bekommt inzwischen Schreikrämpfe, wenn ich schon wieder Who´s Gonna Ride Your Wild Horses (ist auf der U2-CD Achtung Baby) auf dem Player anwähle.

Feuerblüte:
„Alenas Theme“ ist für mich das trotzige, schnelle Spin Spin Sugar von den Sneaker Pimps. Aber ich habe beim Schreiben des ersten Bandes auch sehr viel Alanis Morissette und Blue Haze von Ivan Hajek gehört. Die Titelsongs des zweiten Feuerblüte-Bandes sind Pride und The Unforgettable Fire von U2 – der erste Song, eine Hommage an Martin Luther King, steht für mich für Alenas Kampf gegen die Ungerechtigkeit in Rhiannon, der zweite hat eine wunderbar geheimnisvolle Atmosphäre.
Die prägenden Songs des dritten Bandes waren Who Knew und U + Ur Hand von Pink – der erste Song bittersüß wie die Liebesgeschichte von Alena und Jorak, die so manche Bewährungsprobe überstehen muss, der zweite Song selbstbewusst und stark wie Alena selbst, die sich mit den Mächten des alten Dareshs anlegt.

Der Sucher:
Ich habe beim Schreiben viel Tori Amos gehört, besonders die CD Scarlet´s Walk – der Song A Sorta Fairytale gehört untrennbar zum Sucher-Soundtrack. Aber auch die alte Mike-Oldfield-Nummer Wonderful Land passt sehr gut zum Anfang des Buchs. Ben Lee´s wunderbares Stück Gamble Everything for Love fand ich förmlich maßgeschneidert für das Kapitel, in dem Lourenca versucht, Tjeri von Udiko wegzulocken. Zu einem der turbulenten mittleren Kapitel passt Ben Folds´ The Last Polka sehr gut (zumal Folds Stimme in diesem Song genau klingt wie Tjeris…).
Und bei Amanda Marshalls Let it Rain sehe ich Tjeri vor mir, der nach seiner langen Gefangenschaft gerade die Felsenburg verlässt:
„Es regnete, als ich durch das Haupttor der Felsenburg trat. Die Wachen verzogen sich schnell wieder unter das schützende Vordach. Vielleicht beobachtete mich jemand aus den hohen Fenstern der Burg, aber das wollte ich gar nicht wissen. Ich stand einfach da und hob das Gesicht zum Himmel. Ließ das Wasser auf mein Gesicht prasseln, meine Tunika durchweichen und meinen Körper herabrinnen. Genoss mein Willkommensgeschenk von Erin, dem Erneuerer.“
Ben Folds´ Not the same trifft, wie Tjeri versucht, wieder ins Leben zurückzufinden. Und für eins der Schlusskapitel habe ich eine Zeile aus Mike Oldfields Moonlight Shadow geklaut, die mir schon immer gefallen hat: The night was heavy but the air was alive…

DelfinTeam:
Beim Schreiben von DelfinTeam 1 wurde für mich das wunderbar entspannte und sonnendurchtränkte Stück Stewart´s Coat von Ricky Lee Jones zum Titelsong, beim zweiten Band habe ich ständig die CD Films about Ghosts der Counting Crows gehört, und beim dritten Band lief bei mir Jack Johnson, vor allem Brushfire Fairytales – immer wenn ich mich in die passende Schreibstimmung bringen wollte, kam eine von Jacks relaxten CDs in den Player!